Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6 und Sauereien

Bilder eben

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Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6 und Sauereien

Beitragvon Heisseluft » 23. November 2011, 22:54

Wer kennt das nicht, eine Stimme welche hinter Dir sagt.....

Meine stimme sagte ... Niva V6 ... pl..

Das klingt gar nicht gut...nunja es wird auch nur eine Motorsportvariante werden fürs Trial, also nix Tüv und so...

In der kommenden Zeit werde ich versuchen meinen Umbau hier ein wenig zu dokumentieren, mit Bildern und so...sozusagen die Höhen und die Tiefen.

Ich muss aber gleich um Verständnis bitten, dass dieses hier kein fortlaufender Roman mit wöchentlicher Neuausgabe sein wird.
Nebenbei müssen auch noch paar Talers verdient werden.
Ansonsten bin ich für Anregungen, Bedenken (nein, ich nehme nicht das Wort "Kritik") oder Meinungen offen und dankbar.

Also zum Projekt:

Geplant ist das Implementieren eines so genannten PRV-Motors.
Das ist ein Alu-V6 mit Steuerkette (wichtig wegen der Wasser- und Schlammtauglichkeit gegenüber Zahnriemenmotoren)
Der Zylinderbankwinkel ist (untypisch) 90 Grad (das wird womöglich eine Herausforderung).
Weiterhin soll eine Automatik dahinter werkeln.
Der Motor soll später monovalent mit LPG betrieben werden.

Das Thema Achsen, Lenkung usw. werde ich Schritt für Schritt behandeln.


Die Basis:

Bild

Ein 1600er 5-Gang, Bj 90
...mit Rost... k..


So, heute habe ich erst mal angefangen den Organspender zu schlachten.

Volvo 760 Automatik

Bild

Bild


Der Motor und Getriebe sind draussen ... und es ist Dunkel....

Bild

Da nun das wirkliche Ausmaß zutage tritt beginnen die Grübeleien.
Von der Längenausdehnung bin ich zufrieden, das ATG ist von Flansch bis Ausgang ca 10 cm länger, der Motor ist aber dafür von Flansch bis Riemenscheibe nur 45 cm !!!
Von der Breite sollte es "knirsch" passen, muss noch mal bei Licht messen.
Ein versetzen des VTG lieg ja auch noch im Bereich des Möglichen, wäre mir sogar noch lieber, weil darduch der Schwerpunkt weiter nach hinten kommt (Kopflastigkeit).

Hat zufällig jemand die Beite des Motorraumes von Seitenwand zu Seitenwand im Kopf?
Mein Niva steht noch paar km weg...

Nagut, Schluss für Heute.

:mrgreen:
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Tsolias » 24. November 2011, 08:08

Morgen,

klingt sehr interessant dein Vorhaben, vorallem wg. dem Automatikgetriebe dahinter.
Hoffe das es nicht nur Heisseluft ist wie der User Name verspricht ih,, .
Zur Anregung kannst mal hier gucken und vieleicht ist fuer dich was interessantes dabei. Es ist aus dem griechischen Niva Forum. Dort hat einer einen SLK Komp. Motor mit Automatikgetriebe im Niva eingebaut.

Viel Spass noch bei deinem Vorhaben.
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Heisseluft » 24. November 2011, 08:17

Ja, das Benz-Projekt hab ich mir schon zu Gemüte geführt...beeindruckend diese Konsequenz bis in den Innenraum... :D nur die Türpappen passten nicht... ih,,

So weit treibe ich es definitiv nicht, fahren soll er im Gelände...dort wo andere nicht hinkommen, will ich hinfahren... ö.,

Mal schauen.

k..
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon ikletti » 24. November 2011, 08:52

Gleich mal die Frage: Wieso reiner Gasbetrieb? Gerade im Trial ist Sprit die günstigere Variante, sowohl was das Tanken angeht (kann im Fahrerlager mit Kanister betankt werden), als auch die Möglichkeit einen Rallye-Tank für zusätzliche Sicherheit einzubauen.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Sebastian / endurofant » 24. November 2011, 18:42

Heisseluft hat geschrieben:Hat zufällig jemand die Beite des Motorraumes von Seitenwand zu Seitenwand im Kopf?
Ähmm mal nachdenken.... 70cm zwischen den Traversen, 80 cm darüber (nach oben breiter werdend)

