Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Was es sonst so gibt

Moderator: gcniva

Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon carl » 29. Mai 2011, 13:12

@WolfgangS
>> Die Ersatzteilsituation bei Puch G ist negativ?

Bezog sich eher auf die Beschaffungspreise, neben der Anschaffungspreis des Puch G ist nicht gering und
die (militärischen) Laufleistungen halte ich für nicht kalkulierbar.

@Funix
Ein Holzvergaser würde mich von der Machbarkeit her wirklich sehr interessieren :-)
Vermutlich bietet das Lada als Zusatzausstattung bereits an :-)
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon koppwolle » 29. Mai 2011, 15:01

marec hat geschrieben: in so einer Situation eh niemanden interessieren oder meinste die Bullen rennen dir dann hinterher?
Wenn nach dem EMP-Erstschlag der carl, weil er vorgesorgt hat, der einzige mit fahrbereitem Auto ist, wird sich natürlich die Staatsmacht, oder eine andere Macht, für diesen Wagen interessieren. Es gibt solche "totschießdinger" die werden nach der EMP-Attacke größtenteils noch funktionieren. So ein Teil am Kopf .... weg ist der Niva.

Aber jetzt Fakten:
marec hat geschrieben:dann hol dir nen abgerockten 1600er mit normalem Vergaser und Unterbrecherzündung,
Mhhh, was wird mit der Zündspule passieren? Den Unterbrecher-Kondensator kann man ja weglassen muss aber dann für abbrandsichere Unterbrecherkontakte sorgen. Die Lima wird wohl auch Schaden nehmen, also immer gut die Batt. laden. Wir sehen ganz ohne Kabellage geht es beim Benziner nicht.

Also 21215 vornehmen. 1,9er Saugdiesel mit mech. Einspritzpumpe. Der Diesel wird also ohne Kabel und Spannung aus dem Tank bis in den Brennraum gefördert. Ist da nur die Magnetspule vom Dieselstoppventil. Das vorsorglich gegen ein mech. austauschen. Nächster Punkt Vorglührelais. Das wird ersetzt gegen einen brauchbaren schalter und der Vorglühvorgang wird mittels mech. Stoppuhr überwacht. Wenn die Lima auch hier über den Jordan geht wird irgendwann mal der Saft zum vorglühen und anlassen fehlen. Anlassen wird dann durch ankurbeln ersetzt (viel Spass schonmal) und beim vorglühen entweder die Dieselfördermenge erhöhen damit er trotzdem anspringt oder wir fragen mal uhrgroßmutter wie sie früher ihr Bügeleisen heiß bekommen hat.

In der Schule ist mir ja Angst vorm atomaren Erstschlag gemacht worden. Heute vormittag wuchs meine Angst vorm EMP-Angriff, aber jetzt ... die Lösung vor Augen ... ich muss mal bei eBay nach 21215 schauen.
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon Fanto » 29. Mai 2011, 15:35

Ich weiss nicht genau von wem das Zitat ist, aber ich glaube da steckt jede Menge Wahrheit dahinter:
"Im vierten Weltkrieg hauen wier uns wieder gegenseitig mit Keulen auf den Kopf."
Ich glaube wir brauchen uns keinen Kopf zu machen was nach einem EMP passiert.
Der EMP macht die Welt wie wir sie kennen nicht unbedingt mechanisch kaput.
Aber die Frage ist doch wie auf den von wem auch immer ausgelösten EMP geantwortet wird.
Nun zum Thema des Trööts:
Ich hab einen 57er Deutz, der wird dann noch laufen ih,,
Allerdings, wie einige der vorredner schon zum besten gegeben haben, is der Diesel irgendwann alle und dann ...
Ich empfehle das Buch:"Die letzten Kinder von Schewenborn."
In diesem Sinne
Derek
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon gregork » 29. Mai 2011, 16:10

