dem Otto sein Taiga

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dem Otto sein Taiga

Beitragvon Lazybees » 16. Oktober 2017, 17:00

Moin allerseits,

hier mal ein Foto von meinem 2017er Taiga.

Mit 3.200 km auf der Uhr durfte er heute zum ersten Mal ein etwas größeres Gewicht an den Haken nehmen.
Es ging mit 370 bzw. 210 cm langen Stämmen (40 - 65 cm dicke Ulme) zum Sägewerk.
NF20171016.jpg
NF20171016.jpg (98.5 KiB) 771-mal betrachtet

Passanten machten teils große Augen. Die Sheriffs an der Ampel neben mir schauten auch recht interessiert, ließen mich dann aber ohne Kontrolle ziehen. .,.

Beim Anhänger handelt es sich um einen Wechselanhänger Marke "Eigenbau".
Wahlweise passt da das Boot, Langmaterial, die obige Wechselpritsche (205 cm Ladelänge), eine größere Wechselpritsche (305 cm Ladelänge) oder ein Kofferaufbau drauf.
Demnächst soll ein "Wohnwagenaufbau" folgen.
Die Rückleuchten lassen sich um bis zu 100 cm (Foto --> ca. 40 cm) ausziehen.

viele Grüße
Otto
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Fanto » 16. Oktober 2017, 18:47

Schöööööne lange Deichsel.
Länge läuft ö.,
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Lazybees » 16. Oktober 2017, 19:10

Fanto hat geschrieben:Schöööööne lange Deichsel.
jo... wobei es mit dem 6,5 m langen Boot langsam knapp wird. :mrgreen:
Fanto hat geschrieben:Länge läuft ö.,
Aber so was von gut.
Bisher gilt:
Die max. mögliche Gespanngeschwindigkeit wird allein vom Zugfahrzeug bestimmt. Der Anhänger war noch nie auch nur in der Nähe seines Limits.
Selbst absichtlich herbeigeführte Schlingerbewegungen haben nach einem Ausschlag ihr Ende.

- stabile V-Deichsel
- großer Radstand
- großer Reifendurchmesser
- Stoßdämpfer
- reichlich Reserven bei Reifentragfähigkeit (1,33-faches zul. Gesamtgewicht) und Geschwindigkeitsindex (180 km/h)

Trotz V-Deichsel lässt sich das Gespann 90+ Grad einknicken.
:shock:

Lustig schaut er mit ´ner Europallette (1.200 kg Bodenfliesen) aus:
NF20171016a.jpg
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon schisser » 17. Oktober 2017, 15:14

Moin,
schöner Anhänger, packe ich mir mal als anregung für die Vermietung in den Hinterkopf.
Weil ich´s sonst vergesse: Gruß an alle!
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Lazybees » 19. Oktober 2017, 11:49

Moin,

vor drei Tagen ging es mit dem Ulmenstamm zum Sägewerk. Heute machten sich die fertig gesägten Bretter auf den Weg zum Trockenlager (Wind - unter Dach).
Ich hatte leider keine rote Fahne dabei und so wurde der Leuchtenträger ganz ausgezogen. Sieht komisch aus, funktioniert aber ....
NF20171019.jpg
NF20171019.jpg (25.45 KiB) 515-mal betrachtet


erste Testfahrt mit dem Wohnwagen
NF20171019a.jpg
NF20171019a.jpg (37.42 KiB) 515-mal betrachtet

Leider ist das Gespann schlichtweg unfahrbar. Ab 70 - 75 km/h aufwärts führen kleinere "äußere Einflüsse" zu Pendelbewegungen, die - wenn überhaupt - nur sehr langsam abklingen.
Einmal startete ich den Versuch, im Windschatten eines LKW´s zu bleiben. Noch vor dem Geschwindigkeitsausgleich (so um und bei 83 km/h) schaukelte sich die Fuhre dermaßen auf, dass nur noch ein beherzter Tritt aufs Bremspedal einen Unfall verhindern konnte.
Mit dem Wohnwagen sind wir schon mehr als ein Jahrzehnt mit unterschiedlichen Zugfahrzeugen (immer recht leicht und untermotorisiert wie der Taiga) unterwegs. Daran soll es nicht liegen.
Der Taiga zieht den Wechselanhänger mit ähnlichem Radstand/Gewicht völlig problemlos.
Es ist halt die Kombination aus beidem, die zu Schwingungen neigt.
Da meine Frau ohnehin nicht mit dem Taiga in den Urlaub fahren wird, ist das Fahrverhalten nebensächlich. Für gemütliche Überführungsfahrten (Halle <----> Zuhause oder Halle <----> Hauptuntersuchung) reicht es allemal.

