LIMA versetzen

Was es sonst so gibt

Moderator: gcniva

Re: LIMA versetzen

Beitragvon tajik-polo » 31. März 2015, 19:05

Gerne, wenn du so freundlich fängst. :wink:

Indem die Pumpe die geforderten 10-15mm nach vorne wandert. Dazu die Abstandshülsen neu und angepasst (asymmetrisch) anfertigt. Das mal aus Erinnerung (bin unterwegs) und ohne Gewähr.
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon Finn » 1. April 2015, 12:35

Sooo... Komme grad vom Hydraulikfritzen und habe mir den Unterschied zwischen nem normalen Hydraulikschlauch wie er ihn mir einpresst und nem Servoschlauch erklären lassen. Und nun hab ich etwas Bauchschmerzen, ob das Ganze so mit nem normalen Hydraulikschlauch funktioniert... Hat da jemand Erfahrungswerte, was Funktion der Lenkung und Dauerhaftigkeit des Schlauchs betrifft?
Apropos, für ihn war im Gegensatz zu Hansaflex (wie jemand mal berichtete) das Wiederverwenden der alten Anschlüsse kein Problem, er will die mittels Überwurfmuttern an den neuen Schlauch koppeln, da er keine 45˚ Anschlussstücken anbauen kann. Vorteil des Ganzen ist, dass ich nicht auf den Winkel angewiesen bin in dem die Augen gegeneinander verpresst sind. Möglicher Nachteil die Haltbarkeit...
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon wLADAmir » 1. April 2015, 12:46

Die Ruhe bewahren.

