Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Was mit strom zu tun hat

Moderator: gcniva

Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 3. September 2018, 08:29

Liebe Experten,

leider wieder mal ein paar neue, kleine, aber nervige Elektrikprobleme; ich versuch mich kurz zu fassen:

Seit dem letzten Service (60.000km) plagen meine NivaDiva folgende Wehwehchen:
a) Die Tachonadel hüpft v.a. beim Beschleunigen munter hin und her. Bei niedrigen Geschwindigkeiten scheint es stärker zu sein, das Problem begegnet aber auch bei ca. 70 km/h. Dann hüpft die Nadel irgendwo zwischen 70 und 100 km/h (manchmal, kurz... nicht dauernd!).
b) Der Radio hat v.a. über den USB Anschluss Aussetzer. Diese scheinen vermehrt bei Standgas aufzutreten. Wenn der Motor aus ist, treten die Aussetzer nicht auf.

Da ich für das Service moniert hatte, dass die Anhängerblinkerkontrolleuchte ständig leuchtet, hat der Mechaniker lt. eigener Aussage die Massepunkte kontrolliert, ohne Ergebnis. Später stellte sich heraus, dass ein defektes Relais schuld war und die Kontrollleuchte nunmehr ihren Dienst ordnungsgemäß verrichtet.
Die Probleme a) und b) bestehen jedoch nach wie vor und nerven.

Zuerst wurde die Lichtmaschine verdächtigt (lt. Messungen lag da eindeutig auch ein Problem vor, hatte ich vor einiger Zeit schon, heilte sich aber selbst) und ausgetauscht. Dadurch änderte sich aber nichts.
Der Mechaniker meinte, es könnte sich immer noch um ein Masseproblem handeln und darauf hin den Hauptmasseanschluss rechts und die drei Massepunkte links gesäubert und festgezogen, sowie die zwei (!?) Massepunkte hinter dem Armaturenbrett. Einer davon war locker und ließ sich nicht festziehen, sodass er beide kurzerhand auf einen Massepunkt gelegt hat.
Auch das brachte keine Besserung. Zur Kontrolle wurde das KI ausgetauscht, doch damit hüpfte die Tachonadel munter weiter. Mechaniker gab uns den Tip, es könnte noch das Kabel von Batterie zum Motor-Massepunkt sein, hatte darauf aber offenbar keine Lust mehr, war ja schon Feierabened ;) .
Also haben wir uns gestern mal den Massepunkt am Motor gesucht und näher angesehen und unter Einsatz des Handylebens die untigen Bilder geschossen.

Könnten die Probleme damit zusammen hängen? Das Kabel ist ja (wenn ich mit Fotos vom Neuteil bei z.B. AET vergleiche) mit einem Gummi überzogen am Ende, der hier völlig zerbröselt zu sein scheint, und es gibt eine Art Riss?
Oder könnte auch einfach der Geschwindigkeitssensor ein Problem haben? (Der Mechaniker meinte, dass - wenn dem so wäre - die Motorkontrollleuchte angehen würde). Erklärt aber nicht die Aussetzer am Radio.


Für Tipps wäre ich sehr dankbar, muss aber darauf hinweisen, dass ich ein Elektro- und Schraubtrottl bin, deshalb bitte bei allen Anweisungen von Vorwissen und –können = -1 ausgehen .,.m.

DANKE!! :) omm
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon Rainer4x4 » 3. September 2018, 10:11

Wenn das dicke Massekabel zum Motor mangelhaft wäre, dann würde zuerst der Anlasser Probleme machen.
Gruß
Rainer

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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 3. September 2018, 11:08

Rainer4x4 hat geschrieben:... würde zuerst der Anlasser Probleme machen.

Wie würde sich das äußern? Das stimmt nämlich mit der Aussage meines Mechanikers überein: und ich habe manchmal beim Starten Schwierigkeiten: Auto startet normal, dann sinkt aber die Leerlaufdrehzahl stark ab, manchmal stirbt er ab (um beim 2. Versuch jedesmal ohne Problem zu starten), meistens erfangt sich aber die Drehzahl und alles ist normal. Ob das am Anlasser liegen kann, weiß ich nicht (eigentlich ist "anlassen" nicht das Problem, sondern "an bleiben" ;-) ). Mechaniker meinte, ein Problem mit dem Kabel könnte dafür verantwortlich sein (das ist ihm aber erst jetzt eingefallen, 3 Jahre nachdem ich mit diesem Problem mehrmals bei ihm war).

