Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Was es sonst so gibt

Moderator: gcniva

Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 29. November 2009, 22:46

da ergibt sich die Kondenswasserproblematik als neues Unheil. Die Erfahrung sagt, kann man nicht außen vor lassen.

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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 29. November 2009, 22:48

Wie wäre es mit Abdichten des Verteilers, und zwei kleine Schläuche hochführen? Dann ist Luftausstausch gewährt, Kondenswasser vermieden und alles trocken?
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 29. November 2009, 23:08

Achtung Zeitschleife!!!

@Tiny und Powdersnow: schaut mal eure letzten Antworten und meine erste in diesem Tread an.

Habe ich hier nur ein deja-vu?

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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 29. November 2009, 23:28

Voll erwischt- genau das war ja Dein Vorschlag... aber künstlichen Luftaustausch zu schaffen muss doch nicht sein. Auch ganz geringe Luftzirkulation durch zwei dünne Schläuche müsste reichen um Kondenswasser zu verhindern. Das Wasser will ja nicht kondensieren, viel lieber sucht es einen Weg um in Gasform zu entweichen. Zusätzlich könnte ich alle paar Ausfahrten je ein frisches Sackerl mit Salz reinhängen, naja wenn der Platz reicht...
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon flying » 30. November 2009, 17:19

ich hab den verteiler komplett abgedichtet mit gummihanschuhen und dann mit einem kompresser gebe ich bei bedarf druck drauf. es klappt zwar nicht wenn du bis zum dach im wasser stehst aber bis zur motorhaube wenn wasser steht reichts.
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon st.alban » 3. Dezember 2009, 19:13

hab mir heute überlegt:
könnte man vom platz her ein loch reinbohren und ein felgen-ventil reinmachen? das wäre im normalbetrieb verschliessbar und vor furten könnte man mal eben den bordkompressor anhängen ohne dass man irgend ein doofes kupplungsstück braucht!
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon flying » 6. Dezember 2009, 14:09

ich hab einfach ein loch gebort und ein schlauch reingeklebt
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 5. September 2011, 09:37

Bei mir steht schon lange die sehr improvisierte Elektrik am Augabenplan. Leider habe ich mir diese Aufgabe selbst durch viele absolut unnötige Spielerein sehr erschwert (Originalkabelbaum passt nicht mehr) und schiebe sie so schon länger vor mich her pl,, aber jetzt im Herbst wirds gemacht. ---

Natürlich versuche ich alles möglichst H2O geschützt zu installieren aber das geht nie 100%. Deshalb der Gedanke ein Notsytem (also sowas mit dem ich jetzt schon einige Monate fahre ö., ) Batterieplus- Sicherung- Zündung und Lima. Nicht mehr- nur genug zum fahren. Die paar Kabeln könnte ich gut abdichten und Schalter dafür käme unter den Himmel. Zusätzlich möchte ich die Schalter für Windenbetrieb auch unters Dach setzen. Die Windenrelais selbst möcht ich, wie auch die Windenbatterien, H2O dicht einhausen. Problemstelle hierbei ist natürlich die Kabeleinführung. Ein befreundeter Elektriker soll mir mittels Brandschotabdichtung dieses Problem meistern ,,..Wenn das nicht klappt gibts noch die teurere Lösung mittles EPDM- Abdichtmanschetten. Diese werden zB auf Flachdächern verwendet, also absolut UV und Witterungs- Resistent sowie sehr dauerelastisch. Windenmotor werd ich demnächst mal öffenen (gehört eh geschmiert) und nach Abdichtungsmöglichkeiten schauen.

Niemals möcht ich bis übers Lenkrad im Gatsch stecken, aber trotzdem möcht ich mich dafür vorbereiten pl..


schöne Grüße Jakob
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 5. September 2011, 14:58

powdersnow hat geschrieben:...Die paar Kabeln könnte ich gut abdichten und Schalter dafür käme unter den Himmel....
Kümmer dich zuerst um den Hochspannungsbereich der Zündung. Dort muss alles trocken bleiben. Der Benzinmotor kommt ohne Fünkchen nicht gut zurecht :-)
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 5. September 2011, 15:43

Zündverteiler möchte ich per Verhüterli abdichten und Luftschlauch gegen Kondensat hochführen. Zündkabel ziehe ich in Leerverrohrung ein (UV+ Hitze- Beständige) als zweite Dichtungsebene. Die Enden möchte ich mit Schrumpfschläuche dicht bekommen. Zündspule selbst soll auch außen komplett eingehaust werden und einen Belüftungsschlauch bekommen. Hier sollen die eindringenden Kabel per Dichtmasse gedichtet werden.

Wie heiß können die Zündkerzenstecker werden? 200°C als Obergrenze ist realistisch oder?

Belüftungsschläuche sollen auch die Hauptscheinwerfer bekommen... evtl. noch die Zusatzwerfer vorne und hinten...

Soweit die Theorie... ob in der Praxis so möglich wird sich weisen ii..
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon Sebastian / endurofant » 5. September 2011, 15:49

powdersnow hat geschrieben:Belüftungsschläuche sollen auch die Hauptscheinwerfer bekommen...
Willst du den Reflektor anbohren?

powdersnow hat geschrieben:Wie heiß können die Zündkerzenstecker werden?
Im Kerzenstecker ist ja nichts was heiß wird. Die Wärme von der Kerze kann er ja an die Umgebung abgeben. Nach dem abstellen des Motors kann man Stecker schon noch anfassen. Wie das ist wenn du ihn abkapselst?? Du wirst uns wie immer berichten.
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 5. September 2011, 16:07

Sebastian / endurofant hat geschrieben:Willst du den Reflektor anbohren?


