Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Achsen, Diff. , Getriebe

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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon Beddong » 3. Januar 2017, 17:22

lada-horst hat geschrieben:Wenn Stahlgehäuse für das VA Diff: Kann man das eigentlich mit etwas Aufwand nicht selbst aus ner alten Hinterachse bauen? Was ist dabei zu beachten?

Das gar nicht so einfach, du mußt gut ausgerüstet sein in Sachen Drehen, denn das Ding ist blöd zu Spannen. Das ganze muß sehr gut fluchten. Bei den günstigen Russischen ist mir aufgefallen (hab so eins hier liegen), das die Flanschplatten erst gedreht wurden und dann verschweißt. Das ist immer problematisch in Sachen Verzug. Besser ist erst geschweißt und dann gedreht und gefräst. Wenn Dein Sohnemann aber die Maschinen zur Verfügung hat, sollte es gehen.
Liebe Grüße
Andy
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon Fanto » 3. Januar 2017, 17:46

Ich hätt noch n "tüddliches" Stahlgehäuse "rumliegen".
Falls wer will: pn.
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 3. Januar 2017, 20:34

Hallo Rolf,

Danke für das Bild,

sag mal bitte :

Links sieht das auf dem Foto recht knapp aus zwischen Differenzial und Flansch für die Verschraubung der Antriebswelle.

Muss ,durch die Maße der Antriebswelle bedingt, dort am Rand des Diffs noch etwas nachgearbeitet werden ?

Gruß

Horst
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 3. Januar 2017, 21:12

Danke Rolf ö.,
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 11. Januar 2017, 19:12

Hallo,

danke für eure Beiträge und Meinungenn bis jetzt.
Ich hatte gehofft, das sich hier einige Leute äußern, die Erfahrungen mit (Torsen) Sperren an der VA haben und den Niva ähnlich nutzen wie wir.
Auch habe ich etwas rumtelefoniert und gezielt bei einigen Leuten nachgefragt.

Nun wird unser Igor vorne wohl erstmal wieder ein fast ganz normales Diff bekommen, alles andere ist uns im Moment zu teuer und zu aufwändig.

Also:

- offenes ( normales )Diff,

oder

selbstsperrendes Torsen / Gewinde Diff mit nur ca 30 % Sperrwirkung

Wir warten noch auf einige Angebote...

Alles andere ist mir für den Straßenbetrieb und die 95 % Alltagsnutzung als normales Auto zu gewagt bzw. möchte ich keine allzu störende Einflüsse auf das Lenkverhalten.
Ausnahme wäre ein zuschaltbares Sperrdiff, wo der Fahrer die Entscheidung trifft, das ist jedoch im Moment weder nötig noch steht es im vernünftigen Rahmen zu den Kosten und Aufwand.

-Achsübersetzung 4,3 :1

-mit 24 Zähne für die Antriebswellen
weil diese Wellen im Durchmesser größer sind und ich hoffe auch stabiler und damit "normale" beidseitig 24 Zahn Antriebswellen als Erstaz passen.

- in dem älteren Serien VA Diff Alu Gehäuse
Jemand der sich damit sehr gut auskennt, meinte das diese VA Diff Gehäuse vor den 24 Zähnen Antriebswellen , auf jeden Fall jedoch beim 1600 Niva bis 1995 ,verwendet wurden.
die älteren VA Diff Gehäuse haben am hinteren Befestigungsbolzen ( Richtung Kardanwellenflansch) noch eine zusätzliche "Strebe" und M6 Gewindestifte /Schrauben und entsprechend mehr Material drum rum für den unteren Deckel.
Die neueren haben dort M8 Gewindestifte / Schrauben
Meine Hoffnung ist, daß dieses Gehäuse stabiler ist, als das jetzige, neuere.

Hierzu würde ich sehr gern die Erfahrungen / die Meinung der "alten Niva Hasen" hören


Die Stahlgehäuse / Heck Diff in der Vorderachse Variante habe ich (erstmal) verworfen. Unter Anderem auch aus Kostengründen und weil wir unseren Niva ja fast ausschließlich auf der Straße nutzen .
Für die wenigen Ausnahmefälle, wo die 100% Hecksperre und das Geschick des Fahrers nicht reichen, muss man sich dann halt etwas einfallen lassen.


Vielleicht gibt es hier ja doch irgendwann Berichte / Langzeiterfahrungen zu meiner Eingangsfragestellung.


Gruß

Horst
Zuletzt geändert von lada-horst am 11. Januar 2017, 19:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon Gustl » 11. Januar 2017, 19:35

lada-horst hat geschrieben:-Achsübersetzung 4,3 :1
habe ich ja hinten auch schon


Wie? Du hast vorn und hinten unterschiedliche Achsübersetzungen? Echt? Dat wär mir nix....
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 11. Januar 2017, 19:52

Gustl hat geschrieben:
lada-horst hat geschrieben:-Achsübersetzung 4,3 :1
habe ich ja hinten auch schon


Wie? Du hast vorn und hinten unterschiedliche Achsübersetzungen? Echt? Dat wär mir nix....


Ups da habe ich mich etwas unverständlich ausgedrückt, habe es oben geändert.
Keine Sorge auch jetzt schon fahre ich in beiden Achsen eine Übersetzung von 4,3:1

Gruß

Horst
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon Gustl » 11. Januar 2017, 20:31

Na dann... omm
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 19. März 2017, 22:34

Hallo,

schon komisch , jetzt schreibe ich hier eine Antwort auf meine eigene Eingangsfrage.

Unser Igor hat nun an der VA endlich ein anderes VA Diff.

Wie weiter oben von mir geschrieben und

mit einem ca 30 % selbstsperrenden Torsen drin.

Bezogen habe ich das, nach einer recht langen Entscheidungsfindungsphase, von Gabor aus Ungarn.

Die ersten ca 400 km und eine Trialveranstaltung sind damit bereits zurückgelegt.

Bis auf etwas erhöhte Rückstellungskräfte in der Lenkung kann ich im normalen Fahrbetrieb nichts besonderes feststellen.

Mal schauen was es für weitere Erfahrungen damit gibt.

Gruß

Horst
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon Beddong » 20. März 2017, 05:03

30% ? Das ja fast nur die Selbsthemmung des Torsens, also eigentlich fast nix. Haste im Trail außer der Rückstellkräfte was bemerkt?
Liebe Grüße
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 21. März 2017, 14:52

Beddong hat geschrieben:30% ? Das ja fast nur die Selbsthemmung des Torsens, also eigentlich fast nix. Haste im Trail außer der Rückstellkräfte was bemerkt?


Hallo Andy,

ja gemerkt habe ich da schon etwas ..

unser Niva fuhr, soweit es mit den zugeschmierten MT Reifen möglich war die Antriebskarft zu übertragen, einigermaßen zielstrebig dahin wo ich wollte.

Leider war ich allein und konnte also nicht darauf achten, wann und oder ob beide Vorderräder Antriebskraft übertragen haben.

Auch war kein anderer Niva im Wettbewerb für einen direkten Vergleich.


Ich hoffe, es findet sich beim Treffen in Peckfitz, eine passende Gelegenheit zu einem besseren Test auf der dort recht nivatauglichen Verschränkungspassage. (Die ist z. Bsp hier mit drauf: https://www.youtube.com/watch?v=UH3zWBEKFLs)

Gruß

Horst
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