Mein Niva mit OM616 maschine läuft 100% ohne elektr(on)ik. ih,,
300m bergab ist genug auch für kaltstart ohne vorgluhen. :)
Zuletzt geändert von gregork am 29. Mai 2011, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon st.alban » 29. Mai 2011, 17:13

ich hab mal etwas "zensiert". nur zur info.
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon christian@lada-ig.de » 29. Mai 2011, 17:36

....kaum bin ich mal 3 Tage auf CZ-Treffen...schon tobt hier der Krieg der Knöpfe....ihr seid ja lustig

Btw: wieso war eigentlich kein Ösi beim CZ-Treffen?
Gruß
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon Brunon » 29. Mai 2011, 18:43

Was hier so los ist..... pl,,
Da weiß man gar nicht, ob man lachen oder weinen soll. EMP!? Wo soll ich denn da hin fahren wollen? Zur Oma um ihr zu erklären, warum Ihr Ultraschallgerät zur Gebißreinigung nicht mehr funktioniert? Ausserdem hab ich ja noch mein Fahrrad uuuu
Ansonsten überlasse ich den Pferden das denken. Die haben einen größeren Kopf
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon Mechatronc » 29. Mai 2011, 20:55

Allein die Grundfrage LPG nach EMP, wo willst denn tanken? An der Tankstelle mit elektronisch gesteuertem Durchlaufregelventil?
Kauf dir doch nen Pferd, das komm auch nach dem "Crash" noch vorwärts un wenn du es nicht mehr brauchst, hast was zu essen.



editiert.
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon carl » 29. Mai 2011, 21:39

@koppwolle
>> Wenn nach dem EMP-Erstschlag der carl, weil er vorgesorgt hat, der einzige mit fahrbereitem Auto ist, wird sich natürlich die Staatsmacht, oder eine andere Macht, für diesen
>> Wagen interessieren. Es gibt solche "totschießdinger" die werden nach der EMP-Attacke größtenteils noch funktionieren. So ein Teil am Kopf .... weg ist der Niva.

Die Staatsmacht ist besser vorbereitet, als du glaubst und hat andere Probleme :-)

>> 21215

Werde ich auch mal dran bleiben :-) Also ich glaube die einfache Elektrik kommt da ganz gut weg. Diesel und von Hand ankurbeln wäre ein Problem.


@Fanto
>> Ich hab einen 57er Deutz, der wird dann noch laufen ih,,
>> Allerdings, wie einige der vorredner schon zum besten gegeben haben, is der Diesel irgendwann alle und dann ..

Sei konstruktiv - der Deutz läuft doch sich auch mit PÖL?
... so schnell stirbt sich´s nicht. Auch ohne Strom kann´s schön sein am Lagerfeuer zu sitzen :-)

@christian@lada-welt.de
>> ....kaum bin ich mal 3 Tage auf CZ-Treffen...schon tobt hier der Krieg der Knöpfe....ihr seid ja lustig

Länger bin ich auch nicht Forenmitglied, das aber hat ausgereicht den Laden etwas aufzumischen :-)
Naja netter Laden hier :-)

@Brunon
Waren eigentlich ein paar simple Fragen, aber die scheinen beim ein oder andern doch den Zünder ausgelöst zu haben :-)

@Mechatronc
>> Allein die Grundfrage LPG nach EMP, wo willst denn tanken

Du vergißt LPG und zapfst mit der Handpumpe wieder von deinem 10.000L Benzin-Tank - insofern du dich mit sowas eingedeckt hast.
Rein rechnerisch reicht das für 100.000km, also vielleicht 10 Jahre. Ob deine Ersatzteile allerdings solange vorhalten?
Alles hat irgendwas mit Planung zu tun. Stell´dir vor, du gehst 3 Jahre auf eine Insel, wo´s nix zu kaufen gibt.
Was kaufts du ein - was nimmst du mit?

PS: nichts gegen den Klappspaten :-)
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon powdersnow » 29. Mai 2011, 22:07

christian@lada-welt.de hat geschrieben:Btw: wieso war eigentlich kein Ösi beim CZ-Treffen?