Wie und wo willst du das Vorderachsdiff verbauen? Oder Karosse richtig hoch und Starachse drunter?
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Heisseluft » 24. November 2011, 20:50

Warum Gasbetrieb? ... Umweltfreundilchkeit? :mrgreen: Alternativkraftstoff? pl,,

Naja, ich hab auch sonst mit Gasanlagen zu tun, vornehmlich Prins, und so will ich mal sehen, was geht.
Mein Plan ist die Gasinjektoren anstelle der Benzineinspritzdüsen einzusetzen und direkt vom Benzin-Motorsteuerteil anzusteuern. Die Abstimmung würde man dann über die Düsengröße und den Gasdruck erreichen. Der Verdampfer würde für den Kaltstart elektrisch beheizt werden, bis Warmwasser kommt.
Über die Reichweite mache ich mir keine Gedanken, ich fahre schon meine Trial-Suse bivalent mit LPG...man staunt, wie lange das reicht....


70 cm sieht nicht schlecht aus, an der breitesten Stelle, über den Krümmern gemessen, ist der Motor knapp 65 cm...scheint sehr saugend zu sein...
Das Schöne an dem V6 ist, er baut nicht so tief, ist auch eine sehr flache Ölwanne, trotzdem 6 l Motorölinhalt. Die Ölwanne würd ich zugunsten der Offroadtauglichkeit abändern, ebenso dann natürlich den Ansaugrüssel. Das kommt natürlich auf die VA-Konstruktion an. Wenn die Querlenkerachse erhalten bleibt, wird sowiso ein Träger selbstgebaut, schon alleine um etwas Höhe zu gewinnen. Andersherum spukt auch schon der Gedanke einer Starrachse im Kopf herum..nur würde ich damit beim Wettbewerb hier lt. Regelment in die Proto-klasse einsteigen...interessant schon, aber da gibt es hier keine Konkurenz.
Mein Hintergedanke war es, den hochgezüchteten Susen in der V-Klasse mal zu zeigen, was mit einem Russen machbar ist... ö.,

Die Achsfrage, egal ob vorn oder hinten ist erst mal offen, wird sich dann entscheiden, wenn Motor/ Getriebe einen Platz in der Karosserie haben, und man sieht, was Platzmäßig noch drinn ist.



Grüsse

k..
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Fisch » 24. November 2011, 22:45

... na dann geht's ja endlich los! Sehr schön!

Heisseluft hat geschrieben:Mein Hintergedanke war es, den hochgezüchteten Susen in der V-Klasse mal zu zeigen, was mit einem Russen machbar ist... ö.,

Sauber! :mrgreen:

Viel Erfolg und bis bald,
<°)><(
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Heisseluft » 28. November 2011, 21:19

So habe mal den Volvo-Kabelbaum "gestrippt" ... nur noch das "Nötigste" ( Zündsteuerung und Einspritzsteuerung, sowie OD-Funktion des ATG übriggelassen)

Meine Nase...was man so alles mit rumschleppt fürn Schickimicki.... pl..

War dann heute mal den Niva besuchen, und hab mal bissel rumgemessen...sieht in der Tat nicht schlecht aus...

Gleichzeitig hab ich mal die Achsbreite mit der einer Dana 30/35 verglichen... ö., ... hmm doch etwa gleich eine Starachsausführung??? ii..
Aber das entscheidet sich erst, wenn der Motor/Getriebe einen Platz haben...und dazu muss der Lada erst mal auseinander...Motor/Getriebe sind ja schon raus...

üiiii


:mrgreen:
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon daniel959 » 4. Dezember 2011, 01:02

Gibts schon weitere Neuigkeiten? Verfolge das Thema mit großem Interesse.
Viel Glück bei deinem Umbau.

Daniel
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Suzuki GSXR 750, Bj. 02 -> Motorrad fürn Transporter
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon marec » 4. Dezember 2011, 09:34

Heisseluft hat geschrieben: ... hmm doch etwa gleich eine Starachsausführung??? ii..
Aber das entscheidet sich erst, wenn der Motor/Getriebe einen Platz haben...


Meintest du nicht "die achsen müssen original sein"? sonst andere Klasse?
Heisseluft hat geschrieben:und dazu muss der Lada erst mal auseinander...Motor/Getriebe sind ja schon raus...

