Motorspülung - For Science!

Alles was mit dem Motor zusammen hängt

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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Thomas Schlosser » 1. September 2020, 15:45

Sorry, hab die Bilder oben zuerst nicht angezeigt bekommen. Die Bilder geben schon einen guten Eindruck.
Hat jemand denn sonst noch weitere Erfahrungsberichte? Der Fred ist ja schon etwas älter.

grüsse
Thomas
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Karsten-65 » 1. September 2020, 19:09

Wäre vorsichtig mit sowas, kann auch zum Motorschaden führen.
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Thomas Schlosser » 1. September 2020, 19:44

Hi,

In wie fern kann es zu einem Motorschaden führen?
Abriss des Ölfilms oder was könnte passieren?

Grüsse
Thomas
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Troll » 1. September 2020, 20:05

Emmett hat geschrieben:
Wie kommst du da drauf? Gibt es da einen Nachweis/Beleg für? Eine Bekannte von mir arbeitet bei Ford im Labor die alle möglichen Öle permanent untersuchen und die sagt dazu ganz was anderes.

Gruß
Rainer


Ich kenne auch so einen, seine Meinung;
"Klar, die beschäftigen bei uns eine Armee von Ing´s die qm an Oel verbrennen nur damit die Marketingleute eine neue Verpackung anmalen können. Aber ja, wer normal seinen Golf gurkt kann jedes zugelassene Oel einfüllen.


Halte ich mich noch immer dran. uuuu
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Karsten-65 » 1. September 2020, 20:45

Thomas Schlosser hat geschrieben:Hi,

In wie fern kann es zu einem Motorschaden führen?
Abriss des Ölfilms oder was könnte passieren?

Grüsse
Thomas

Nein, es können sich Plocken lösen, die dann nen Ölkanal verschließen.
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon fiorino » 1. September 2020, 21:56

Karsten-65 hat geschrieben:Wäre vorsichtig mit sowas, kann auch zum Motorschaden führen.


Würde ich bei einem Motor der eher "sporadisch" gepflegt wurde auch nicht gleich reinschütten - lieber erstmal häufiger als normal das Motoröl wechseln. Moderne Öle sind ja auch drauf ausgelegt Anhaftungen zu verhindern bzw. vorhandene Ablagerungen zu lösen.

Macht man jedoch von grundauf regelmässig Ölwechsel sind die Spülzusätze eh eigentlich unnötig :roll: Oder sagen wir eher ein "nice to have"... "Balsam auf die Seele" oder was auch immer _..,
LG
Flo

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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Karsten-65 » 1. September 2020, 22:38

Gute Öle haben auch reinigende Wirkung, das reicht durchaus aus.
Da braucht man keine "Keule".

Gibt auch Leute, die reinigen mit Diesel und schwören drauf . . . ist dann noch billiger. :wink:

Ich halte da nichts von.

Ist aber natürlich nur meine Meinung!
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Thomas Schlosser » 2. September 2020, 06:49

Guten Morgen

das mit dem Propfen der dann Ölkanäle zusetzt ist ein Argument. Aber nach der Leitung des Hydraulischen Kettenspanners, den ich ausgebaut habe, zu Urteilen, hatte ich die vor dem Ölwechsel warscheinlich eh schon. :?
Mal schauen wie das Öl beim erneuten Wechsel in knapp zwei Wochen aussieht. Wurde zu lange nicht gemacht aber ich will den Dreck vom zerriebenen def. Beruhiger so gut wie geht raus holen.
Ich berichte dann mal.

Grüsse
Thomas
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon christian@lada-ig.de » 2. September 2020, 07:02

....dann versuche ich es mal wieder mit eigenen Erfahrungen:

je nach Anwendungszweck, ist eine Motorölspülung ganz hervorragend geeignet, die Sünden der Vorbesitzer des Fahrzeugs zu beseitigen.

Fahrzeuge die Ölspülung brauchen:
reanimierte "Scheunenfunde" (wenn man nicht sowieso den Motor neu macht) Ölwanne ab und sauber, ist ja immer toll, geht aber z.B. beim Niva nicht einfach so.
verschleppte Ölwechsel (alle 10Tkm oder 1x jährlich, je nach dem, was zuerst eintritt ist auch heute noch eine gute Anweisung für ein langes Motorleben)
pechschwarzes Öl am Peilstab
sichtbares Qualmen z.B. nach Ampelstart....also wenn der Motor länger im Leerlauf läuft und beim ersten Gasstoß qualmt. Verklemmte "Kolbenringe"
Ölschlamm/Ölköhle im Ventildeckel sichtbar
Hydro-Tickern


Fahrzeuge die keine Ölspülung brauchen:
regelmäßiger (10tkm) Ölwechsel
keine Auffälligkeiten im Laufbild oder bei den Geräuschen
LPG-Fahrzeuge...in aller Regel...aber auch hier gibt es bescheuerte Besitzer, die das Öl "nie" wechseln
Alles schön sauber (honigfarben) unterm Deckel