Muss seit vier Tagen auf die läufige Hündin meiner Mutter aufpassen, eine echte Aufgabe und gesellschaftliches Todesurteil. o--. Sonst streichelweich jetzt eine richtig mühsame Keffe ö., Was die Hormone so alles anstellen können... beim Hund, zum Glück für Alle, nur zwei mal im Jahr _..,
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon christian@lada-ig.de » 30. Mai 2011, 06:05

carl hat geschrieben:das aber hat ausgereicht den Laden etwas aufzumischen

Tolles Ergebnis, oder? Was tut man nicht alles für ein wenig Aufmerksamkeit.....
Es lebe der soziale Kontakt!
Gruß
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon Funix » 30. Mai 2011, 07:53

Hallo,

carl hat geschrieben:Du vergißt LPG und zapfst mit der Handpumpe wieder von deinem 10.000L Benzin-Tank - insofern du dich mit sowas eingedeckt hast.


also bei den benzinpreisen einen vorrat von 10.000l für einen fall einlagern, der eventuell garnicht eintritt? soviel kohle hätte ich auch gerne über. darüber hinausgibt es auch rechtliche bestimmungen, um sowas zu lagern, oder willst du einfach nen vollen tanklastzug im garten vergraben?


wie ich oben schon geschrieben habe -> Holzvergaser . du brauchst kein kraftstoff bunkern und ist als nachwachsener rohstoff nahezu unbegrenzt verfügbar. die technik müßte ja eigentlich auch simpel sein, da es bereits in den 40er und 50er jahren fahrzeuge mit diesem notantrieb gab.
in meinen augen mußt du bei den betriebsstoffen ansetzen, um erstmal unabhängig zu sein.


@all: persönlich finde ich das gedankenspiel recht interessant, zwar jetzt nicht bezogen auf untergangszenarien aber als alternativen antrieb. es gab mal eine zeit, da wollte ich einen passat auf pöl umrüsten, jedoch war leider die regierung schneller und hat die energiesteuer auch auf pflanzenöl eingeführt, so das es sich nicht mehr gelohnt hat.

zum anderen, nicht sachlichen teil der diskussion, sage ich nur: einige glauben an endzeitszenarien und andere halt an gott. jeder wie er's mag.

Gruß
Stephan

der zugegeben auch nen Vorrat an Konserven im Keller hat, auch schonmal drüber nachgedacht hat, seine Familie mit ABC-Schutzmasken auszustatten und auf ein notstromaggregat spart.
Gruß
Stephan-Der Schmiernippelabfahrer, Bolzenabreißer und "Bergeanker" für 2 Defender

sowie Pütnitz-Überlebender 2011


"Wer langsam fährt, wird länger gesehen."(geklaut beim Hobbit)


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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon carl » 30. Mai 2011, 15:07

@christian@lada-welt.de
>> Tolles Ergebnis, oder? Was tut man nicht alles für ein wenig Aufmerksamkeit.....
>> Es lebe der soziale Kontakt!

Naja - ich konnte ja nicht ahnen, daß man mit einer einfach gestrickten Frage
(Weltuntergang ! - Weltuntergang ! :-) so ins Wespennest langen kann.

Bin alt genug, um nicht mehr im Mittelpunkt stehen zu müssen.

Wäre dankbar, wenn hier Leute an Lösungen interessiert sind.
Und wenns dann kein EMP gibt - ich habe damit kein Problem.
Wenn aber doch, dann habt ihr vielleicht weniger ein Problem
(weil reicher an Erfahrung).

Im übrigen habe ich mittlerweile erst kapiert, daß es die Materie
zu umfangreich ist, um eine simple Lösung präsentiert zu bekommen.