Nein ih,, Ich hab von Uli die gailen Plastikscheinwerfer bekommen. Die haben zwei Lüftungsöffnungen, sogar mit Schutzgitter .,. Dort wird es "relativ" einfach ein Schlauch H2O dicht zu kleben. Die Zustazscheinwerfer vorne haben alle auch Löcher, hinten bin ich mir nicht sicher .,,.

Sebastian / endurofant hat geschrieben:Wie das ist wenn du ihn abkapselst?? Du wirst uns wie immer berichten.


Naja einfacher wirds nicht grad pl,, pl,, Aaaber so oft muß ich ja nicht abstecken... Die Fünf Zündkabel möchte ich schon so hinbekommen das ein Wechsel nicht zu aufwändig ist. Jedes mal die Stecker abmontieren ist geht nicht oft gut o--.

Zündspule wäre dann echt blöd zu wechseln.. wenn sie mal wieder so unterwegs wo hopps geht... hmmm

Zündverteiler muß auf jeden Fall öffenbar sein, Idee dafür hab ich auch schon... wenn das nicht geht greif ich auf Pumpe für Überdruck zurück.
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon st.alban » 5. September 2011, 19:15

ich würd da auch mit überdruck arbeiten... war sogar schon mal in planung. aber andere sachen waren in der prioritätenliste höher...
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon wLADAmir » 5. September 2011, 19:48

powdersnow hat geschrieben:Problemstelle hierbei ist natürlich die Kabeleinführung. Ein befreundeter Elektriker soll mir mittels Brandschotabdichtung dieses Problem meistern

Warum Brandschutzmaterial verwenden? Brandschotte kriegst Du flamm- und rauchdicht, aber nicht wasserdicht. Feuer und Rauch sind - meistens - drucklos.

Alternativvorschlag: Brunnenschaum vom Würth. Im Gegensatz zum *pfui* Bauschaum ist dieses Zeug:

Zitat:
Einsatzgebiete:
Zum einfachen und schnellen Verfüllen von Fugen
zwischen Schachtelementen (die der DIN 4034,
Teil 2 entsprechen), sowie zum Abdichten und
Verbinden von Brunnenschächten, Kanaleinstiegsschächten,
Falzverbindungen, Haus -
klär anlagen und Hausanschlüssen.
Haftet auf Beton, Mauerwerk, Stein, Putz, Holz,
Faserzement, Metall, zahlreichen Kunststoff en
wie Polystyrol, PUR-Hartschaum, Polyester, Hart
PVC (außer Polyethylen und Silikonkautschuk).
Wasserdichtes Verbinden
Geprüft wasserdicht bis 0,5 bar, geprüft vom
MFPA Leipzig (Prüfber. Nr. PB2.4/06-492-2).
Schäumt auf und dringt dadurch in kleinste
Toleranzen dichtend ein.
Durch hohe Widerstandsfähigkeit
vielseitig einsetzbar
Beständig gegen:
• Benzin, Öl, Wasser
• Kommunale Abwässer
• Fäkalien
• Bauübliche Chemikalienbelastung
• Alle normalerweise im Erdreich vorkommenden
Bakterien und Säuren


Zitat Ende. Sollte Dein Stromer besorgen können, wenn er beim Würth Kunde ist. Wenn nicht, schick ich Dir gerne mal eine Dose.

Gruß,

Tobias
Niva M[/url], ABS, Bj 2013: Schönheit aus Lettland, wurde sachte eingefahren. Mein Lebensabschnittsgefährt.
Niva M, Bj 2011: Pananiva, das Arbeits- und Geländetier, heldenhaft am 07.12.2013 im Nahkampf mit einen Panamera gefallen, nun dem Erwin vermacht.
Niva Kosak, Bj 1992: Jakov, unverbastelter 1600er mit Löchern in Dach, Arschbacken und Auspuff aber 2 neuen Schwellern
Niva L Bj 1990: Der Blaue Blitz, mit Voltyre laut wie die Sau, "brakes like a duck on a frozen lake"
Niva Bj 1989: машина, ein rostiger 1600er, in Unkenntnis seiner Schäden gekauft und nun seziert
Niva Bj 1985: Heinrich der VI., auf mürben Voltyre DOT 33.85 auf dem Weg zum "H"-Kennzeichen
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Re: Zündung/ Elektrik Wasserdicht 1600

Beitragvon powdersnow » 5. September 2011, 20:01

Weil der nicht UV beständig ist.

Kenne das Zeug und weiß leider auch wie schnell das zu bröseln anfängt. Ohne UV Kontakt wirklich sehr vielseitig und langlebig.

Brandschote sind nicht H2O dicht? Rauch ist nicht immer Drucklos. Hab die Norm jetzt nicht zur Hand aber so weit ich weiß können die "normalen" F90 Schote auch für Überdruck- Fluchtwege verwendet werden. Fänd ich komisch wenn die nicht ein wenig Waser abhalten können.
Vorteil beim Brandschutzschot ist die Dauerelastizität. Muß ich mal ein Kabel tauschen oder ergänzen reicht ein wenig gedrücke und alles ist wieder dicht. So kenne ich es zumindest aus trockenen Bauwerken .,,.

Gruß Jakob
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