Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Was mit strom zu tun hat

Moderator: gcniva

Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon Epicuro » 29. April 2014, 06:16

Sebastian / endurofant hat geschrieben: Also wieder was dazugelernt, es gibt da jetzt ein kontraproduktives Loch in den Scheinwerfern. Warum ich das kontraproduktiv finde zeigt das Bild vom "Buckelrutscher". Die trübe Brühe verdunstet irgend wann wieder und es bleibt ein Schleier auf dem Reflektor zurück. Auch wenn es dank Loch gleich abfließen kann, ein Schleier wird zurück bleiben. Ob das so der Bringer ist??? Selber da ein Loch bohren ist noch weniger zu empfehlen. Rund um die Bohrung rostet der Reflektor schneller als man denkt. Dann lieber den Grauschleier, denn den Rost sieht der TÜV sofor


Reinigen des Glas von innen indem man die H4 Lampe ausbaut und dann durch das Loch mit einem Lappen. Schwieriger wird es, den Reflektor zu reinigen.
Das serienmäßige Loch wird weniger Rosten, da die Hochglanzverspeigelung des Reflektors erst später aufgebracht wurde und dadurch das Loch geschützt ist. Wenn man nachträglich ein Loch reinbohrt, führt das schneller zur Rostbildung als ohne Bohrung.
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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon BRONHAISH » 29. April 2014, 08:18

@ guardian - ja, das war dein Beitrag

Ich habe jetzt immer wieder einmal die Lampenfassungen herausgedreht damit die innen austrocknen können, Scheibendichtmasse ist auch schon in meiner Garage.

Das größere Problem habe ich bei den weißen Seitenblinkern. Die habe innen eine orange Kunststoffkalotte eingeklebt, da nutzt es nichts wenn man die Lampe heraus gibt zum Trocknen.
Da habe ich aber links und rechts schon eine nicht unerhebliche Menge an Wasser drinnen. Da wird wohl nur anbohren helfen und dann ordentlich trocknen lassen (müssen eben in der
Zwischenzeit wieder die orangen angebaut werden) und anschließend komplett versiegeln. Die sind aber auch ziemlich sch**** verklebt, total brüchiger Kleberauftrag. ioi.

zur Bohrung - da ist ja nur Kondenswasser drinnen, und bis sich da so viel gebildet hat, dass es nach unten abläuft dauert es sicher einige Zeit, und dann bleibt immer noch ein Rest
an Feuchtigkeit an der Streuscheibe haften.

Ich werde jetzt einmal alles versiegeln und dann weiter beobachten.
LG Christoph

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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon LadaHarley » 15. Juli 2014, 07:12

Hallo,

die Blinker/Tagfahrlicht Einheit auf der Fahrerseite ist bei meinem Niva innen feucht. Was ist jetzt besser? Abdichten oder Belüftungsloch?

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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon Jaberwok » 15. Juli 2014, 08:00

Ist bei mir genauso. In den Seitenblinkern steht das Wasser sogar fast bis zum Leuchtmittel hoch. Ich werde die Lämpchen anbohren.

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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon gewaltschrauber » 29. September 2014, 09:56

Hat das Anbohren der Licht-Blinkereinheit was gebracht? Es ist bei mir nur Kondenswasser, Wasser selbst ist in den Gehäusen nicht zu sehen. Wo Anbohren, oben oder unten oder beide Seiten?
Mein Halbwissen habe ich mir auc abgeschaut, erlesen und durch eigene (schlechte) Erfahrungen angeeignet.
Gruss

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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon Jaberwok » 30. September 2014, 11:54

Also ich habe bisher nur in die Seiten blinker je 2 3mm Löcher gebohrt. Das hat den gewünschten Effekt gehabt. Wasser läuft einfach raus. Meine Blinker-/Standlichteinheiten habe ich nicht angebohrt. Die sind mittlerweile mehrfach über dem Glas gerissen, ich denk da brauch ich in absehbarer Zeit eh Neue. Die werde ich dann mit selbstverschweißendem Klebeband zwischen Glas und Reflektor behandeln und schauen ob das was bringt. Beim RAA hab ich gesehen, dass seine Lampenfassungen mit einem zusätzlichen Schrumpfschlauch abgedichtet sind. Das denk ich werd ich dann auch noch nachholen.