@Funix
also vor 2 Jahren habe ich mit einem guten Bekannten
(ehemaliger Leiter der Unimog-Versuchsabteilung)
überlegt, gemeinsam 10.000L Diesel einzulagern - bei einem
Preis von € 1,-/L !
Wenn ich jetzt € 1,40 an der Zapfsäule erblicke, dann bestätigt mir
das, dass die Einlagerung kein Fehler gewesen wäre.

Und um die Menge geht´s ja erstmal nicht, sondern darum klarzumachen,
daß Bevorratung u.U. auch längerfristig möglich wäre.

Warum sollte man nicht langfristig haltbare Lebensmittel
kaufen VOR einer 43%-igen Preiserhöhung?
Alles eine Frage der Planung.

>> Endzeitszenarien

darum geht´s mir persönlich nicht. Es bestehen gute Chancen, daß
es irgendwie weitergeht, aber vor allem für die, die mit irgendwelchen
Risiken umgehen können.
Die Welt ist u.U. äußerst labil gestrickt (Bsp.: "just-in-time"-Versorgung).
Blöd wenn der Aldi mal eine Woche geschlossen hat: für viele ist das
bereits DAS Endzeitszenario ;-)
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon powdersnow » 30. Mai 2011, 23:13

carl hat geschrieben:Die Welt ist u.U. äußerst labil gestrickt (Bsp.: "just-in-time"-Versorgung).
Blöd wenn der Aldi mal eine Woche geschlossen hat: für viele ist das
bereits DAS Endzeitszenario ;-)


Wie war wie war ...

Benzin ist doch nicht unendlich Lagerfähig? Der Tank muß eine Möglichkeit für Druckausgleich haben und so gehen über die Jahre ein paar Oktane verloren. Also wenn dann 100er einlagern .,,.

carl hat geschrieben:Wenn aber doch, dann habt ihr vielleicht weniger ein Problem
(weil reicher an Erfahrung).


Erfahrung bekommt man nur vom tun, nicht vom durchdenken und planen.

Trotzdem "plane" ich auch gern _.., Holzvergaser scheint mir am passensten. Holz gibts hier genug, und ist in fast ganz Europa recht leicht zu bekomen. Und das wohl auch im großen Krisenfall. Flüssige und Gasförmige Kraftstoffe wird es binnen weniger Tagen nach einem Versorgungssystemabsturz nicht mehr geben, oder wenn nur zu irrwitzigen Preisen. Holzvergaser kann für quasi Plug&Play (quasi _.., ) vorbereitet werden.
Mobil sein ist dann von Bedeutung wenn man fliehen muß. Am ehesten passiert daß wenn man in einer Stadt wohnt. Gibt es keine rasche Versorgung mit Hilfgütern, werden Großstädte recht schnell lebensfeindlich da Wasser- und Nahrungsarm. Wohnt man am Land wird man seine Mobilität kaum brauchen, es sei denn man wohnt nahe am AKW...

Es gibt viel zu viele Mögliche Szenarien die man herauspicken könnte, in naher Zukunft. Am wahrscheinlichsten scheint mir ja ein wirkliches Finanzchaos mit großen Versorgungsengpässen...

...in der Praxis gehts bei mir mit der Vorsorge gar nicht weit, fahre zB. fast immer mit leerem Tank herum, und tanke nur um 10€ (Gewichtssparen pl,, pl,, pl,, ), also würde ich spätestens nach 100km stranden .,,.

Was bringen eigentlich 10000liter Karftstoff im Garten vergaben wenn im Fall der Fälle binnen kurzer Zeit nur rohe Gewalt zur Verteidung helfen wird? Und auch so kommt man trotzdem nicht sehr weit, mehr als 500l werden dann schon schwer zu transportieren, (es sei denn man nimmt einen Anhänger dazu ö., ) also zu planende mögliche Reichweite ca.3000km, also theoretisch genügend um Europa zu verlassen.Aber praktisch wird das wohl fast unmöglich sein, auch mit Niva o--.