Wo ist der UNterschied zw Servo- und "normalem" Hydraulikschlauch? Was hat der profi Dir erklärt?

~~~~

Diese Umbauaktion mit dem Rolf'schen LiMahaltern haben zig Leute im Forum gemacht, und mir ist kein einziger Fall bekannt daß die Schläuche das nicht mitmachen wurden, WENN sie vom Profi gepresst wurden. In den Tiefen dieses Freds steht, welchen Druck die Schläuche aushalten müssen, und das ist mW nicht soo viel, verglichen mit Baumaschinen etc.

Gruß,

Tobias
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon Finn » 1. April 2015, 15:26

Der Unterschied liegt erstens im Preis .,. (Das hat er so zwar nicht gesagt, aber es ist fakt.)

Also der Unterschied liegt wohl im Aufbau der Schläuche, anderes Gewebe, noch eine Liner-Schicht innendrin, der Druck würde schneller und verlustfreier weitergeleitet und solche Sachen. Dann hat er mir erklärt, wozu die Hülse auf dem Servoschlauch ist, das hat soweit ich das verstanden habe eben mit dieser Liner-Schicht zu tun und damit, da es sich um ein Kunststoffgewebe handelt, welches in dem Schlauch verarbeitet ist. Und ein Unternehmen, welches Lenkungsschläuche einpressen kann und darf, kann auch abgewinkelte Flansche erstellen :idea: wieder was gelernt!
Alles in allem scheint eine Servo/Hydraulikpumpe mit einem normalen Schlauch schlechter zu funktionieren. Aber ob der Unterschied so groß ist?
Und noch mal zum Preis: Er hätte mir das Teil sogar als Servoschlauch fürs Auto eingepresst (also ein kooperierendes Unternehmen) aber das hätte statt 60 EUR gleich mal 180 EUR gekostet :shock: (Offiziell brauch ich das für nen Schneeschiebeschild am Traktor _.., )

Er fertigt den Schlauch als 180 bar Hydraulikschlauch (die Pumpe hat 104 bar Nenndruck). Dass der in die Luft fliegt halte ich für ausgeschlossen, nur macht mir seine Konstruktion mit den Überwurfmuttern an den Flanschen etwas bedenken, allerdings kam de Idee von ihm, da sollte das auch funktionieren...
Und eben der Gedanke diese "Leute" _.., die mit dem Umbau rumfahren ohne dass was schief geht hat mich letztendlich zu der Entscheidung für einen normalen Hydraulikschlauch bewogen. (Mal abgesehen davon, dass die Kiste Montag wieder fahren muss und ab morgen Abend keiner mehr was macht...)

Wie funktioniert eigentlich die Steuerung der Servolenkung beim Lada?

Was sagt eigentlich der TÜV zu der ganzen Geschichte, hat da einer Erfahrungen?
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon tajik-polo » 1. April 2015, 15:49

Wo kein Kläger ist auch kein Richter :wink:
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon wLADAmir » 1. April 2015, 16:32

Ein 180 bar Hydraulikschlauch wird auch noch ein wenig Sicherheit dabei haben. Für das bissle Niva sollte das reichen.
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon Finn » 1. April 2015, 17:10

Dass der Richter eines Klägers bedarf ist schon klar _..,
Ich sprach von der regelmäßig zweijährig stattfindenden Schikane, der sich jeder Kraftfahrzeugeigner zu unterziehen hat _..,
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon tajik-polo » 1. April 2015, 18:42

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dem Herrn Prüfer so schnell der Unterschied der Schläuche auffällt.
Vorausgesetzt, es ist alles anstädig gemacht, angeschlossen und verlegt!Das meine ich.
Aber wenn du eine sichere Antwort haben möchtest, kannst du versuchen @Anderle anzustupssen! ;-)
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon csc » 2. April 2015, 15:20

für ihn war im Gegensatz zu Hansaflex (wie jemand mal berichtete) das Wiederverwenden der alten Anschlüsse kein Problem, er will die mittels Überwurfmuttern an den neuen Schlauch koppeln, da er keine 45˚ Anschlussstücken anbauen kann. Vorteil des Ganzen ist, dass ich nicht auf den Winkel angewiesen bin in dem die Augen gegeneinander verpresst sind


Den Teil verstehe ich nicht. Wenn du die alten Anschlußstücke vom Original Schlauch gerettet hast und wiederverwendest, warum kann er die nicht (mit neuer Hülse) einpressen ? Passt das nicht in seine Presse ? Bei Hansaflex ging das problemlos, die haben mir meine alten Anschlußstücke genau wie beim Originalschlauch wieder verpresst.

der Druck würde schneller und verlustfreier weitergeleitet

Da musste ich aber herzhaft lachen. Bei der Schlauchlänge dürfte der Druckverlust durch eine etwas unebene innere Wandung zu vernachlässigen sein. Schau dir mal die Schlauchlängen bei einem Bagger an, auch da funktioniert das mit diesen Schläuchen. "Schneller" würde ja bedeuten, dass der Originalschlauch druckfester wäre / sich bei Beaufschlagung mit Druck weniger stark ausdehnt. Das glaube ich nicht, da die Originalschläuche meines Wissens nach eine Kunstoff Faser haben (keine Stahlfaser) und weniger druckfest sind. Der "schnellste" Schlauch wäre ein glattes Edelstahlrohr :-)
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon Finn » 2. April 2015, 17:33

Und genau dieses Kunststoffgewebe ist der Unterschied, wie er sagte.
Mir ist es jetzt auch wurscht. Hauptsache die Kiste fährt wieder, wenn ich gleich alles zusammengebaut hab _..,
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon lada-ems » 13. April 2015, 08:25

mein schlauch macher hat schlauch 330 bar genomen es hält auf jeden fall , und die originale anschlüsse .
Mfg. Slawa zur zeit mit Lada 4x4 Niva Pickup "Freestyle" unterwegs .
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https://www.youtube.com/channel/UCGwraZ ... p8z3eiSW6g
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon Rostgestell » 7. Mai 2015, 19:53

Hallo Servodelokalisatoren,

bei mir war die Servopumpe auch 6,7mm nach hinten aus der Flucht. Ich hatte vorab aber bereits die beiden Laschen wie in Rolfs Bild mit einer zurechtgesägten Distanzhülse stabilisiert.
Dabei lief der Riemen jedoch immer leicht quietschend. Habe jetzt die Pumpe zu den Laschen versetzt eingefädelt und die Hülse um 4,5mm gekürzt. Die restlichen Distanzen habe ich mit Unterlegscheiben gefüllt und alles wieder mit einem durchgehenden Gewindestab verschraubt. Toleranz jetzt gegen 0,5mm. Kein Quietschen mehr und der verschweißten Variante in puncto Stabilität gleich. Ich mach bei Gelegenheit ein Bild.

Mit der fest verschweißten Hülse verhinderst Du aber jede Korrekturmöglichkeit der Flucht...
Statt der Hülse könntest Du doch direkt unter den Bohrungen oder ganz außen an den Kanten ein Stück Flacheisen als Brücke zwqischensetzen, so daß man mit einem Gewindestab und Distanzen weiterhin die Flucht frei einstellen kann.

Grüße
Gernot
Das Gesetz macht alle gleich, doch Gerechtigkeit geht an den Meistbietenden.
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon Matthias » 7. Mai 2015, 21:15

Hallo,

ich würde keine Gewindestange nehmen, sondern nur eine Abgesetzte Schraube mindestens 8.8
die meisten Gewindestangen haben nicht die nötige Festigkeit
und ich habe bei meinem LT vom Vorbesitzer an der Lima eine Gewindestange vorgefunden, die ein schönes Langloch in die Alu Lasche der Lima gemacht hat o--.

Gruß Matthias
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon easyrider110 » 25. Januar 2016, 20:43

DSC_5928.JPG
DSC_5928.JPG (77.39 KiB) 916-mal betrachtet


Ermüdungsbruch, direkt über dem Knotenblech. Der Steg sollte in der v2 breiter werden...
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Re: LIMA versetzen

Beitragvon easyrider110 » 26. Januar 2016, 09:27

t-34 hat geschrieben:sieht so aus als waere das teil nur mit 2 schrauben befestigt worden.
gruss rolf


Da liegst du falsch :( Aber die untere Befestigung hätte wohl eine Buchse gebraucht, weil der Halter da nicht am Block anliegt... Obs daran liegt, keine Ahnung.
Habs jetzt mit einem xtra Flachstahl wieder zusammengebraten, optimiert wird demnächst.
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