Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Achsen, Diff. , Getriebe

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Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 27. Dezember 2016, 09:55

Hallo Leute,

eventuell soll unser Igor ein neues Vorderachs Diff bekommen.

Außerdem will ich die langsam verschlissenen Antriebswellen auch gleich auf 24 Zahn beidseitig ertüchtigen/ umrüsten.

Falls unterwegs doch mal was ist bzw sein sollte, bekommt man glaube ich ne beidseitig 24 Zahn VA Antriebswelle leichter als die bis jetzt genutzten "Zwitter" ( innen 22 Zahn / außen 24 Zahn).

Jetzt gehen die Überlegungen in Richtung Sperre an der Vorderachse.

Hinten ist ja schon seit vielen Jahren die über Druckluft zuschaltbare 100 % Sperre von Pro Track verbaut . Ein Klasse Teil! .

Für vorne bin ich mir nun nicht so sicher was für unsere Nutzung und den Geldbeutel das richtige ist.

100 % zuschaltbar wäre sicherlich die optimale Lösung. Der Fahrer steuert was und wann er es will! Leider wohl auch das kostenintensivste und eventuell nur sinnvoll mit nem Stahl Gehäuse des VA Diff ???

So nen selbstsperrendes Torsen Diff ??

Wer hat da Erfahrungen ?

Wie ändert sich auf Straße das Fahrverhalten in ( engen ) Kurven und beim rangieren ?

Wie sieht es aus im Gelände ?

Die Sperrwirkung erfogt ja nur solange bis ein Rad komplett frei ist ???

Wer hat was mit welchen Erfahrungen ( gern auch Langzeiterfahrungen ) verbaut ?

Bietet das ein Liefernat komplett eingestellt und ins Diff verbaut mit der von mir benötigten Übersetzung von 4,3 : 1 an ?

Danke, schon im Voraus, für eure Meinungen und Erfahrungsberichte.

Gruß

Horst
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon Fanto » 27. Dezember 2016, 10:26

Eine interessante Frage.
Freue mich auch auf Antworten ö.,
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon Beddong » 27. Dezember 2016, 11:38

Moin Horst, Du ziehst mit Igor doch auch viel, sprich Hängerbetrieb. Da ist das Selbstsperrende an der VA wohl eher hinderlich. 100% zuschaltbar werde ich mir nur in Verbindung mit Stahldiffgehäuse verbauen, alleine schon wegen der Schweißerei.
Liebe Grüße
Andy
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon lada-horst » 27. Dezember 2016, 18:17

Hallo Rolf,

guten Abend, mal wieder so ein Beitrag von dir,.. na ja, ich versuch es mal ganz sachlich.

Obwohl das hier ja so gar nicht reingehört, extra für dich :


Anderle hat geschrieben:Hallo Horst,

ich hätte da eine Frage an Dich;

........wenn nein, vergiss es einfach :-)

Nur mal so aus Interesse.


Anderle´s Frage war sehr konkret formuliert, also habe ich es, da meine Antwort nein wäre, einfach vergessen, wie er vorgeschlagen hat.

So und nun sagst du uns ( mir ) bitte wie uns das hier, bei der Frage nach der (Torsen) Sperre weiterhilft.

Wenn du nichts zum eigentlichen Thema beitragen willst, warum schreibst du denn etwas dazu ? Denkst du das hilft weiter?

Fragende Grüße

Horst
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon lada-horst » 27. Dezember 2016, 18:20

Beddong hat geschrieben:Moin Horst, Du ziehst mit Igor doch auch viel, sprich Hängerbetrieb. Da ist das Selbstsperrende an der VA wohl eher hinderlich. 100% zuschaltbar werde ich mir nur in Verbindung mit Stahldiffgehäuse verbauen, alleine schon wegen der Schweißerei.



Hallo Andy,

danke für deine Einschätzung. Natürlich ist ein Stahl Diff Gehäuse belastbarer.

Meinen Infos nach muss am Serien Diff Gehäuse auch bei Einbau einer 100% Sperre nichts umgeschweißt werden. Oder ist diese Info nicht richtig?

Gruß

Horst
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon Gustl » 27. Dezember 2016, 21:27

Das kommt zum einen auf die Art der Betätigung (Pneumatisch geht so, für die Mechanische muss geschweißt werden) und zum anderen natürlich von der Art der Nutzung.
Edit: wurde gerade darauf hingewiesen, dass für die Betätigung nur gebohrt, nicht geschweißt werden muss!

Bedenke, dass bereits ein Serienniva (kein kurzes VTG, etc) reicht um ein Aludiff zu sprengen. Die 100% Sperre vorne erhöht die Wahrscheinlichkeit natürlich deutlich...