Die Fragestellung vom Thomas zielt ggf. darauf ab: wie bekomme ich das Kunststoffgranulat, daß die Kette aus meinem zerbrochenen Beruhiger gemacht hat, aus dem Ölkreislauf.
Antwort: Mit mehrfachen (3-5) Öl-und Filterwechseln innerhalb der nächste eintausend Km!!! Und mit viel Glück! Jedenfalls nicht mit Ölspülung.
Leider gehört dazu aber folgende Information: in aller Regel setzen sich diese Granulat-Krümel in die Bohrungen der NW.
Die frißt in den Gleitlagern, ruiniert sich selbst und den NW-Kasten und wird so schwergängig, daß die Spannerseite der Kette so stark gespannt wird beim Lauf, daß die Kette den Spannschuh zerreibt!
Kunststoffbrocken in der Ölwanne des Niva sind mir nicht als gefährlich bekannt.

Thomas Schlosser hat geschrieben:Wenn man eh regelmässigen Ölwechsel macht ist es sinnvoll immer ne spülung mit zu machen?

Nein! Denn regelmäßiger Ölwechsel (10tKm) braucht keine Nachhilfe

Die Nummer mit der Dieselspülung wird oft falsch gemacht.... würde ich auch nicht empfehlen.
In Amikreisen verbreiteter ist die Spülung mit ATF ... soll sehr gut funktionieren, habe ich selber aber noch nicht probiert
Gruß
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Chemiker » 2. September 2020, 11:43

Ich hab das mal konsequent bei einem Citroen BX Turbo-Diesel mit 90 PS gemacht, und zwar von Anfang an. Das Auto wurde ausschließlich mit Castrol 10W40 Diesel gefahren, Ölwechsel alle 20 TKm. Bei jedem 2. Ölwechsel, d.h. alle 40 TKm habe ich das Liqui-Moly-Zeugs zugegeben und zwar in das alte Öl vor dem Ablassen, dann 10 min im Leerlauf tuckern lassen. Dann Öl abgelassen, Ölfilter gewechselt, neues Spülöl eingefüllt (das billigste, was ich im Supermarkt bekommen konnte). Nochmal 10 min tuckern lassen, Spülöl abgelassen, nochmal neuen Ölfilter und wieder das Castrol eingefüllt. Nach etwa 100 TKm bin ich für den zweiten Filterwechsel zu geizig geworden und habe den alten Filter bis nach dem Spülvorgang dringelassen. Habe keinen Unterschied zu vorher bemerkt. Nomalerweise hat das Auto zwischen den beiden Ölwechseln genau 1 Liter von Ölstab max auf min runter verbraucht. Nach den Spülvorgängen ist der Ölverbrauch auf den ersten 5 - 7 TKm doppelt so hoch gewesen, d.h. ich mußte da einen Liter nachfüllen, und hat sich danach wieder normalisiert. Ich habe das Auto bei 250 TKm verkauft, der Motor lief super, aber ich wollte unbedigt den BX Allrad haben, die größte Fehlentscheidung meine Autolebens. Aus dem erstmal gestiegenen Ölverbrauch habe ich geschlossen, dass da wirklich etwas ausgespült wurde, was im weiteren Betrieb irgendwo abgedichtet hat.
Gruß KH
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Thomas Schlosser » 3. September 2020, 06:54

Guten Morgen zusammen

Ist schon richtig. Die Frage zielte in die Richtung ab wie ich die zerriebenen Reste raus bekomme.
In einer Beschreibung zu einer Motospülung hatte ich gelesen das die Additive der Spülung gelöste Schmutzpartikel in schwebe halten damit man diese dann über den Ölwechsel aus dem Motor bekommt. Funktioniert dann wohl nicht bei den zerriebenen Reste.
Die Erwähnung das diese Reste zu Lagerschäden führen können macht mir an der Stelle gerade etwas Sorgen wie ich zugeben muss.
Wenn ich an eine neue Steuerkette gehe wird das dann wohl ne grössere Baustelle das mal zu checken.
Ich mach erst mal mehrere Ölwechsel und hoffe auf die Robustheit des Russen.
Aber vom Prinzip her kann ich mit einer Spülung dem Motor schon was gutes tun denke ich. Nur mein Kernproblem scheint es nicht zu lösen wie es scheint.
Also öfter Grüsst der Ölwechsel.

Danke und Grüsse
Thomas
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon fiorino » 3. September 2020, 21:45

Thomas Schlosser hat geschrieben:Guten Morgen zusammen

Ist schon richtig. Die Frage zielte in die Richtung ab wie ich die zerriebenen Reste raus bekomme.

Wenn da Reste waren, dann sind die vermutlich schon raus -> Im Ölfilter oder vorher am Grobsieb der Ölpumpe.
Thomas Schlosser hat geschrieben:In einer Beschreibung zu einer Motospülung hatte ich gelesen das die Additive der Spülung gelöste Schmutzpartikel in schwebe halten damit man diese dann über den Ölwechsel aus dem Motor bekommt. Funktioniert dann wohl nicht bei den zerriebenen Reste.