Nochmal Danke dafür
´91er-1600-NIVA
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Heisseluft » 4. Dezember 2011, 20:08

Nun, nicht viel neues, lediglich im Kopf spielen sich Nacht für Nacht regelrechte Horrorprojekte ab... pl,,

Die fixe Starachsidee aus Dana 30/35 ist erst mal auf "Eis"... Marec hat nämlich Recht, ich muss, wenn ich die V (Verbessert) - Klasse beibehalten möchte, auch die Original Achsen fahren. Alles andere wäre dann "Proto"...
In konstruktiv-technischer Sicht ist das natürlich eine größere Herausforderung, als "einfach" haltbare Achsen drunterbauen.

So wird es mir sicherlich noch einiges Kopfzerbrechen bereiten den Antriebsstrang halbwegs standfest hinzubekommen. .,,.


Mein derzeitiges Konzept sieht folgendermaßen aus:

Motor Volvo 2,8 V6 und zugehöriges Automatikgetriebe AW 03-71 ...muss mal auf das Typschild schauen...
VTG wird ein 3.8 : 1
Abschaltbare VA (Ladaworld)
HA bleibt, entweder schaltbare 100% Sperre oder steckachsenschonendes Torsen-Differential
VA bleibt auch erst mal Alu mit Torsen-Differential, evtl. später mit Stahlgehäuse
HA mit modifizierter Anlenkung für optimale Verschränkung
VA mit geänderten Querlenkern für mehr Verschänkung (muss nochmal "Powdersnow´s Abhandlung verinnerlichen)
Kühler nach hinten
Servolenkung ... mal sehen, wie und wo noch Platz ist
Geänderte Scheibenbremse für vorne
Scheibenbremse für hinten
Reifen sind noch nicht klar...irgendwas in 16 Zoll
Und das ganze hoffentlich Wasserdicht bis 100 cm...mehr ist auch gut....
Überrollkäfig für innen (Pflicht)
H-Gurte für Fahrer und Beifahrer (Pflicht)


...und was einem sonst noch einfällt...


Die kommende Woche werde ich bisschen Platz in der Werkstatt machen, und den Niva einquartieren...dann wird erst mal gestrippt... omm


:D
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Heisseluft » 4. Dezember 2011, 21:03

t-34 hat geschrieben:hey,
interessantes projekt.darf ich ein paar fragen stellen?
warum willst du den vorderen antrieb ausschalten?
eine sperre,egal welcher bauart in ein alu gehaeuse?
was passiert wenn du oder einer deiner helfer mal aus
uebermut so richtig aufs gas steigt? so koennte es noch
ewig weiter gehen,wuensche dir trotz allem frohes schaffen.
gruss rolf


...klar darfst Du Fragen fragen... ih,,

Vorderer Antrieb abschaltbar...
Das Teil soll für den Wettbewerb sein - fürs "Kugelschubsen" ...manchmal hat man enge Radien zu bezwingen, manchmal steht auch nur die HA so blöd...durch geschickten Einsatz lassen sich so wichtige Strafpunkte vermeiden.

Ich sehe in dem Alu Gehäuse erst mal keinen gravierenden Nacheil, so lange keine ruckartigen Stoßbelastungen auftreten, und dafür ist das Torsendiff bekannt.
Aber ich lasse mich gerne "belehren"...schließlich muss man ja nicht gleiche Fehler machen...und man könnte auch eine 100% Sperre vorne verbauen...
Wo ist der Schwachpunkt bei den Alu-Gehäusen?


Was passiert, wenn.....nunja das kann selbst der Papst nicht beantworten....warten wirs ab...

Auf jeden Fall ist es eine Herausforderung...komm sei ehrlich, das liebst du doch auch... uuuu
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Sebastian / endurofant » 4. Dezember 2011, 21:56

wenn es ein reines Trailgerät werden soll, warum dann dieser große Motor? Ist der leichter als der Nivamotor oder wegen dem AT-Getriebe? PS wirst du beim Trail ja wohl nicht vermissen. Übersetzung ändern, Bodenfreiheit erhöhen, Verschränkung verbessern usw. macht wirklich Sinn. Aber den Motor aus Hauptbaustelle für ein Trail-Gerät????

Die Alu-Va kann man natürlich vom Motor entkoppeln. Würde da den Weg wie beim 21215 gehen, bzw. wie bei den HAzuVA Umbauten.
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon powdersnow » 4. Dezember 2011, 23:10

Sebastian / endurofant hat geschrieben:wenn es ein reines Trailgerät werden soll, warum dann dieser große Motor?