Wenn ich mich richtig erinnere, hab ich das Problem dem Christian schon vor 2 Jahren bei der Fettparty geschildert und erinnere mich nur noch an die Quintessenz: nix schlimmes. :roll:
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon AET » 3. September 2018, 12:19

Ich denke auch, das das Problem erst einmal nichts mit diesem Kabel zu tun hat.

Aber auf dem Bild ist eine schöne verkrustete Schlauchschelle zu sehen.
Um der Lichtmaschine etwas mehr Lebensdauer zu gewähren,
wäre meine erste Maßnahme diese Schellen allesamt gegen ein paar ordentliche auszutauschen. ;)

Dann geht es weiter Richtung Fehlersuche:

1. Radio raus. Anschlüsse des Radios prüfen (wo abgezweigt? irgendwelche Fehler?)

2. Besteht das Problem mit der Tachonadel auch bei ausgebautem Radio?

3. Geschindigkeitssensor am Verteilergetriebe prüfen.
- erstmal Sichtprüfung Kabel (die scheuern gerne am Querträger des Schaltgetriebes durch, weil die da mit einem Kabelbinder befestigt sind)
- ggf. den Sensor tauschen, falls möglich. (Man kann auch das Signal prüfen, hierfür muss man aber auch wissen, was man macht... omm )
- Auch das Antriebsritzel des Speedsensors kann Probleme machen (würde ich jetzt aber bei dem Fehler eher ausklammern)

Ich tendiere eher zu zwei separaten Fehlern.

Wenn diese Faktoren alle ausgeschlossen sind kann man weiter schauen.
Es kann natürlich auch ein Kabelproblem in den tiefen des Kabelbaums vorliegen.
Hier wird die Fehlersuche aber ohne Vorkenntnisse schwierig und in einer Werkstatt u.U. auch teuer.
Dann sollte man sich eventuell einen elektrisch bewanderten Helfer aus dem Forum suchen. omm

_::

Gruß
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Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon Hipster » 3. September 2018, 12:33

Das mit der Tachonadel hatte ich bei 20000. Daraufhin wurde ohne lange Fehlersuche das komplette KI auf Garantie getauscht.


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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 3. September 2018, 12:46

AET hat geschrieben:Aber auf dem Bild ist eine schöne verkrustete Schlauchschelle zu sehen.
Um der Lichtmaschine etwas mehr Lebensdauer zu gewähren,
wäre meine erste Maßnahme diese Schellen allesamt gegen ein paar ordentliche auszutauschen. ;)


üiiii 3h 50

:mrgreen: :mrgreen: Schulligung, wir hatten gewettet, wie lange es dauert, bis jemand darauf hinweist. :mrgreen: :mrgreen: Haben wir natürlich auch sofort leuchten sehen auf dem Foto. Ohne das Handy in die Eingeweide des Lada zu tauchen, sieht man das glaub ich auch niemals. Ob ich allerdings was tausche weiß ich nicht, denn bisher ist mein Lada zu aller Erstaunen der trockenste aller Zeiten. Die Lichtmaschine (wurde ja erneuert) war jedenfalls ohne jegliche Spuren und auch sonst sehe ich nirgendwo auch nur ein Tröpfchen - außer jetzt zum ersten Mal an dieser Schelle. WEißt ja, never change a running Lada... Möglich natürlich, dass es jetzt beginnt... mal sehen. Wenn ich was brauch, weiß ich ja an wen ich mich wende ;-)

Zum Rest: Danke fürs Brainstormen:

1. Radio raus. Anschlüsse des Radios prüfen (wo abgezweigt? irgendwelche Fehler?)

Haben wir gemacht. Alles sieht bestens aus. Ich denke das Radio selbst und die Anschlüsse müssen in Ordnung sein, weil ohne Motor läuft das Radio einwandfrei! Auch mit Zündung an. Erst mit Motor an fangen diese Aussetzer an. Habe gehofft, dass gerade dieser Hinweis vielleicht wichtig sein könnte, weil man da u.U. einige Dinge gleich ausschließen kann.
Mein Radio hängt am Dauerplus, falls das wichtig ist.

2. Besteht das Problem mit der Tachonadel auch bei ausgebautem Radio?

Ja. Haben wir eben erst getestet.
Die beiden PRobleme treten auch nicht unbedingt immer zeitgleich auf. Also sprich: Wenn die Tachonadel zuckt, setzt nicht automatisch das Radio aus und umgekehrt. Aber auffällig ist halt, dass beides auftritt, seit der Wagen beim Service war und der Mechaniker wegen der Blinkerkontrollleuchte "alles angeschaut" hat.