viele Grüße
Otto
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Nochkeinenhaber » 19. Oktober 2017, 13:09

ich hatte mal ein ähnliches Problem - war zwar eine andere Kombination, aber das Wirkprinzip könnte ähnlich sein.

Es lag schlichtweg an einer ungünstigen Kombination der Fahrtwindführung hinter dem Zugfahrzeug. Ich hatte dann einen leeren Dachgepäckträger drauf und der hat das Problem komplett eliminiert. Einfach mal probieren; ggfs. auch mit einer Kiste oder ähnlichem auf dem Träger.
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Lazybees » 19. Oktober 2017, 13:26

Moin,

das ist ja mal ein (für mich) ganz neuer Ansatz. :idea:
Dann lass ich beim nächsten Test einfach mal die Heckklappe offen. Das dürfte die Luftführung verändern.....
Bericht folgt (aber erst im Frühjahr, da sich der Wowa jetzt im Winterlager befindet)

noch etwas zum Umgang mit dem Taiga:
Ab 1.000 kg am Haken fahre ich nur noch im 4. Gang, um das Getriebe zu schonen. Ab 2.800 kg Gespanngewicht und zum Rangieren wird das VTG umgeschaltet.
Mehr als 4.000 Drehungen die Minute hat das Motörchen noch nie machen müssen. Im Solobetrieb ist bei knapp über 3.000 Schluss; mit Anhänger darf/muss es etwas mehr sein.
Alle beweglichen Teile werden in unregelmäßigen Abständen bewegt. Auch wenn man es (Leuchtweitenregelung, Differentialsperre ...) eigentlich nicht braucht. Wer rastet, der rostet.

viele Grüße
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Marik1808 » 19. Oktober 2017, 15:11

Hallo!
Also mein damaliger Wohnwagen ein Bürstner Ventana 480 Tk mit ca, 6.70 Meter lief hervorragend hinterher. Einzig die mangelnde Leistung des Nivas nervte.
Ich habe aber auch ein Dachkorb drauf.
Gruß Marik
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Der Unterschied zwischen Jungs und Männern ist der Preis ihrer Spielzeuge!
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Nochkeinenhaber » 19. Oktober 2017, 16:53

Dann lass ich beim nächsten Test einfach mal die Heckklappe offen. Das dürfte die Luftführung verändern.....


evtl. reicht das ja tatsächlich - ich glaube allerdings eher, daß "irgendwas" auf dem Dach mehr Verwirbelungen erzeugt. Probieren geht über studieren :-)

Wenn ich mit satter Zuglast unterwegs bin, dann hätte ich schon auch gerne deutlich mehr PS bzw. NM unter der Haube. Da es hier in der Eifel praktisch keine ebenen Strecken gibt, habe ich die Untersetzung dauerhaft drin. Es gibt wenig schweißtreibenderes als dauernd gegen abfallende Leistung ankämpfen zu müssen - daher lieber mit der Untersetzung und mehr Umdrehungen.
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Re: dem Otto sein Taiga

Beitragvon Lazybees » 20. Oktober 2017, 18:50

Moin!

Hier in der Gegend werden 4 % Steigung/Gefälle bereits groß angekündigt. :shock:
Der höchste Berg in weitem Umkreis hat keine 100 m über NN. Dafür kannste hier auch mal ein paar Meter unter NN unterwegs sein.
Plattes Land halt.

Gegenwind kann zu einem wirklichen Problem werden. :mrgreen:
Mit Rückenwind schaffste locker Tempo 100 ohne vorausfahrenden LKW und bei Gegenwind kommste nicht einmal im Windschatten hinterher.

viele Grüße
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