Tausch Ventildeckeldichtung

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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon c_baum » 6. April 2020, 09:12

So, bin aktuelle dabei ZK zu demontieren, um mir die Dichtung anzuschauen. Hintergrund war natürlich eure Empfehlung und die Tatsache, dass mich aus dem Ölnachfüllstutzen die Abgase anpusten. Außerdem tropft der Auspuff permanent. Gemäß Anleitung und @peregrinos Empfehlung OT eingestellt. Bilder siehe unten. Ich nehme an, das ist nicht mehr im Rahmen?

Viele Grüße

Christian

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Kurbelwelle
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IMG_20200406_094927_compress11.jpg
Nockenwelle
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Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon nuse » 6. April 2020, 10:47

Vorsicht, der ot Punkt nw ist oft nicht so gut sichtbar. Stell kW mal ot und schau genauer hin

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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon c_baum » 6. April 2020, 10:51

Wenn ich die KW auf exakt OT stelle, eilt die NW etwas nach.

Viele Grüße

Christian
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Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon nuse » 6. April 2020, 21:33

c_baum hat geschrieben:Wenn ich die KW auf exakt OT stelle, eilt die NW etwas nach.

Viele Grüße

Christian
Du hast aber schon beide eingestanzten punkte der nw gefunden?

Jetzt stell dir mal vor es ist druck auf der Kette, evtl ist dann das ganze nicht so arg aus der Reihe.


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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon c_baum » 7. April 2020, 05:57

@nuse

ich habe an meinem Kettenrad nur eine eingestanzte Markierung. Und das ist die, die auf dem Bild zu sehen ist. Den OT habe ich eingestellt mit eingebautem Kettenspanner und hab natürlich auch die KW vorher dreimal in Drehrichtung durchgedreht.

Viele Grüße

Christian
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Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon nuse » 7. April 2020, 07:46

Wenn du sowieso die große Op machst, kannst du in einem auch ne neue Kette einbauen, die längt sich gerne.
Das erklärt dann auch den nachlauf wenn du kw auf ot stellst.
Kleiner Tipp, merk dir die ne Position auf ot,bzw markier diese .
Viel Erfolg

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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon c_baum » 20. April 2020, 06:51

So liebe Forengemeinschaft,

Zylinderkopfdichtung ist erfolgreich getauscht. Habe auch "unterwegs" gleich sämtliche Dichtungen und was so angefallen ist mitgemacht. Natürlich auch einen Steholzen bündig am Kopf abgerissen. Aber das gehört ja dazu. Da er vorher aus dem Auspuff getropft hat wie ein Kieslaster, und das nun nicht mehr so ist, gehe ich davon aus, dass die OP erfolgreich war. Offensichtlich keine Beschädigungen an der Dichtung, jedoch im Bereich Schraube 1 (bezogen auf Anziehreihenfolge) viel Ölschlamm im Gewindesitz, der da meiner Meinung nach nicht hingehört.

Eine Sache war noch auffällig bzw, erschließt sich mir nicht 100%ig. Der alte Nockenwellensensor war defekt und wurde getauscht. Defekt, weil ich beim ersten Zerlegen für den Kettenberuhiger gesehen habe, dass er mechanisch zerstört war. Die Kunststoffhülse war aufgeplatzt und hatte sich soweit deformiert, dass der Sensor nicht abgezogen werden konnte (leider keine Bilder). Funktioniert hat er noch, da keine Fehlermeldung im MSG. Ich konnte mir das am Anfang nicht erklären, habe aber bei der Montage gesehen, dass das Gegenstück, sprich das Metallstück etwas angegriffen aussieht. Nichts dabei gedacht bzw. nicht geschaltet und alles montiert (auch neuen NWS), keine Auffälligkeiten beim Durchdrehen von Hand. Motor lief nach einigen Schwierigkeiten an (war ja nirgends mehr ÖL), generell etwas unruhig im Standgas, aber nicht schlechter als vorher. Spaßenshalber Fehler ausgelesen, P0343 als schwebend (gruselige Übersetzung vom Lesegerät), später auch P0340. Im Rahmen dessen Ventildeckel nochmal abgemacht. Und siehe da, neue Kratzer am Geber (heller als die anderen). Winziger Span am NWS. Geber auch minimal beweglich.

Wie kommt das? Ich sehe zwei Möglichkeiten.

1) der Geber hat sich gelockert und ist deswegen in den Sensor eingeschlagen und hat diesen beschädigt.
2) der Sensor war zu tief drin, dadurch hatte der Geber Kontakt und hat sich deshalb gelockert.