Das mit dem Geschwindigkeitssensor werden wir uns anschaun, danke für die Anleitung.

Ehrlich gesagt glaube ich ja auch mittlerweile an tieferliegende Elektrik-Probleme. Ich kann das ja gar nicht mehr alles aufzählen. .,.m.

Danke!
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 3. September 2018, 12:49

Hipster hat geschrieben:Das mit der Tachonadel hatte ich bei 20000. Daraufhin wurde ohne lange Fehlersuche das komplette KI auf Garantie getauscht.

Danke dir! Aber das KI wird es nicht sein, wie erwähnt wurde es zur Probe ausgetauscht und bei der anschließenden Probefahrt traten die gleichen Probleme auf wie mit meinem eigenen.

Nochmal zu dem Massepunkt hinterm KI: Hier habe ich zwei und war erstaunt. Ich les immer nur von "dem Massepunkt", daher war ich überrascht, dass hier 2 direkt untereinander liegen. Und wie gesagt, der Mechaniker hat den einen, der locker war, jetzt zum andern dazugetackert. Kann das die Ursache sein? IRgendwas war ja offensichtlich locker.
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 3. September 2018, 13:00

Ich versuch mal aufzuzählen was bei mir an Elektronik schon alles hin war bzw. komisch (solang es fährt, ist ja nix kaputt, net woar?):

- Motortemperaturanzeige spinnt seit 3,5 Jahren. Zeigt mal nix an, mal vermutlich korrekt, mal eindeutig falsch.
- Batterie war kurz nach Kauf mal leer, Radio hatte sich selbst eingeschalten (???) und Batterie angeblich defekt, wurde getauscht.
- Kurz darauf gab Lichtmaschine No 1 den Geist auf. Lud lt. KI-Anzeige plötzlich 14, 15, 16 und mehr Volt rein. Lichtmaschine wurde getauscht.
- MIt Lichtmaschine No 2 hatte ich immer ziemlich wenig lt. Voltanzeige im KI. 13,2 war so der Durchschnitt während der Fahrt. Ich weiß, den Foristi treibt das den Schweiß auf die Stirn, aber Niva Diva und ich haben so gut 3 Jahre miteinander verbracht. Ich vermutete immer, dass die Anzeige im KI nicht stimmt.
- Beim Blinken springt die Voltanzeige hin und her wie irre (nicht nurn bisschen, sondern zwischen 11,5 und 13,5 alles dabei im Takt des Blinkers)
- Beim Einlegen des Rückwärtsganges sinkt Voltangabe um ein ganzes Volt.
- Mein recthes Rücklicht geht manchmal nicht. WEnn ich das Lamperl raus- und wieder reinschraube, hab ich wieder ein paar Wochen Ruhe :mrgreen:
- Einmal hatte die Lichtmaschine No 2 auch ein Problem und zeigte echt wenig an (unter 12V während der Fahrt). Dachte sie gibt den Geist auf und hab ne neue bestellt. Kaum lag die zu Haus, war alles wieder wie immer und keine Probleme mehr (d.h. wie bei mir üblich wieder 13,2). Dieses Problem war jetzt verstärkt, die neue Lichtmaschine wurde eingebaut.
- Lichtmaschine No3 zeigt auch nicht so an, was Foristi wollen. Auf 14 komm ich nicht, 13,6 während der Fahrt. Beim Starten übrigens wenig (12,5) und steigt dann über einen Zeitraum von einigen Sekunden langsam an auf die 13,6. Das hatte ich mit den 2 Lichtmaschinen zuvor auch nicht, dieses langsame Ansteigen. Edit: Aja, neue Lichtmaschine (#3): Im Stand nur 13,1 oder 13,0. Sobald ich fahre wieder 13,6 oder 13,7. Normal?!? (Kommt mir komisch vor). *jammer* warum muss denn jede Lichtmaschine anders werken :roll: .,.m. omm

So, mehr fällt mir grad nicht ein, aber ich glaub alles war das noch nicht ;-)
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon AET » 3. September 2018, 15:07

skywalker hat geschrieben:Ich versuch mal aufzuzählen was bei mir an Elektronik schon alles hin war bzw. komisch (solang es fährt, ist ja nix kaputt, net woar?):


Solange er/sie fährt ist er/sie nicht kaputt. ;)
Heißt nicht das "nix" kaputt ist. k..