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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon gewaltschrauber » 30. September 2014, 12:03

Sind bei dem M nicht Reflektor und Glas eine Einheit, sodass sich ohne Belüftung immer wieder Kondenswasser bilden kann?
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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon Jaberwok » 30. September 2014, 13:29

Jo dem ist so .... Ich versuche mal die nächsten abzudichten (an denen hier mach ich nichts mehr). Vielleicht hilft es ja . Der TÜV hat im April allerdings nichts dazu gesagt.
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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon gewaltschrauber » 30. September 2014, 15:10

Ich hatte vor dem TÜV die Lampenfassungen raus genommen und das Innere mittels Fön getrocknet. Was mich wundert ist, dass die Reflektoren keinen Schaden zu nehmen scheinen.
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Gruss

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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon Ole77 » 26. März 2017, 17:27

Bei Undichtigkeiten an Scheinwerfern, Blinkern..... kann ich nur Scheibenkleber empfehlen.
Es klebt wie Hexe, ist Temperaturbeständig in Richtung + / - und gegen Benzin sowie Chemikalien weitestgehend resistent.
Einfach bei einer Werkstatt wo Pkw Scheiben gewechselt werden höflich nachfragen, ob man den Rest aus der Kartusche haben kann und fertig.
Bei der Verarbeitung schön aufpassen denn das Zeug klebt wirklich überall ih,, und wenn es abgebunden hat kann man die verklebten Teile nur noch mechanisch trennen pl,,
Schön sein ist nicht alles, unterhalten muss man es können pl,,
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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon Bobs373 » 20. April 2017, 11:58

Ich hatte gerade ein ähnliches Problem mit meinem Taiga - EZ 05/16, Ende März von mir gekauft.

Nach einem Waschanlagen-Besuch ist mir der Ausfall des rechten Tagfahrlichts aufgefallen. Genaueres Nachschauen zeigt eine mit Wasser gefüllte Birne (!!!), hatte ich in dieser Form auch noch nicht gesehen. Natürlich auch genug Feuchtigkeit innerhalb des Kunststoff-Gehäuses, TFL sowie Blinker, und das auf beiden Seiten. Zu rätseln, wie das Wasser denn nun genau in die Birne gekommen ist, habe ich mittlerweile drangegeben, zumal diese sich beim Ausbau-Versuch spontan in viele kleine (und sehr scharfe) Teile zerlegt hat. Unterdruck, vielleicht... Egal.

Die Waschanlage ist eine der textilen Art, und hier wird das Auto zunächst durch die Mitarbeiter mit Reinigungs-Lanzen vor-gereinigt.

Nach Austausch der Birne habe ich mich mal mit den beiden Gehäusen beschäftigt. Auf beiden Seiten weisen diese bei meinem Wagen Entlüftungslöcher an der Unterseite auf, und zwar je eines unter dem TFL und eines unter dem Blinker. Die Lage der Löcher ist halbwegs richtig an den tiefsten Stellen, und durch die Position des Einbauortes ist es auch einigermaßen unwahrscheinlich, dass Spritzwasser in größeren Mengen durch die Löcher in die Lampengehäuse eindringen kann.

Der genaue Blick auf die ausgebauten Gehäuse zeigt dann die Ursache: An der Oberseite dieser ist eine Kante eingegossen, über der die relativ lose liegende Spritzschutz-Dichtung liegt. Die hinter dieser Kante liegende Oberseite scheint beim Herstellungsprozess zu wenig Material erhalten zu haben: Hier befindet sich eine unregelmäßige Öffnung, an beiden Gehäusen zwar, aber nicht an gleicher Stelle und nicht in gleicher Form. Sieht auch ein wenig aus wie weggeschmolzen, aber an die Stelle kommt keine Glühbirne dran. Da die Dichtung locker sitzt, kann das Wasser aus den Hochdruck-Reinigern hier aber sehr leicht in das Innere eindringen.

Ich habe diese Öffnung mit normalem Badezimmer-Silikon abgedichtet. Scheint die richtige Lösung gewesen zu sein. Neue Autowäsche: Alles funzt. Alles trocken. Bin ein bisschen stolz auf mich.

Gruß
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Re: Feuchtigkeit im Blinker/Standlicht

Beitragvon Fanto » 20. April 2017, 12:20

Ich denke das Prob is nicht das etwas Feuchtigkeit hineinkommt.
Sie muss auch gut herauskommen.
Ein Löchlein an einer strategisch günstigen Stelle und es kann wieder heraus.

Grüße
Multi(02/2009)82000Km:Zweimaliger Karpatenveteran/Alpencrosser/kurzes VTG/Winde/BJS/perm Lüfter/Rockslider/Autom100% SperreHA/Lima oben;Deutz F2L612/5NK Baujahr 57 ; REX RS450 18`800 Km Baujahr 2006 ; Farymann Typ-E Baujahr ca 1957 ; Ichnehmmichauchnichtimmersoernst
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