Frage zu Wohnwagenbetrieb

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Moderator: gcniva

Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon 68k » 24. Juli 2009, 13:07

Hallo zusammen
Ich bin Felix, wohne in der Schweiz und fahre derzeit einen Mercedes W124 300TE und einen Alfasud. Ich mache mir Gedanken einen Niva anzuschaffen. Dieser müsste dann ein paar mal im Jahr einen Wohnwagen ziehen (1000kg). Mit dem * geht das sehr gut. Der lange Radstand und das relativ hohe Eigengewicht bringen gute Fahreigenschaften. Wie sieht das mit dem Niva aus? Der Radstand ist ja relativ kurz. Wie fährt sich der Niva mit Wohnwagen? Gibt es Erfahrungswerte?
Ich freue mich auf eure Berichte!

Viele Grüsse
Felix
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon st.alban » 24. Juli 2009, 13:29

vo wo chunnsch? ev. chani e probefahrt abüte?
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon Hoersturz » 29. Juli 2009, 19:35

Hi 68k,

ohje da kann man soooviel schreiben...

Hier mal kurz die ersten Dinge die mir dazu einfallen:

Ich ziehe mit meinem Niva öfters meinen Wowa mit ca 1200kg Gewicht.

Zum Thema Fahrstabilität des Niva-Gespanns:
Grundsätzlich wie bei allen Gespannen mit einem Einachs-Anhänger ist natürlich die richtige Beladung des Wowa's von ausschlaggebender Bedeutung!
Eine große Hilfe ist eine Antischlingerkupplung am Anhänger. Ich möchte nicht mehr ohne! Das Gespann ist viel ruhiger und stabiler in allen Fahrsituationen.

Beläd man also den Wowa mit den schweren Sachen in Achsnähe und hat zusätzlich eine Antischlingerkupplung so ist die Fahrstabilität des Gespanns recht gut. Der Niva ist ja schwerer wie dein Wohnwagen.

Den Komfort deines Gespanns mit dem 300TE wirst du aber mit dem Niva nie erreichen!

Problematischer als die Fahrstabilität hat sich bei mir die Eignung des Nivas als Zugfahrzeug eher in Bezug auf die Motorleistung gezeigt.
Starke Steigungen und/oder Gegenwind sind bei einem großen Anhänger wie ein Wowa schon eher problematisch. Reisegeschwindigkeiten im Bereich von 80-90 km/h sind dann nicht immer leicht zu halten.
Für längere Reisen auf Autobahnen (400-1000km) die ich mit meinem Gespann unternommen habe, braucht man schon eine Portion "Nehmerqualitäten" in Sachen Komfort und Enthusiasmus für den Niva. :wink:

Noch Fragen?
Nur zu! :)

Grüße
Klaus
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon sputnik » 30. Juli 2009, 05:41

st.alban hat geschrieben:vo wo chunnsch? ev. chani e probefahrt abüte?


aargauer Geheimsprache??? k..

Stefan
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon st.alban » 30. Juli 2009, 07:07

:mrgreen:
ich fragte von wo er kommt, ev. könne ich eine pobefahrt anbieten... aber DU hast das bestimmt verstanden! :wink:
die probefahrt muss allerdings bis ende august warten, bin ab nächster woche in den ferien! üiiii
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon 68k » 31. Juli 2009, 07:58

Danke für eure Beiträge!

@Klaus:
Beladung habe ich im Griff (habe eine Deichselwaage) und Antischlingerkupplung habe ich nachgerüstet. Soweit OK. Das mit der Leistung regt mich eher zum Nachdenken an. Beispielsweise bei den kurzen Autobahneinfahrten in Italien war ich schon ein paar mal um die 180PS froh.
Wie sieht es den mit den 1.9 Diesel aus? Wäre der wegen des Drehmoments besser geeignet? Mich nerven zwar die Diesel ohne Partikelfilter immer ein wenig.

@ st.alban:
Ich werde dich mit einer PM Ende August nochmals kontaktieren. Wir können uns ja irgendwo treffen. Falls Interesse besteht und das Wetter schön ist, kann ich dir im Gegenzug ja eine Runde mit meinem Alfasud (http://www.boxerfreunde.ch/?page=7&tech=20077138382&file=20091238114&show=detail&pc=335&focusElement=117&frame=1) anbieten, falls Interesse besteht.

Gruss!
Felix
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon st.alban » 31. Juli 2009, 08:31

bin dabei! üiiii
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon Hoersturz » 31. Juli 2009, 20:16

Hallo Felix,

68k hat geschrieben:@Klaus:
Das mit der Leistung regt mich eher zum Nachdenken an. Beispielsweise bei den kurzen Autobahneinfahrten in Italien war ich schon ein paar mal um die 180PS froh.
Ich wollte wirklich nicht schwarzmalen, sondern dir nur bewusst machen das der Niva im Vergleich mit deinem Benz schon gemächlicher zugange geht.
Ich bin bisher viel mit meinem Wowa unterwegs gewesen und war auch nie ein Hindernis für andere Verkehrsteilnehmer die den gleichen Geschwindigkeitsbeschränkungen unterliegen wie wir Gespannfahrer.
Aber man muss sich im klaren sein, das man bei Bedarf auch die volle Leistung aus dem Motörchen holen muss. Das bedeutet an Steigungen oder zum Beschleunigen an Autobahneinfahrten nutzt man den Drehzahlbereich zwischen dem höchsten Drehmoment und der höchsten Leistung. Das entspricht 4000-5000 U/min. So meine Erfahrung mit meinem Wowa (1200kg/2,2m breit/2,6m hoch).
Mit deinen 1000kg sieht es sicherlich schon besser aus.