Ich kann mir eben nicht vorstellen, dass der NWS zu tief drin stecken kann. Genauso wenig, dass sich mal eben der Geber lockert.

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrung oder eine Idee.

Freue mich auf euer Feedback! Danke!

Viele Grüße

Christian
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon christian@lada-ig.de » 20. April 2020, 07:47

c_baum hat geschrieben:Ich kann mir eben nicht vorstellen, dass der NWS zu tief drin stecken kann.

Warum kannst du Dir das nicht vorstellen?
Alternativ könntest Du dir vorstellen, daß eine "falsche Nockenwelle verbaut ist?
c_baum hat geschrieben: Geber auch minimal beweglich.

Ist mir noch nicht untergekommen
Gruß
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon c_baum » 20. April 2020, 07:59

@christian@lada-ig.de

Danke für Deine Antwort!

Warum kannst du Dir das nicht vorstellen?
Alternativ könntest Du dir vorstellen, daß eine "falsche Nockenwelle verbaut ist?


Prinzipiell halte ich bei meinem Lada nichts mehr für unwahrscheinlich. Nur, die NWS haben doch als "Tiefenschlag" die Platte, mit der sie auf dem Kopf aufliegen. Dann müsste es unterschiedliche Baulängen geben. Das habe ich bisher noch nicht gehört. Wenn dem so ist, nehme ich das gerne so mit.

Gibt es denn unterschiedliche Nockenwellen? Wie finde ich denn heraus, welche ich reingehört? Mir ist zumindest vom Vorbesitzer nicht bekannt, dass diese gewechselt wurde. Der Motor hat auch erst 64.000km runter. In meinen Augen keine Laufleistung, um eine NW zu tauschen. Und eine Tuning-NW kann ich mir nun überhaupt nicht vorstellen. Aber wie gesagt, ich halte nichts mehr für unmöglich bei meinem Lada :lol:

Viele Grüße

Christian
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon christian@lada-ig.de » 20. April 2020, 10:48

c_baum hat geschrieben:Gibt es denn unterschiedliche Nockenwellen?

ja
Gruß
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon peregrino » 5. September 2020, 09:06

Mal eben die Ventildeckeldichtung getauscht,war etwas undicht. (Genau 1h mit Raucherpause,Zeitnormkatalog: 0,52 h) omm
Habe jetzt die braunen Dichtungen von C&P bekommen, Deckel drauf mit 3,3 N/m angezogen. Dann die Schläuche wieder aufgesteckt,bisschen sauber gemacht,rochen,....
Dann noch mal alles kontrolliert, dabei viel mir auf das sich die Muttern vom Deckel sich nochmal ca. 10 Grad nachziehen ließen! ---
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon peregrino » 6. September 2020, 04:32

Werde mich heute auf Öl Suche begeben. Die neue Dichtung scheint dicht zu sein. Nach meiner Schätzung könnten bei der alten 100 ml Öl ausgetreten sein, mit nem Lappen und etwas Druckluft von oben im Bereich vom oberen Krümmern geblasen und 20 km Probefahrt, qualmt er immer noch.
Bild
Nun das große Besteck raus geholt,
Bild

Bild

oben drum keine Ölfeuchtigkeit mit Bremsenreiniger und Druckluft wo ich ran kam behandelt.Danach im Stand qualmt er nicht mehr ganz so viel,
Was sind eure Erfahrungen? Wie lange qualmt er noch nach?
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon christian@lada-ig.de » 6. September 2020, 06:28

peregrino hat geschrieben:Was sind eure Erfahrungen? Wie lange qualmt er noch nach?

Das müsste nach der ersten Fahrt eigentlich weg sein
Gruß
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon peregrino » 6. September 2020, 15:11

Danke Christian!
Heute früh,genau wie gestern, bei kalten Motor die Muttern vom Deckel kontrolliert.Alle ließen sich ca. 20 Grad festziehen bis zum Klick.(3,3N/m).
Habe dann nochmal alle 3,8 N/m gegeben,Probefahrt, nach 10km Straße kein qualmen,dann 12 km AB. Leichtes qualmen alle Rillen vom Krümmer leicht ölfeucht!
Vorhin bei kalten Motor mit 4,3 N/m angezogen, ausgiebig AB gefahren,kein qualmen, eine Rille vom Ansaugkrümmer leicht ölfeucht.
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Re: Tausch Ventildeckeldichtung

Beitragvon minimatsch » 6. September 2020, 16:21

Hallo,
evtl. hat der Ventildeckel schon leichten Verzug ? .,,.
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Magirus Deutz 130D7.Ex Feuerwehr offroadtauglich modifiziert
am Öl kanns nicht liegen ,war ja keins drin :mrgreen:
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