unterfahrschutz

Was es sonst so gibt

Moderator: gcniva

unterfahrschutz

Beitragvon tiny » 26. Dezember 2005, 04:40

inwiefern besitzt der niva baujahr 2005 einen unterfahrschutz?
habe gehört er hätte vorne iergendwo was montiert...ich nehm mal an beim motor/ölwanne
ist es sinnvoll den unterfahrschutz zu erweitern wenn man ins gelände will (da versteht jeder was anderes drunter :roll: )
wenn ja:
-wo
-wie
-warum
-bekomm ich das dann auch beim tüv zugelassen oder muß er wieder demontiert werden...
bin für jede hilfe dankbar
gruß tiny
tiny
 

Beitragvon gcniva » 27. Dezember 2005, 13:35

Hi Ho

Der Niva 2005 hat einen unterfahrschutz aber der taucht nicht viel :?

Wenn du dir einen bauen willst ist das kein problem der TÜV trägt dir das ding im normalfall ein.

Wenn du einen baust solltest du nur darauf achten das das vorderachs diff
gut geschützt ist und das material sollte alu mit min 5mm sein.

Auch sollten die antriebsachsen noch freie bahn haben und nicht am alu anschlagen.

Gruß Gerd
Geht net ... gibs net

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Beitragvon tiny » 27. Dezember 2005, 20:05

vielen dank :D
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Unterfahrschutz

Beitragvon powdersnow » 21. November 2010, 22:26

Ich möchte meinen Niva unten rum glatter gestalten. Gerade im tiefen Schnee aber auch im Gatsch wirken Vorder- und Hinterachse wie Schneeschilde und bremsen den Vortrieb.
Hier nun ein paar Bilder mit meinem Verbesserungsplänen:

Bild

Bild

Hier erkennt man gut den zusammengeschobenen Schnee der VA, mit den oben gezeigten Alublechen könnte der Schnne flächig gepresst werden und türmt sich somit nicht mehr zum blockierenden Wall vor der Achse auf.

Bild

Ui, nicht gedreht pl,, also links sieht man die Schleifspuren der VA, rechts von HA. Sieht nicht nach so viel aus aber bremst den Wagen doch erheblich.

Bild

Hinten möchte ich die untern Längslenker mit Alublech versehen, die Hinterachse selbst ab der Mitte nach oben zu und die Gelenkwelle samt Diff.
Für die Bleche werde ich Gewindelaschen an die Teile schweissen. Die Bleche sollten einen Winkel von ca. 35° nicht übersteigen.


Bitte um Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge!

schöne Grüße Jakob
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon AbiesAlba » 21. November 2010, 23:25

ich hab das Gefühl, dass es ohne (schräge?) Blecher besser ist - also so, wie es jetzt ist.
Warum?
Weil alles, das nicht vornher geschoben wird, unter das Auto (bzw. die Bleche) gedrückt wird und dort verdichtet wird. durch die Bleche vergrößert sich die "Auflagefläche" auf dem Schnee, und geleichzeitig sinkt damit das Gewicht, dass dein Lada je cm² auf den Schnee bringt. er könnte also leichter aufschwimmen und dann geht auch rückwärts u.U. nix mehr...aber probieren geht über studieren!
Es gibt keine Antwort, die nicht eine neue Frage aufwirft...

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Re: unterfahrschutz

Beitragvon Clemenz » 21. November 2010, 23:35

AbiesAlba hat geschrieben:ich hab das Gefühl, dass es ohne (schräge?) Blecher besser ist - also so, wie es jetzt ist.
Warum?
Weil alles, das nicht vornher geschoben wird, unter das Auto (bzw. die Bleche) gedrückt wird und dort verdichtet wird. durch die Bleche vergrößert sich die "Auflagefläche" auf dem Schnee, und geleichzeitig sinkt damit das Gewicht, dass dein Lada je cm² auf den Schnee bringt. er könnte also leichter aufschwimmen und dann geht auch rückwärts u.U. nix mehr...!


das habe ich mir im kopf auch schon durchgedacht, dass der niva dann anstatt des wiederstandes eher nach oben gedrückt wird und er "aufschwimmt" also eventuell keinen gripp mehr hat und durchdreht...

aber dass ist alles nur theorie keine ahnun was die praxis sagt...

AbiesAlba hat geschrieben: aber probieren geht über studieren


das ist wohl der einzige weg es rauszufinden
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon powdersnow » 21. November 2010, 23:41

Beim zweiten Foto sieht man das die VA schon an Bodendruck verloren hat, dafür reicht schon das schräge _.., Schutzblech der Ölwanne. Beim Skifahren bildet sich ja unter den belasteten Skiflächen ein hauchdünner Wasserfilm, auf dem man so schön dahin gleiten kann. Wenn ich jetzt alle Bleche als schöne Gleitflächen ausbilde hoffe ich halt auf einen ähnlichen Effekt wie beim Ski. Also der Schnee presst sich ohne aufschieben zusammen und ein grossteil des Gewichts vom Niva gleitet dann über den Schnee. Und das bisschen verbleibende Bodenhaftung der Räder sollte für den Vortrieb reichen. Probieren werde ich es, Alublech hab ich und die Fixierungen dürften nicht so viel Arbeit sein. (halt jetzt mal provisorisch :roll: )