Zu den primären Aufgaben (neben dem Erhalt eines Schmierfilms) einer jeden Flüssigkeit die sich "Motoröl" nennen darf gehört Rückstände (i.d.R. aus der Verbrennung) möglichst lange in Schwebe zu halten - da brauchts keine Zusätze -, und dann ideallerweise Richtung Ölfilter zu transportieren. Ist der voll (also undurchlässig) geht das Überstömventil auf und die Soße geht ungefiltert zu den Schmierpunkten -> das ist schlecht.
Das Motorflush macht ähnliches wie ein Motoröl nur sehr viel stärker bzw. kraftvoller in kurzer Zeit.
Thomas Schlosser hat geschrieben:Die Erwähnung das diese Reste zu Lagerschäden führen können macht mir an der Stelle gerade etwas Sorgen wie ich zugeben muss.

Die Lagerschäden kommen, wenn die Reste die Bohrungen zu den Schmierstellen verschliessen oder verängen (der Ölfilter also schon Voll ist) oder infolge von zu wenig Öl - wenn also z.B. das Grobsieb vor der Ölpumpe soweit zu ist das die Förderleistung nicht mehr erreicht wird.
An der Stelle würde ich mich nicht verrückt machen. Hast Du wirklich große Bauschschmerzen - Ölfilter tauschen, aufschneiden und schauen ob, und was drin hängt, Falls Plastik drinhängt, Panikmodus erhöhen, häufiger Filter, bzw. gleich alles Öl wechseln und auf Plastkgedöns untersuchen, jeden Filter auf Inhalt prüfen und schauen obs nach mehren Tauschs nachlässt, ggf. versuchen ob man irgendwie (z.B. per Endoskop durch die Ablaßbohrung :?: ) das Grobsieb sehen kann. Falls im Filter nichts ist - entspannen, weiterfahren und beobachten (,..
Solches würde ich tun _..,
LG
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon Thomas Schlosser » 7. September 2020, 14:05

Hallo zusammen,

Was gibt es denn zu diesen Ölschlammspülungen für Meinungen? Hatte das in nem anderen Thema gelesen.
Hab im Netz jetzt nur was dazu gefunden das es bis zu 300km drin bleiben kann und dann halt Ölwechsel.
Ist die Funktion von Ölschlammspülung und Motorspülung als vergleichbar zu sehen?
Ich hab nicht vor das zu verwenden, geht mir nur um Infos zum Thema weil ich das ganz interessant finde.

Grüsse
Thomas
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon gasoline » 7. September 2020, 15:58

Eine Öl-Schlammspülung hab ich beim Kumpel erlebt. Der V6 Ford Granada Motor hatte dann nach 250 km einen Lagerschaden. Unter den Ventildeckeln war bei ihm alles recht verkrustet. Vermutlich ist das Zeugs recht aggressiv und löst auch grössere Schlammparikel, die einem die Ölbohrungen verstopfen können. Lieber öfter einen Öl- und Filterwechsel. Meine Motoren waren von innen bisher immer ohne sichtbaren Ölschlamm, ich wechsle das Öl mit Filter eben regelmäßig.
taiga "m", pur, bj. 05/2014, dunkelgrün, abs, nochmals alle getriebeöle gewechselt, gesandert+innenkotflügel, -fahrspass durch entschleunigung-
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Re: Motorspülung - For Science!

Beitragvon BabuschkasEnkel » 7. September 2020, 17:52

Als Motorenschlosser müsste ich diese Spülungen ja eigentlich bewerben, mache ich aber nicht, da mir und meinen Kollegen die Arbeit auch so nicht ausgeht...

Ich selber habe mir mal ein Auto gekauft, dessen 220.000 km alter (Diesel-)Motor stark verschlammt war. Keine "Kurzstrecken-Emulsion", sondern eher so teeriges Zeug, überall, unter dem Ventildeckel eine gleichmäßige Schicht! Öldruck, vor dem Kauf gemessen, war OK, beim ersten Ölwechsel wollte ich den Motor eigentlich nicht lange laufen lassen, sondern gleich die alte Suppe raus und frisches Öl rein. "Denkste" sagte das Öl und kam (ungelogen!) bei 5°C nicht aus der Ablassschraube!
Also warm gefahren (Ölpumpen sind enorm kräftig!) und den Ölwechsel durchgeführt. Laut Hersteller 15.000er Intervall, ich bin auf 10.000 runter gegangen, konsequent 3 Jahre lang - 100.000 km lang. Beim bei nach ca 70.000km nach Kauf notwenigen Hydrostößeltausch war unter dem Ventildeckel alles blitzblank! Ohne Spülung, nur mit Billigöl (Rowe 10W40 HC-0), Markenfiltern (Mann, Mahle) und Konsequenz!
Der Motor hat jetzt insgesamt 325.000 km auf der Uhr, springt problemlos an und verbraucht auf 1000 km etwa 100 ml Öl.
Gruß Philipp


unterwegs mit Mamas LADA 4x4;Bj. 4/2018; 1700 MPI Euro 6 "Babuschka"
und demnächst wieder mit dem T4 syncro 1997; 2,4l AAB "Pepperone"
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