hydraulische Handbremse

Achsen, Diff. , Getriebe

Moderator: gcniva

Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon powdersnow » 6. Juli 2016, 12:44

Heisseluft hat geschrieben:Reicht dir die Gammelei respektive feste Kolben und undichten Manschetten nicht?

Nein! ,,..
Edelstahlkolben und Ruhe ist. omm Ohne Rost bleiben auch die Manschetten länger dicht, 100% länger als die aussenliegenden der VW- Sättel. (die musste ich schon drei mal ersetzen) Abstand zur 15"- Felge sind ca. 2cm, das reibt dort quasi ständig im Gelände.

... werde mal bei Gelegenheit einen Test machen wie sich die Bremse verhält wenn nur ein Bremskreis arbeitet.

Mit Nivasättel hinten wäre theoretisch auch möglich zwei Kolben für Handbremse arbeiten zu lassen, und nur einen für Betriebsbremse (gegen Überbremsen der HA).


Gruß Jakob
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon easyrider110 » 6. Juli 2016, 13:01

powdersnow hat geschrieben:
Heisseluft hat geschrieben:Reicht dir die Gammelei respektive feste Kolben und undichten Manschetten nicht?

Nein! ,,..
Edelstahlkolben und Ruhe ist. omm Ohne Rost bleiben auch die Manschetten länger dicht, 100% länger als die aussenliegenden der VW- Sättel. (die musste ich schon drei mal ersetzen) Abstand zur 15"- Felge sind ca. 2cm, das reibt dort quasi ständig im Gelände.

... werde mal bei Gelegenheit einen Test machen wie sich die Bremse verhält wenn nur ein Bremskreis arbeitet.

Mit Nivasättel hinten wäre theoretisch auch möglich zwei Kolben für Handbremse arbeiten zu lassen, und nur einen für Betriebsbremse (gegen Überbremsen der HA).


Gruß Jakob


Hast du keine Angst wegen unsymmetrischer Abnutzung? Die Zwei Kreise sind ja nicht mittlerer Kolben und die beiden äußeren zusammen, sondern der mittlere und ein äußerer und der andere äußere bildet den zweiten Kreis. Das heißt der Bremsbelag würde immer schräg belastet werden -> schräg abgenutzte Bremsbeläge.
LG Ole
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon Gustl » 6. Juli 2016, 21:22

powdersnow hat geschrieben:...schwer zu typisieren,... - nix für mich ,,..


Du und typisieren, der war gut!
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon christian@lada-ig.de » 7. Juli 2016, 07:51

powdersnow hat geschrieben:Edelstahlkolben und Ruhe ist.

...nicht solange der Zylinderblock aus Alu ist :idea:
Gruß
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon nivalex » 7. Juli 2016, 16:47

Interessante Idee, größtes Problem ist das hier:
easyrider110 hat geschrieben:...wegen unsymmetrischer Abnutzung


Musste bei hydr. Handbremse gleich an die Driftautos denken .,.
Daher die Lösung, z.B.:
http://www.k-sport-germany.com/index.php?id=hydraulische-handbremse

Handbremshebel mit Geberzylinder und autom. Absperrventil Richtung HBZ bei Betätigung.
Der Druck bei Handbremsbetätigung wäre dann zwar variabel per LAD - ist ja aber bei der Betriebsbremse genauso. Nur ob das ganz streng genommen so zulassungsfähig wäre als alleinige "Feststellbremse" :?:
Und die neuen Zylinderblöcke (seit 2015 oder wann das war) für vorne haben nur noch einen Schlauchanschluss, das wäre dann auch kein Problem.

Grüße Alex
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon powdersnow » 11. Juli 2016, 08:48

christian@lada-ig.de hat geschrieben:...nicht solange der Zylinderblock aus Alu ist :idea:

Dauert aber vieel länger bis das störende Ausmaße annimmt als wie bei den Kolben.
nivalex hat geschrieben:...autom. Absperrventil Richtung HBZ bei Betätigung.

Dieses System gefällt mir nicht... vorallem bekomme ich damit sicher kein Pickerl mehr, dieses System ist streng verboten in Ö, bei getrennten System sehe ich noch Chancen.
easyrider110 hat geschrieben:Hast du keine Angst wegen unsymmetrischer Abnutzung?

Das war doch meine Eingangsfrage! ,,..
Ja, ich habe Angst... aber es könnte gehen... wird wohl auf Versuchen hinauslaufen müssen.
t-34 hat geschrieben:wie oft haste in der zeit die niva-saettel getauscht?

gar nicht... nur ein mal Beläge ersetzt, jetzt das dritte Mal, wobei die Kolben nun schon grenzwertig sind. Wie gesagt, gänzlich ohne Pflege oder Schonung. Nichts geschmiert, geschliffen oder sonst was, bei den VW Bremsen mit häufigen Gelände undenkbar!
Gustl hat geschrieben:Du und typisieren, der war gut!

