Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Was es sonst so gibt

Moderator: gcniva

Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 9. November 2009, 02:17

Hallo!

Welche Teile der 1600er Zündung (schon die neue) sind Wasser anfällig? Bei der Zündspule die Kontakte abdichten, die Zündkabel selbst sollten dicht sein oder? Zündverteiler sieht eigentlich auch ganz gut aus. Lima sitzt schon so hoch wie möglich, Batterien auch und mehr gibts dann eigentlich eh nicht mehr? Hab bei einer Waserdurchfahrt mit Schwall (pl,, ) Zündprobleme. Musste ein zwei Minuten warten (trocknen) lassen und dann gings wieder tadellos. Eigentlich sollte die Zündung auch längere Wasserdurchfahrten aushalten, möchte mir ja auch einen Schnorchel basteln.
Gruß Jakob
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon st.alban » 9. November 2009, 08:38

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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 9. November 2009, 13:21

in der Zündverteilerkappe sind ja je nach Ausführung kleine Löcher. Diese zu verschließen bringt auf Dauer Probleme mit Kondenswasserbildung mit sich.
Besser, Anschlüsse dran kleine Schläuche anschließen und mit Minikompressor für Luftaustausch sorgen. Evtl. reicht auch der Saugdruck im Lufikasten (dort anschließen) um eine Luftzirkulation entstehen zu lassen.

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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon ikletti » 9. November 2009, 14:21

Sebastian / endurofant hat geschrieben:Evtl. reicht auch der Saugdruck im Lufikasten (dort anschließen) um eine Luftzirkulation entstehen zu lassen.


Dann saugt es im Zweifelsfall ja das Wasser in den Zündverteiler hinein pl,, Umgekehrt würde ein leichter Überdruck vielleicht was helfen. Wenn's technisch anspruchsvoll sein soll, könnte man zum Erzeugen des Überdrucks einen Verdichter basteln, der vom Luftstrom in der Ansaugung angetrieben wird (à la Abgasturbolader).

Noch 'ne Möglichkeit (ich hab' gerade eine blöd-kreative Phase): Vorne einen Schwimmschalter montieren, der bei der Einfahrt ins Wasser den beschriebenen Mini-Kompressor aktiviert (und eine Schaltung zum zeitverzögerten Ausschalten, wenn der Schwimmschalter wieder auf geht).
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon st.alban » 9. November 2009, 14:26

die lösung mit dem kompressor hat meines wissens flying?
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 9. November 2009, 16:53

ikletti hat geschrieben:
Sebastian / endurofant hat geschrieben:Evtl. reicht auch der Saugdruck im Lufikasten (dort anschließen) um eine Luftzirkulation entstehen zu lassen.


Dann saugt es im Zweifelsfall ja das Wasser in den Zündverteiler hinein

ich habe nicht gesagt das ist Plug&Play. Natürlich Zündverteilerfuss abdichten und 2 Schläuche anschließen. Der luftzuführende Schlauch bringt dann im Idealfall trockene Luft.

Ein Schwimmschalter oder andere zusätzliche Schaltungen bergen immer eine weitere Fehlerquelle.

Man kann auch eine kontaktlose Nachrüstzündung einbauen.

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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 10. November 2009, 02:16

Hallo!
Danke für die Tipps! Kontaktlose Zündung ist wohl die beste (sicherste) Methode? Leider auch eine recht teuer...
Werde es mal mit Überdruck im Verteiler probieren. Wo ich den her bekomme muss ich noch schaun.

Grüße Jakob
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon ikletti » 10. November 2009, 15:11

Eine schnelle Abhilfe habe ich gerade auf der Seite von Baxter (unteres Drittel) gefunden. Hilft aber nur gegen Spritz-/Schwallwasser ...

Bild
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 10. November 2009, 17:37

es ist zwar OT, aber was hat Baxter da in der Benzinleitung? Abschaltventil, elektr. Benzinpumpe oder Durchflussmesser? Auf anderen Bildern sieht man einen Aktivkohlebehälter, sollte also ein G-Kat-Vergaserniva sein. Auch sieht man ein Zusatzinstrument über dem Luftauslass, was zum Durchflussmesser passen "könnte". Würde mich echt interessieren was da in der Benzinleitung ist.

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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon st.alban » 10. November 2009, 21:34

ich vermute das ist eine el. benzinpumpe... hab ich mir letzte woche auch bestellt. müsste morgen eintrudeln!
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 28. November 2009, 21:57

Neue Überlegung: möchte so wie so auch einen Schnorchelersatz bauen, innen nach hinten ein DN50 Rohr legen und bei den seitlichen Lüftungsschlitzen Ansaugung machen. Am Ende eine Vergrößerung auf DN110 und einen DN110 Lüfter einbauen, die schaffen gute 90m³/h. Für einen Liter Kraftstoff braucht der Motor ca. 15 kg Luft, das sind dann ca. 20m³ Luft. Bei Volllast braucht er mehr als 10 Minuten um 1l Benzin zu verbrennen, müsste also grob passen. Wenns klappt müsste dann vorm Luftfilter leichter Überdruck ankommen, den würde ich anzapfen und in den Verteiler leiten. Auch wenn der Lüfter nicht ganz reicht, in einer tiefen Furte werde ich kaum Volllast fahren, höchstens mal etwas hochdrehen, und da müsste der Luftdruck dann reichen.
Was meint Ihr dazu?

Grüße jakob
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon tiny » 29. November 2009, 00:05

^hmm ich hab mal bei nem 1600er bissl mim druckluftschlauch richtung luftansaugung gehalten...da ging gleich die drehzahl hoch...
weiß nicht ob das fürs standgas bzw überhaupt so gut is so ne zwangsbeatmung
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 29. November 2009, 02:07

man müsste wohl den Lüfter Drehzahlabhängig schalten, dH. je mehr Dehzahl, desto mehr Drehzahl auch beim Lüfter. Aber es macht ja auch einen Unterschied ob Volllast oder Teilllast. Gibt es beim Vergaser ein Elektrisches Signal zum Luftverbrauch bzw. Einspritzmenge?
Ob es für den Motor selbst schlecht ist kann ich nicht ausschließen, den Leerlauf müsste man anpassen können, auch mit der Gemischeinstellschraube. Werde es mal testen und dann berichten.
Noch was: wenn ich im Luftfiltergehäuse eine kleine Öffnung mit Schlauch dran mache, kann der Überdruck entweichen, alles bleibt trocken und der Motor bekommt normal Luft. Denkfehler drin?

Gruß Jakob
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 29. November 2009, 23:00

du willst eine Art Kompressor-Aufladung bauen? Nur wegen Feuchtigkeits/Zündunsproblemen? Schmeiß den Gedanken wieder über Bord. Wenn ich nur an den langen Luftzuleitungsweg denke, viel zu aufwendig. Mehr Luft braucht auch mehr Benzin damit das Gemisch wieder stimmt. Da musst du garantiert die Bedüsung ändern. Auch änderst du damit den Unterdruck im Saugrohr und beeinflusst damit die Unterdruckverstellung im Zündverteiler.

Du siehst, nicht nur ein Denkfehler. Fragt sich nur ob bei mir oder bei dir.

Rede doch mal mit den Trail und 4h-Rennen Fahrern. Die haben teilweise auch 1600er mit Originalzündung. Da hat jeder seinen Weg gefunden das Wasserproblem zu umgehen/zu minimiere.

Gruß
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon tiny » 29. November 2009, 23:31

warum nicht "einfach" die kappe vom verteiler mit sikaflex abdichten?
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