Das passt gar nicht. Niva ist von Haus aus schon Frontlastig und dein Motorgetriebekombination ist siche rnciht leichter. Mit kurzer Übersetzung reicht der 1.6er Motor alles mal. Damit kannst du auch leicht eine senkrechte Wand hochfahren- wenn der Grip mitspielt _.., Und für Tria ist geringes Gewicht das allerwichtigste.

Heisseluft hat geschrieben:HA mit modifizierter Anlenkung für optimale Verschränkung
VA mit geänderten Querlenkern für mehr Verschänkung


das klingt fein, bite um detailierte Berichte uuuu

schöne Grüße Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj. 86, ca.180tkm / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.70tkm / Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben. Albert Einstein
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Re: Immer diese Stimmen im Kopf - Projekt 2121 V6

Beitragvon Heisseluft » 5. Dezember 2011, 21:44

...ich wusste dass das kommt...

.,.m.


OK - ich setze mich mal auf den Scheiterhaufen...ist fast wie im 16. Jahrhundert ioi.

Der PRV Motor ist ein Vollalumotor mit Stahl(guss)laufbuchsen.
Der Motor bringt nackt nicht mehr auf die Waage, als der 1600er Stahlgussklumpen aus dem Niva. Das ATG wird wohl ein paar kg mehr wiegen, liegt dann aber auch zentraler im Schwerpunkt. Durch die "Kürze" des V6 sollte der auch weiter nach hinten rutschen, was wiederum die Kopflastigkeit negativ beeinflussen dürfte.
So gesehen mache ich mir die geringsten Sorgen.
Die Leistung beträgt so um die 145 PS, jaa so viel. Warum 78 PS nicht reichen? Trotz Untersetzung? Ganz einfach - es gibt Situationen, da muss man aus dem Stand beschleunigen können, um z.B. einen Hügel überhaupt erklimmen zu können, da fehlen dem 1600er einfach das Drehmoment unten herum ... das bekommt man nur über den Hubraum.
Hier mal ein Bild vom Deutschlandtrial in Gröningen 2009 Kategorie Verbessert/Proto, damit man mal sieht, was ich meine:


Bild

Man steht unten auf dem Hang und muss losfahren. Die Traktion ist relativ, man muss schon ein wenig "prügeln" sonst verhungert man am Berg.
Ideal ist da einmal ein Automatikgetriebe und damit verbunden genügend Motorleistung, damit der Automat auch am Berg noch hochschaltet. Klar, das sind die wenigsten Sektionen, aber auch im Schlamm ist manchmal ein wenig Power angesagt, um die Reifen ausreichend frei zu haben, damit sie Grip finden können.
Deshalb ein Motor mit genügend Hubraum, weil dort schon im Leerlauf genügend Drehmoment ansteht. Durch den Automatikbedingten Wandler wird dort auch noch einmal das Drehmoment verstärkt. Ein weiterer Vorteil einer Automatik ist der, dass man nicht einen starren Durchtrieb von der KW bis zur Achse hat, der "Strang" ist durch den Wandler gewissermaßen "weich", so dass die Antriebsteile mehr geschont werden (wie ich erhoffe).
Leichtigkeit ist klar ein Vorteil, aber ich meine sogar Traktion ist wichtiger!
Ich bin paar Jahre Suse in der Kategorie Serie gefahren, ich würd dagen die ist ausgereizt, was das Regelment erlaubt, und trotzdem hätte ein entsprechend modifizierter Niva echte Chancen im Wettbewerb dagegen...und nun in der Kategorie V liegen die Messlatten nochmals höher.
Die Susen dort fahren modifizierte 1300 Swift GTI Motoren mit 130 PS, oder auch 1.9l TDI Motoren mit 90 oder mehr PS.
Wie schon gesagt, es sind nur einzelne Sektionen, welche Dampf benötigen, aber das sind die, welche über Treppchen oder hintere Platzierung entscheiden.
Ein paar der "Berliner Jungs" haben meine Suse schon Life in Aktion gesehen, und bescheinigen sicherlich, dass die sich recht gut schlägt.
Nun will ich mit meinem Projekt einmal den Spieß umdrehen.

Motto:

Eine Suse kann das, ein Lada aber schon lange!

Nunja hört sich ganz schön aufgetragen an, aber schauen wir mal...


üiiii
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