Lg
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon Beddong » 27. Dezember 2016, 22:52

lada-horst hat geschrieben:Meinen Infos nach muss am Serien Diff Gehäuse auch bei Einbau einer 100% Sperre nichts umgeschweißt werden.

So weit ich weiß, ist Deine Information richtig. Aber ich habe mich damit nicht näher beschäftigt, da diese Variante für mich ausfällt. Ich habe ja auch geschrieben
Beddong hat geschrieben:100% zuschaltbar werde ich mir nur in Verbindung mit Stahldiffgehäuse verbauen,

Betonung liegt auf "ich mir" k.. Hab mich da wohl doof ausgedrückt, ich kann doch nicht ohne Schweißen _..,
Mir geht es um die Befestigung des Diffs, aber da gibt es ja auch Entkopplungssätze für das Originale, das würde ich auf jeden Fall machen, damit das Gehäuse neben den Torsionskräften der eigentlichen Kraftübertragung nicht auch noch das Gewürge vom Motor mit bekommt. Ist das bei den Neuen nicht schon ab Werk jetzt so?
Aber um auf Deine eigentliche Frage zurück zu kommen, bedenke das das Torsen Dir ewig in die Lenkung greift wenn Du am rangieren bist oder andere langsame scharfe Kurven fährst, mir wäre das nix.
Der Bronto hat die ja drin, und da kamen nun von mehreren die Anmerkung, das er doch auf Asphalt etwas mehr seinen eigenen Kopf hat als der Originale Niva. Neben den sehr breiten Reifen (in meinen Augen ne ganz üble kombi mit der Sperre auf der Straße) und dem fehlenden Ausfederweg, hat das wohl auch mit der Automatik-Sperre zu tun.
Letzt Endlich hat meine Meinung aber doch auch was mit meiner krankhaften Einstellung "ganz oder garnicht" zu tun.
Liebe Grüße
Andy
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon Anderle » 27. Dezember 2016, 23:09

lada-horst hat geschrieben:Die Sperrwirkung erfogt ja nur solange bis ein Rad komplett frei ist ???


Hallo Horst,

wenn das o. a. für Dich wichtig ist, dann würde ich Dir empfehlen, über eine Detroit-Locker nachzudenken.

Detroit Locker

The Detroit Locker is a 100%-automatic locking differential that provides ultimate traction for mild to extreme vehicle applications. Its unique, bullet-proof design is engineered to keep both wheels in drive mode - even is one wheel is lifted off the ground.

KLICK

LG
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon Fanto » 28. Dezember 2016, 15:57

So eine Detroitlocker Nummer fahre ich an der HA.

Ich würde mich gerne mal mit jemandem der Das Ding an der VA verbaut hat unterhalten.

Mir waer das an der VA nix!!!!
Ohne Kraftschluss (mit getretener Kupplung oder im Leerlauf) um enge Kurven rollen und es knackt und die Sperre
will blocken.
An der HA isses ok, VA wär mir zu doof.
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Re: Erfahrungen mit (Torsen) Sperre an der VA gesucht

Beitragvon lada-horst » 3. Januar 2017, 17:48

Hallo,

danke erstmal für eure Meinungen und Hinweise und die pn`s zum Thema.

Ich denke, wenn vorne Sperre, dann zumammen mit nem Stahlgehäuse für das VA Diff.

Also werde ich noch etwas sparen und erstmal nur meine Antreibswellen ertüchtigen. Bleiben sie halt vorerst "Zwitter" Wellen mit innen 22 Zahn und außen 24 Zahn. Hat ja die letzten 115 tkm auch funktioniert.

Wenn Stahlgehäuse für das VA Diff: Kann man das eigentlich mit etwas Aufwand nicht selbst aus ner alten Hinterachse bauen? Was ist dabei zu beachten?

Bzw.: Hat mal jemand bitte nen link für gute Stahl VA Diffs ?

Bitte mal Bilder davon posten falls möglich.

Wer fährt denn von euch schon Stahlgehäuse VA Diffs in seinem Niva, gibt es Erfahrungen, Tipps, Hinweise?


Und dann habe ich gleich die nächste Frage.

Wenn Stahlgehäuse für das Diff vorne dann muss da ja ein HA Diff rein. Die gibt es aber (Serienmäßig) nur mit 22 Zähnen für die Antriebswellen ( Achsen).

Wie würdet ihr das lösen? Ich möchte auf jeden Fall bei der 4,3 zu 1 Achsübersetzung bleiben.

Lohnt der Aufwand das (ehem. HA) Diff, das ja dann zum VA Diff wird, auf 24 Zahn Antrieb umzubauen / umbauen zu lassen ? / Sind die 24 Zahn Vorderachsantriebswellen so viel stabiler als die 22 Zahn Wellen.