Aufgrund des Gewichts deines Wowas:
Hast du vielleicht einen Hubdachwohnwagen wie einen Trigano oder ähnlich? Oder sowas schnukkeliges wie einen Eriba Puck?
Dann sind die erreichbaren Fahrwerte sicherlich besser wie bei meinem Gespann. Denn am meisten Kraft nimmt mir Gegenwind.
Mit Rückenwind kann ich mit meinem Gespann locker im 5ten Gang 100-110km/h fahren. Mit starkem Gegenwind bin ich froh wenn ich im 3ten Gang die 80km/h halten kann.

Ich bin schon mit einem Planenanhänger mit ca. 800kg Beladung gefahren der etwa die Größe meines Nivas hatte. Das ging vollkommen easy, ehrlich :)


68k hat geschrieben:Wie sieht es den mit den 1.9 Diesel aus? Wäre der wegen des Drehmoments besser geeignet?
Keine Ahnung :roll: Habe ich keine Erfahrung damit.
Rein theorethisch natürlich: Ja! Sicherlich lässt sich damit etwas schaltfauler fahren, da in einem weiteren Drehzahlband ein höheres Drehmoment anliegt wie beim Benziner.


Aber um nochmal zur Fahrstabilität zurückzukommen:
Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur nahelegen den Anhänger richtig zu beladen. Schweres soll in Achsnähe!
Wenn ich meinen Reserve-Frischwassertank (35 ltr) seitlich im Heck des Wowas transportiere so wirkt sich das sofort nachteilig auf die Stabilität aus, trotz ausreichender Stützlast. Seitdem wandert das Ding immer in den Niva Kofferraum.
Andererseits bemerke ich fast keinen Unterschied ob mein Festtank mit 50 ltr Wasser gefüllt ist oder nicht. Der sitzt fast genau mittig über der Achse.

Also richtige Stützlast und zulässiges Gesamtgewicht allein ist zuwenig. Schwere Beladung weit entfernt der Achse vermeiden. Wenn evtl. möglich dann sollte auch rechtes und linkes Rad annähernd gleich belastet sein.

Grüße
Klaus
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon tiny » 31. Juli 2009, 23:16

Hoersturz hat geschrieben:Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur nahelegen den Anhänger richtig zu beladen. Schweres soll in Achsnähe!
Wenn ich meinen Reserve-Frischwassertank (35 ltr) seitlich im Heck des Wowas transportiere so wirkt sich das sofort nachteilig auf die Stabilität aus, trotz ausreichender Stützlast.

vermutlich bei bodenwellen/unebenheite....dann wars das mit der stützlast...
n hänger fliegend zu beladen führt unweigerlich zu defekten am zugfahrzeug...
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon Hoersturz » 31. Juli 2009, 23:18

:?: :?: :?:




...was rauchst du? :roll: :wink:
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon stroich » 2. August 2009, 09:38

Hoersturz hat geschrieben::?: :?: :?:




...was rauchst du? :roll: :wink:


nix er kaut so komische blätter ..... omm
i sog imma des wos i moan aba i moan ned imma des wos i sog :P

http://www.stroich.de/news_engine/news.php?newsid=24
2131 EU4, VW Lupo 3L, Audi A6,Kawa 750 Zephyr,50er Roller,30Ps schlauchal,
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon tiny » 3. August 2009, 18:45

lieber zuviel stützlast als zuwenig....
habt ihr mal erlebt was passiert wenn das zugfahrzeug ausgehebelt wird aufgrund einer zu kleinen stützlast?
nein?
ok ich kau meine blätter weiter
@ swen
anstatt zu feixen...thema verschieben....


ps: hat sich erledigt ^^
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon Hoersturz » 4. August 2009, 16:51

tiny hat geschrieben:lieber zuviel stützlast als zuwenig....
Ganz deiner Meinung :)

Aber auch bei korrekter Stützlast ist die Schingerneigung um ein vielfaches höher wenn der Wowa/Anhänger falsch beladen ist...

Grüße
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Re: Frage zu Wohnwagenbetrieb

Beitragvon lada-horst » 25. August 2009, 22:13

Hallo,

fahre einen Niva mit Autogasanlage und Hobby Kmfe 500 im Schlepp. WW hat 1400 kgbis 1500 Kg reisewfertig, 2,3 m breit, 2,56m hoch.
Bis jetzt bin ich immer angekommen. Außerdem bin ich ja nicht auf der Flucht.
Bei Steigungen geht es etwas gemächlicher zu,man muß richtig schalten und mit der richtigen Drehzahl fahren .
Ansonsten sind die erlaubten 80 km/h im 4ten und teilweise im 5 ten Gang kein Problem.
Emfehle jedoch unbedingt härtere Federn und die roten einstellbaren Koni Gasdruckstoßdämfer .
Richtige Beladung des WW ist selbstverständlich.

MfG

Horst
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