- Motortemperaturanzeige spinnt seit 3,5 Jahren. Zeigt mal nix an, mal vermutlich korrekt, mal eindeutig falsch.


Stecker sitzt richtig? (Richtigen Temperaturfühler prüfen -> neben den Zündkerzen, nicht den 2-poligen über der Lichtmaschine!)

- Batterie war kurz nach Kauf mal leer, Radio hatte sich selbst eingeschalten (???) und Batterie angeblich defekt, wurde getauscht.


Russische Radioklemmung auf Dauerplus. Auf DIN-Standard ändern (Schaltplus und Dauerplus nur für "Erhaltensstrom)
Wenn die Batterie tiefenentladen war, dann ist der defekt plausibel.

- Kurz darauf gab Lichtmaschine No 1 den Geist auf. Lud lt. KI-Anzeige plötzlich 14, 15, 16 und mehr Volt rein. Lichtmaschine wurde getauscht.


Regler defekt.

- MIt Lichtmaschine No 2 hatte ich immer ziemlich wenig lt. Voltanzeige im KI. 13,2 war so der Durchschnitt während der Fahrt. Ich weiß, den Foristi treibt das den Schweiß auf die Stirn, aber Niva Diva und ich haben so gut 3 Jahre miteinander verbracht. Ich vermutete immer, dass die Anzeige im KI nicht stimmt.


13,2V ist ein bisschen mau, aber kommt vor. Reicht grundsätzlich aber aus, solange es bei eingeschalteten Verbrauchern (Licht etc.) nicht weiter abfällt.

- Beim Blinken springt die Voltanzeige hin und her wie irre (nicht nurn bisschen, sondern zwischen 11,5 und 13,5 alles dabei im Takt des Blinkers)
- Beim Einlegen des Rückwärtsganges sinkt Voltangabe um ein ganzes Volt.


Hier zieht sich irgendwas Falschstrom.
Eventuell Zubehör unsachgemäß angeschlossen oder defekte Verkabelung.
Mal die Rückleuchten und die Verkabelung der Anhängerkupplung prüfen!
(Die oberen Stehbolzen der Rücklichter werden auch als Massepunkt verwendet. Prüfen ob hier alle Massekabel richtig dran sind.

- Mein recthes Rücklicht geht manchmal nicht. WEnn ich das Lamperl raus- und wieder reinschraube, hab ich wieder ein paar Wochen Ruhe :mrgreen:


Siehe oben.
Die Leiterfolien in den Rückleuchten sitzen teilweise sehr schlecht.
Kann bis zum Kurzschluss führen.
Auch hier mal nachschauen (lassen).

- Lichtmaschine No3 zeigt auch nicht so an, was Foristi wollen. Auf 14 komm ich nicht, 13,6 während der Fahrt.


14V sind bei Lada Utopie, habe so gut wie noch nie eine LiMa mit diesem Wert erlebt.
13,6 ist ein durchaus guter Wert.

Beim Starten übrigens wenig (12,5) und steigt dann über einen Zeitraum von einigen Sekunden langsam an auf die 13,6. Das hatte ich mit den 2 Lichtmaschinen zuvor auch nicht, dieses langsame Ansteigen. Edit: Aja, neue Lichtmaschine (#3): Im Stand nur 13,1 oder 13,0. Sobald ich fahre wieder 13,6 oder 13,7. Normal?!? (Kommt mir komisch vor). *jammer* warum muss denn jede Lichtmaschine anders werken :roll: .,.m. omm


Eventuell ein Problem bei der Vorerregung. "Dünnes" Kabel (mit dem Verbindungsstecker) an der Lichtmaschine prüfen.

So, mehr fällt mir grad nicht ein, aber ich glaub alles war das noch nicht ;-)


Mir erstmal auch nicht. omm

Viel Spaß beim werkeln (lassen). :wink:

Gruß
Rainer
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon peregrino » 3. September 2018, 17:29

14V sind bei Lada Utopie, habe so gut wie noch nie eine LiMa mit diesem Wert erlebt.
13,6 ist ein durchaus guter Wert.

Bei meinem nach dem Start 14,3V danach absinkend bis auf 14,1. Wenn Licht an und alle Verbraucher am Armaturenbrett an sind pendelt die Anzeige zwischen 13,8-13,9 V.
Wohlgemerkt laut Anzeige. Das richtige Multimeter habe ich noch nicht gefunden.
Bis dahin Olaf
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 4. September 2018, 09:14

@ AET: Danke für die ausführlichen Anleitungen. Wozu ich mich in der Lage sehe, werd ich mal Stück für Stück abarbeiten.