Oder macht es mehr Sinn ein 22 Zahn Diff in das Stahlgehäuse als VA Diff einzubauen und man lebt dann mit dem Schwachpunkt der 22 Zahn Vorderachsantriebswellen.?



Danke, schon im Voraus, für eure Antworten.


Fragende Grüße

Horst
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon Beddong » 3. Januar 2017, 18:22

lada-horst hat geschrieben:Wenn Stahlgehäuse für das VA Diff: Kann man das eigentlich mit etwas Aufwand nicht selbst aus ner alten Hinterachse bauen? Was ist dabei zu beachten?

Das gar nicht so einfach, du mußt gut ausgerüstet sein in Sachen Drehen, denn das Ding ist blöd zu Spannen. Das ganze muß sehr gut fluchten. Bei den günstigen Russischen ist mir aufgefallen (hab so eins hier liegen), das die Flanschplatten erst gedreht wurden und dann verschweißt. Das ist immer problematisch in Sachen Verzug. Besser ist erst geschweißt und dann gedreht und gefräst. Wenn Dein Sohnemann aber die Maschinen zur Verfügung hat, sollte es gehen.
Liebe Grüße
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon Fanto » 3. Januar 2017, 18:46

Ich hätt noch n "tüddliches" Stahlgehäuse "rumliegen".
Falls wer will: pn.
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 3. Januar 2017, 21:34

Hallo Rolf,

Danke für das Bild,

sag mal bitte :

Links sieht das auf dem Foto recht knapp aus zwischen Differenzial und Flansch für die Verschraubung der Antriebswelle.

Muss ,durch die Maße der Antriebswelle bedingt, dort am Rand des Diffs noch etwas nachgearbeitet werden ?

Gruß

Horst
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 3. Januar 2017, 22:12

Danke Rolf ö.,
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Re: Erfahrungen m. (Torsen) Sperre /Stahl VA Diff erbeten

Beitragvon lada-horst » 11. Januar 2017, 20:12

Hallo,

danke für eure Beiträge und Meinungenn bis jetzt.
Ich hatte gehofft, das sich hier einige Leute äußern, die Erfahrungen mit (Torsen) Sperren an der VA haben und den Niva ähnlich nutzen wie wir.
Auch habe ich etwas rumtelefoniert und gezielt bei einigen Leuten nachgefragt.

Nun wird unser Igor vorne wohl erstmal wieder ein fast ganz normales Diff bekommen, alles andere ist uns im Moment zu teuer und zu aufwändig.

Also:

- offenes ( normales )Diff,

oder

selbstsperrendes Torsen / Gewinde Diff mit nur ca 30 % Sperrwirkung

Wir warten noch auf einige Angebote...

Alles andere ist mir für den Straßenbetrieb und die 95 % Alltagsnutzung als normales Auto zu gewagt bzw. möchte ich keine allzu störende Einflüsse auf das Lenkverhalten.
Ausnahme wäre ein zuschaltbares Sperrdiff, wo der Fahrer die Entscheidung trifft, das ist jedoch im Moment weder nötig noch steht es im vernünftigen Rahmen zu den Kosten und Aufwand.

-Achsübersetzung 4,3 :1

-mit 24 Zähne für die Antriebswellen
weil diese Wellen im Durchmesser größer sind und ich hoffe auch stabiler und damit "normale" beidseitig 24 Zahn Antriebswellen als Erstaz passen.

- in dem älteren Serien VA Diff Alu Gehäuse
Jemand der sich damit sehr gut auskennt, meinte das diese VA Diff Gehäuse vor den 24 Zähnen Antriebswellen , auf jeden Fall jedoch beim 1600 Niva bis 1995 ,verwendet wurden.
die älteren VA Diff Gehäuse haben am hinteren Befestigungsbolzen ( Richtung Kardanwellenflansch) noch eine zusätzliche "Strebe" und M6 Gewindestifte /Schrauben und entsprechend mehr Material drum rum für den unteren Deckel.
Die neueren haben dort M8 Gewindestifte / Schrauben
Meine Hoffnung ist, daß dieses Gehäuse stabiler ist, als das jetzige, neuere.

Hierzu würde ich sehr gern die Erfahrungen / die Meinung der "alten Niva Hasen" hören


Die Stahlgehäuse / Heck Diff in der Vorderachse Variante habe ich (erstmal) verworfen. Unter Anderem auch aus Kostengründen und weil wir unseren Niva ja fast ausschließlich auf der Straße nutzen .
Für die wenigen Ausnahmefälle, wo die 100% Hecksperre und das Geschick des Fahrers nicht reichen, muss man sich dann halt etwas einfallen lassen.


Vielleicht gibt es hier ja doch irgendwann Berichte / Langzeiterfahrungen zu meiner Eingangsfragestellung.


Gruß

Horst
Zuletzt geändert von lada-horst am 11. Januar 2017, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
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