Welche Lebensmittel willst du im großen Stil einlagern? Die Inkakultur hatten ein ausgeklügeltes Speichersystem aufgebaut das die gesamte! Bevölkerung bei bis zu drei Jahren mit totalen Ernteausfällen im ganzen Reich hintereindander versorgen konnte. Geholfen hat es leider nichts gegen uns Europäern und Familienstreitigkeiten der eigenen Führung. Wäre doch trotzdem ein guter Ansatz ,,..

entspannte Grüße Jakob
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Re: Niva -> möglichst elektronikfrei ?

Beitragvon carl » 5. Juni 2011, 23:35

@ powdersnow
> Erfahrung bekommt man nur vom tun, nicht vom durchdenken und planen.

Bin nicht deiner Meinung. Man kann planerisch viele Probleme lösen oder sich auf diese richtig einstellen.

>Mobil sein ist dann von Bedeutung wenn man fliehen muß. Am ehesten passiert daß wenn man in einer Stadt wohnt.
> Gibt es keine rasche Versorgung mit Hilfgütern, werden Großstädte recht schnell lebensfeindlich da Wasser- und Nahrungsarm.
&
> Am wahrscheinlichsten scheint mir ja ein wirkliches Finanzchaos mit großen Versorgungsengpässen...

Das ist ein konkretes Problem und man braucht dazu nicht all zu viel Fantasie
die Folgen der Finanzkrise, die bisher noch gar nicht stattgefunden hat sind so sicher wie das "Amen in der Kirche"
aber irgendwie verrückt, daß sich die wenigsten dafür zu interessieren scheinen?

>Holzvergaser kann für quasi Plug&Play

Hm - wie könnte das aussehen??

> Was bringen eigentlich 10000liter Karftstoff im Garten vergaben

Zunächst mal ist die beste Strategie zu "Diversifizieren", d.h. die verschiedensten Lösungsansätze in Betracht zu ziehen.
Hast du alles in Papiergeld angelegt, ist das möglicherweise über Nacht weg.
Deine 1000L Benzin (die sinnigerweise eher an einem "sicheren Ort" gelagert sind), kannst du als Tauschmittel einsetzen.
Das mag genauso gut sein wie Alkohol, Salz, Spaghetti und Klopapier (Dinge des täglichen Bedarfs).
Da sehe ich eine Unmenge von Möglichkeiten. Ich sehe auch die Möglichkeiten einer "spontanen Origanisation gegenseitige
Hilfeleistung aller Krisengebeutelten" (denn Menschen sind erstmal soziale Wesen). Die Möglichkeit eines worst case sollte
man sich aber immer ausmalen.

> also zu planende mögliche Reichweite ca.3000km, also theoretisch genügend um Europa zu verlassen

das müßte schon seeehr vorausschauend geschehen, sonst sitzt du mit Millionen anderen im Stau.

> Welche Lebensmittel willst du im großen Stil einlagern

Ich möchte wiederholen, daß noch vor den Lebensmitteln das wichtigste die "psychische Stärke" ist.
Ansonsten ist das Wichtigste saubere Luft und Wasser. Langzeitiges überleben mit keiner oder geringer Nahrung ist möglich.
Die Mormonen hatten ein Langzeit-Vorratssystem zur Überwindung von Krisen / pro Person und Jahr (auf 10 Jahre ausgelegt).
170 kg Weizen (im ganzen Korn, wenn möglich dehydriert, jahrzehntelang haltbar)
45 kg Zucker oder Honig (Zucker hält jahrzehntelang, Honig ist unbegrenzt lagerfähig)
45 kg Milchpulver (Haltbarkeit meist mit 2 Jahren angegeben, in Wirklichkeit bei guten Lagerbedingungen jedoch wesentlich höher)
6 kg Salz (trocken unbegrenzt haltbar)
Man kann und sollte sich auf das wesentliche beschränken.

Ich würde schon gern die PKW-Hardware vordergründig betrachten.
Dieses allumfassende Thema wäre in einem anderen Thread wohl besser aufgehoben.
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