Im Schnee ist dieser mögliche Vorteil vom Schnee halt nicht da, hier ist original wohl das Allerbeste.
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon Clemenz » 22. November 2010, 00:35

powdersnow hat geschrieben:Beim Skifahren bildet sich ja unter den belasteten Skiflächen ein hauchdünner Wasserfilm, auf dem man so schön dahin gleiten kann


ok davon hab ich ehrlich gesagt keine genaue ahnung aber klingt realistisch
aber haben da die ski nicht eine beschichtung (ski-wachs?) in längsrichtung die das noch etwas verbessert?
wenn ja würde ev. eine solche auf den blechen einen vorteil bringen?

powdersnow hat geschrieben:... und ein grossteil des Gewichts vom Niva gleitet dann über den Schnee.

die frage hierbei ist dann auch die ob mehr gewicht oder weniger besser ist?
mehr gewicht würde theoretisch heißen dass der schnee mehr komprimiert wird und der niva dann darüber hinweg kommt
stimmt das?
würde dann weniger gewicht bedeuten er "schwimmt" oben auf?

ob der druck dann auf die bleche wirkt und den niva nach oben drückt oder ob die räder mehr druck auf auf den schnee bringen und das den niva vorwärts bring, das hängt dann auch von den reifen ab nehm ich mal an...
eventuell verbessern schneeketten die vorwärtsbewegung

ist nur ein gedanken gang in meinem etwas von bier beeinträchtigten kopf drum sorry falls das nicht ganz korrekt ist pl,,
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon Epicuro » 22. November 2010, 07:49

@powdersnow
und wie willst Du bei einer Bergabfahrt bremsen wenn das ganze wie auf Ski dahingleitet? _::
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon powdersnow » 22. November 2010, 12:22

Im Pflug fahren pl,, pl,, pl,, oder schön paralell Abschwingen ---
Auf die Bleche könnte ich noch MS aufbügeln- und bergab die Tourenfelle aufziehen .,.
Nein im Ernst, zum Snowmobil wird der Niva so sicher nicht aber mir reicht schon wenn etwas mehr im tiefen Schnee machbar ist.
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon powdersnow » 23. November 2010, 00:24

Ich möchts halt mal probieren, hab ja sonst nichts zu tun pl,, pl,, pl,, pl,,

Heute mal eine Seite vorne so halbwegs zurechtgedingst. Halten tut das Blech, nur für den eingeschhlagenen Reifen fehlt noch etwas Freiraum und die Längsstrebe steht noch an.

Bild

Natürlich nur mal ein Versuch und vor allem nur für weichen Schnee geeignet. Meine vorhandenes Alublech hat 2,5mm, das verbeult selbst harter Schnee mit Leichtigkeit ö.,
Hier noch die Rückansicht:

Bild

Ich hoffe das am Wochenende endlich Schnee kommt und ich gleich testen kann.

Gute Nacht,

Jakob
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon Calle » 23. November 2010, 17:54

vergiß den wurfanker nicht, für den fall das du abhebst.
bist du wirklich sicher das sowas sinn macht? :?:
ich denke das wenn du da mit 1,2 tonnen geballtem niva ankommst, die zwei hände voll mit schnee
wohl sowas von nix ausmachen das kannste dir gar nicht vorstellen.
aber besser basteln als lange weile.
ich kann mich noch gut an meinen alten vw bus erinnern, hecktriebler und ausser dem kleinen 1600er luftgekühlten motor kein gewicht auf der hinterachse. selbst dem hat das schneeschieben bis zu einer bestimmten höhe nicht viel ausgemacht.
ich denke die richtigen reifen sind zehnmal wichtiger als ski unterm auto.
wenn jemand ins gelände geht und sich die sensiblen teile mit blechen vor steinschlag schützt ist das sicher eine vernünftige sache, auch wenn es zwangsläufig die bodenfreiheit einschränkt.
ich bin aber sehr gespannt auf deine erfahrungsberichte vieleicht wird das ja noch richtungsweisend. uuuu
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon Epicuro » 23. November 2010, 19:27

Für den Wurfanker hat er ja ne Winde .,.
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Re: unterfahrschutz

Beitragvon powdersnow » 23. November 2010, 20:19

Ohne Ankerwinde würde ich das natürlich nicht machen .,.
Kommt auf den Schnee an, bei schönem Pulverschnee fahre ich auch bei Steigung durch 1m Wechten. Ist der Schnee aber alt und stark gesetzt und womöglich noch mit Eisschichten darin, darf man die wirkenden Kräfte nicht verachten. Ich bezweifle ja auch das mein dünnes Alublech mehr als Pulverschnee aushalten wird.
Ich hatte, da war ich so 12, mein Rad mit vier Kurzski aufgerüstet. Diese montierte ich knapp unterhalb der Radnaben um ein zu tiefes Einsinken zu verhindern. Dank des guten Vortriebes mit Schaufelrad (ca.30 L- Winkel auf alte Felge geschraubt) konnte ich so selbst im ganz tiefen Schnee fahren. Nur bergauf kam ich schnell an die Grenzen- da fehlte dann das Drehmoment .,.
Früher wurde im Winter meist mit Schlitten transportiert. 1,5t Heu auf schmalen Kufen konnte von zwei Mann im Ebenen gezogen werden. Wichtig ist das der Schnee eine Gleitfläche bilden kann, also gezielt gepresst wird. Unbekuft könnte man den Niva wohl kaum durch Schnee ziehen- mit guter Verblechung gehts zu zweit sicher. Meine Bigfoots bieten etwas mehr als 0,1m² Auflage. Sie beförderten schon mal 150kg gut ins Tal. Demnach müsste schon 1m² unterm Niva zum Aufschwimmen reichen :shock:
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