Nochmal zu den Massepunkten hinterm KI: Es ist normal, dass da zwei sind, ja? Und sollte ich das möglichst schnell ändern, dass bei mir nun 2 Kabel an einem Massepunkt hängen (Mechaniker hat wie erwähnt die beiden Punkte zu einem zusammengefasst, weil einer davon irgendwie mit abgerissenenr Schraube locker und auf die Schnelle nicht leicht reparabel war)?
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon AET » 4. September 2018, 17:24

skywalker hat geschrieben:@ AET: Danke für die ausführlichen Anleitungen. Wozu ich mich in der Lage sehe, werd ich mal Stück für Stück abarbeiten.

Nochmal zu den Massepunkten hinterm KI: Es ist normal, dass da zwei sind, ja?


Hinter den Armaturen sind je nach Baujahr sogar noch mehr. :mrgreen:
Aber ja, prinzipiell sind da zwei relativ gut erreichbare Massepunkte. :wink:

Und sollte ich das möglichst schnell ändern, dass bei mir nun 2 Kabel an einem Massepunkt hängen (Mechaniker hat wie erwähnt die beiden Punkte zu einem zusammengefasst, weil einer davon irgendwie mit abgerissenenr Schraube locker und auf die Schnelle nicht leicht reparabel war)?


Ja, sollte man machen um spätere Fehlerdiagnosen für andere zu erleichtern. (Was ich schon nach fehlenden Kabeln gesucht habe um dann festzustellen, dass sie einfach verlegt wurden. :roll: )
Hat aber keine Eile.
Das bisschen Strom, was da fließt sollte da keine Probleme machen.

Was mir noch eingefallen ist...:

Du hattest ja eingangs eine defekte Blinkkontrollleuchte erwähnt.
Das zusätzliche Blinkrelais könnte man probehalber auch mal raus nehmen.
Eventuell liegt auch da ein Fehler vor.

(Natürlich nicht mitten drin, sondern immer schön erst eine Arbeitsgang abschließen und dann den nächsten Punkt angehen. omm )

Ersatz gibts dafür allerdings so gut wie nicht mehr. (Da die bei Neu-Einbau nicht mehr zulässig sind.)
Sollte es daran liegen muss eventuell ein neuer E-Satz für die Anhängerkupplung her.

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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 5. September 2018, 07:00

AET hat geschrieben:Was mir noch eingefallen ist...:

Du hattest ja eingangs eine defekte Blinkkontrollleuchte erwähnt.
Das zusätzliche Blinkrelais könnte man probehalber auch mal raus nehmen.
Eventuell liegt auch da ein Fehler vor.


Das Zusatzblinkrelais kann damit eigentlich nix zu tun haben. Der Tathergang war so:
Blinkrelais kaputt (manchmaliges Dauerleuchten der Zusatzblinkkontrollleuchte). Mechaniker Junior: Sucht, findet aber nix. Ich fahre von ihm weg. Blinkzusatzleuchte kaputt wie eh und je. Zusätzlich kaputt: Radio (Tacho nehme ich auch an, hab es aber erst paar Tage später bemerkt).
Wieder hin. Diesmal Senior-Mechaniker. Findet den Fehler am Blinklamperlrelais. Tauscht es aus. Blinkkontrolleuchte arbeitet wieder wie üblich. Fehler bei Radio und Tacho bleiben.

Also das Blinkrelais wurde rausgenommen und ersetzt. Das hat an Tacho und Radio nix geändert. Hast du es so gemeint?

Ich denke halt der Junior Mechaniker hat bei seiner Fehlersuche bezüglich Blinklamperl irgendwo was gelockert oder was weiß ich. Lt. eigener Aussage hat er "alle Massepunkte" kontrolliert. Wobei er unter "alle" wohl nur die leicht zugänglichen versteht (Kombiinstrument z.B. hat er sicher nicht herausgenommen, ersichtlich daran, dass das Kabel des Mikros meiner Freisprecheinrichtung genauso lag wie vorher).
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon AET » 5. September 2018, 09:57

skywalker hat geschrieben:Das Zusatzblinkrelais kann damit eigentlich nix zu tun haben. Der Tathergang war so:
Blinkrelais kaputt (manchmaliges Dauerleuchten der Zusatzblinkkontrollleuchte). Mechaniker Junior: Sucht, findet aber nix. Ich fahre von ihm weg. Blinkzusatzleuchte kaputt wie eh und je. Zusätzlich kaputt: Radio (Tacho nehme ich auch an, hab es aber erst paar Tage später bemerkt).
Wieder hin. Diesmal Senior-Mechaniker. Findet den Fehler am Blinklamperlrelais. Tauscht es aus. Blinkkontrolleuchte arbeitet wieder wie üblich. Fehler bei Radio und Tacho bleiben.