... nagut, bleiben wir halt erstmal beim Pickerl _..,


Gruß Jakob
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Re:

Beitragvon Mil-Taiga » 11. Juli 2016, 09:09

Heisseluft hat geschrieben:Reicht dir die Gammelei respektive feste Kolben und undichten Manschetten nicht?

Alle Nase lang da ran zu müssen wäre mir zu viel.


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Also, ich verstehe die Kritik an den Lada-Bremsen nicht ganz. Ich habe vor Kurzem (bei Ca 35.000km) die Bremsen Checken wollen und sicherheitshalber alle Teile beschafft. Aber: es war nichts zu tun - sogar die Beläge waren noch bei Ca 60%. Alles leicht gängig und OK. Und das trotz dreimaligem Karpateneinsatz....

Andererseitsmusste ich bei meinem Citroën SUV (vor Lada Fahrzeug) bis zum 100.000er zweimal komplett die Bremsen tauschen, weil unterdimensioniert...

Meine persönliche Conclusio ist: die Bremsen sind für den Niva OK. Vielleicht ist auch die Teilequalität besser geworden - ich kann mich nicht beklagen....
Gruß, Michael
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon csc » 11. Juli 2016, 12:42

Kennt jemand eine Quelle für die VA Kolben ? Vor ewiger Zeit hatte die mal jemand bei Ebay angeboten, da habe ich blöderweise nicht zugeschlagen, seitdem habe ich die nie wieder gesehen.
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon powdersnow » 11. Juli 2016, 13:45

csc hat geschrieben:Kennt jemand eine Quelle für die VA Kolben ?

Konnte noch nichts (bezahlbares) finden. Gabor meint das wird nicht all zu teuer sein welche anfertigen zu lassen.... doch das kann dauern bis es einen echten Preis gibt _..,
Mil-Taiga hat geschrieben:Vielleicht ist auch die Teilequalität besser geworden - ich kann mich nicht beklagen....

In jeden Fall ist die Auswahl größer geworden. Ganz schlechte Erfahrungen hatte vor Jahren zwei mal hintereinander mit MS Bremsen gemacht. Die waren alle nach kurzer Zeit entweder undicht oder steckten.
Originalteile scheinen tatsächlich besser geworden zu sein... oder es wird hier einfach weniger über Probleme geschrieben.

Noch ein kurzer Gedanke zum schrägen abnützen der Beläge. Das ich diese öfter tauschen muss als bei gerader Abnützung ist egal, halten ja so wie so gerade hinten quasi ewig. Die gefahr sehe ich darin das der Belag schräg stehenden von der Kante des Kolben gedrückt wird und nicht mehr flächig. Könnte das auf Dauer den Belag verformen oder gar zum Brechen bringen?
Wobei der belag ja nur minimalst schräg steht, der Kolben bewegt sich normalerweise maximal ca. 1mm beim Bremsen, das macht dann grob 5° Schrägstellung aus.


Gruß Jakob
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon Beddong » 11. Juli 2016, 14:27

Und wenn man den Bremssattel etwas modifiziert?
Liebe Grüße
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon nivalex » 11. Juli 2016, 23:01

Bei schräger Abnutzung wird die Bremse evtl. anfangen zu quietschen und im Extremfall könnten die Beläge in der Führung klemmen. Was mMn besser gehen sollte: Zylinderblock so umbauen, dass die beiden äußeren Zylinder als Betriebsbremse und der in der Mitte als Feststellbremse wirkt. An der Stelle könnte man aber auch gleich eine Sonderanfertigung in rostfrei starten, statt die Originalen umzubauen.

(Muss mir wohl bald Platz schaffen, damit ich wenigstens an einer gebrauchten HA mal sowas durchtesten kann)

Grüße Alex
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon powdersnow » 13. Juli 2016, 10:51

Beddong hat geschrieben:Und wenn man den Bremssattel etwas modifiziert?

nivalex hat geschrieben:....Zylinderblock so umbauen, dass die beiden äußeren Zylinder als Betriebsbremse und der in der Mitte als Feststellbremse wirkt.

Meint ihr das Selbe? Das ist mir eigentlich schon wieder zuviel.
Möchte es belassen, Bteriebsbremse drückt zwei Kolben, Handbremse einen Äußeren.
Betriebsbremse sollte weiterhin den Belag gerade drücken, so hoffe ich halt. Nur bei Handbremsbetätigung gibt es schräges Drücken. Diesen Kolben könnte man an der Druckfläche zum Belag hin abrunden, so das ekine kante den Belag zerdrücken kann. Wenn das ausreicht wäre es mM eine einfache und praktikable Lösung.


... komm aber leider momentan nur zu Gedankenspielerein doch keine in der Garage.


Gruß Jakob
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Re: hydraulische Handbremse

Beitragvon powdersnow » 18. Juli 2016, 23:51

Dieses feine Filmchen bestärkt mich im Glauben das es klappen könnte: Du Rohr


... hab jetzt neue Sättel da, bei Gelegenheit gibts mal einen Trockentest mit Druckluft.


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