Hm. Dann würde ich gerade in dem Fall mal verstärkt im Bereich Blinkrelais suchen.
Wenn der "Junior" da an den Kabeln rumgefriemelt hat und dabei Mist gebaut hat
und der "Senior" die vermurkste Verkabelung dann so übernommen hat, kann das durchaus plausibel sein. pl,,

Kannst du ein Foto von der entsprechenden Verkabelung machen? Also: Stecker -> Zusatzrelais -> Warnblinkrelais

Gruß
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Re: Alle Tage wieder - kleine Elektrikprobleme

Beitragvon skywalker » 5. September 2018, 11:03

AET hat geschrieben:
skywalker hat geschrieben:Das Zusatzblinkrelais kann damit eigentlich nix zu tun haben. Der Tathergang war so:
Blinkrelais kaputt (manchmaliges Dauerleuchten der Zusatzblinkkontrollleuchte). Mechaniker Junior: Sucht, findet aber nix. Ich fahre von ihm weg. Blinkzusatzleuchte kaputt wie eh und je. Zusätzlich kaputt: Radio (Tacho nehme ich auch an, hab es aber erst paar Tage später bemerkt).
Wieder hin. Diesmal Senior-Mechaniker. Findet den Fehler am Blinklamperlrelais. Tauscht es aus. Blinkkontrolleuchte arbeitet wieder wie üblich. Fehler bei Radio und Tacho bleiben.


Hm. Dann würde ich gerade in dem Fall mal verstärkt im Bereich Blinkrelais suchen.
Wenn der "Junior" da an den Kabeln rumgefriemelt hat und dabei Mist gebaut hat
und der "Senior" die vermurkste Verkabelung dann so übernommen hat, kann das durchaus plausibel sein. pl,,

Kannst du ein Foto von der entsprechenden Verkabelung machen? Also: Stecker -> Zusatzrelais -> Warnblinkrelais


Hm, das klingt logisch.

Ich wollt ja gleich, als das Dauerleuchten ohne Hängerbetrieb begann, den Schalter rauspfriemeln, hab mich dann aber nicht getraut aus Angst, noch mehr kaputt zu machen. Ich nehm einfach den Schalter aus dem Rahmen nach vorn raus, ja?

Ui, da fallen mir ja noch Sachen ein... (ich wusste doch ich hab Sachen vergessen - manches wird halt mit der Zeit einfach normal für mich): Diese Blinkerzusatzleuchte hat sich schon immer komisch benommen. Es hieß damals vom MEchaniker: das gehört so. Was sie macht: Ohne Hänger blinkt sie immer mit beim ersten Mal. Also ohne Hänger: Ich blinke rechts, einmal blinkt die Kontrollampe auf. Ich bilde mir ein, links nicht! (kann doch nicht normal sein). Wenn ich blinke, flackert sie manchmal ganz leicht, nur so ein bisschen (eher nur zu sehen, wenn es finster ist).
UUUND! Ich erinnere mich jetzt und freue mich über meine Niva-Diva-Tagebuch-Einträge: Es gab schon einmal ein Elektrikproblem mit der Blinkerkontrolleuchte BEI Hängerbetrieb, das mit der Motortemperatur zusammenhängen musste, siehe meinen Eintrag vom 10. Juli: http://you-live-you-learn-lada4x4.blogspot.com/2015/07/
Statt normalem langsamem Blinken hat sie damals plötzlich ganz schnell geblinkt (als wäre eben ein Blinker ausgefallen, war aber nicht, bezeugt durch mein hinter mir fahrendes Begleitfahrzeug), und gleichzeitig fiel damals mit einem Schlag die damals gerade richtig anzeigende Motortemperaturanzeige auf Null.

Oh, eine Spur, eine Spur!!! uuuu :mrgreen:
Zuletzt geändert von skywalker am 5. September 2018, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
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