Fragen zu: Niva über Winter einmotten

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Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon nivadude » 23. Oktober 2017, 22:01

Liebe Forengemeinde,

ich fahre einen Neuwagen, Urban 4x4, Baujahr 2016 von AET in meinem Besitz seit 04/17 mit 0 km und stelle ihn über den Winter trocken in einer unbeheizten Scheune unter.

Er hat gleich zu Beginn eine Fettkur beim V-Jens erhalten und hat bisher wenig nasse Straßen gesehen, steht aber im Sommer auf der Straße. Mittlerweile hat er anstandslos und ohne Ausfälle, Auffälligkeiten oder Reparaturen rund 10.000 km zu 90% auf Landstraßen ohne Geländeeinsatz hinter sich. Die Erstinspektion bei 2.000 km und die zweite Inspektion bei 9.500 km hat er ebenfalls bekommen.

Zusätzlich habe ich an den Türen, wo die Chromleisten an den Fenstern, die auf den Türen aufliegen (Fahrer- und Beifahrertür) Fluidfilm aus der Dose von außen aufgesprüht und mit MS eingepinselt und mit einem Fön erwärmt. Eine Abdichtung mit Karosseriedichtmasse (wie bei Lada Deutschland Fahrzeugen hat er leider nicht - ich habe niemanden gefunden, der dies durchführen wollte). Weiterhin habe ich den Lack mit Sonax Auto Hard Wax behandelt. Abgedeckt wird der Russe mit einer „Plane“ aus Baumwolle (zusammengenähte Bettlaken). Die Fenster stehen einen Spalt weit offen. Die Batterie ist abgeklemmt und wird gelegentlich geladen.

Zusätzlich habe ich einige Fragen, was kann ich über den Winter noch tun kann, damit er diesen schadlos übersteht?
- Volltanken und z.B. mit Millers Tank Save versehen, oder ein Schuss Spiritus dazugeben um Kondenswasser zu binden?
- Den Motor gelegentlich starten?
- Einen passiven Raumentfeuchter im Innenraum aufstellen?

Falls dies zu pedantisch ist, seht mir das bitte nach, ich möchte an meinem liebgewonnenen Russenblech möglichst lange Freude haben :wink:
Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Dank und Gruß

Martin
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon DE2131 » 24. Oktober 2017, 04:26

....aufbocken, um die Reifen zu schonen.... fällt mir ein k..
2131 "Made in Russia" von Dimitri in schwarz, Euro 6 aus Sommer 2017 mit allen Bauänderungen der Mopf .v. LPG-BRC, AHK 750kg/ 1500kg, DOTZ 205er oder 215er und RAID 1-Lenkrad, mit Fluidfilm AS-R geflutet, Spritzbereich Elasconwachs. Bekennender Innenkotflügelverweigerer und 30%iger Mathy-Fahrer in allen Getrieben mit MANNOL 80W90, Dachgarten von Opel Combo, nachgerüstet Kopfstützen aus Opel Astra H Kombi 3-fach,...
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon christian@lada-ig.de » 24. Oktober 2017, 05:39

nivadude hat geschrieben:- Volltanken und z.B. mit Millers Tank Save versehen, oder ein Schuss Spiritus dazugeben um Kondenswasser zu binden?

Volltanken mit E10 oder Super-Plus reicht völlig.
nivadude hat geschrieben:- Den Motor gelegentlich starten?

NEIN! Das ist schädlich!
nivadude hat geschrieben:- Einen passiven Raumentfeuchter im Innenraum aufstellen?

Ja.
nivadude hat geschrieben:Falls dies zu pedantisch ist, seht mir das bitte nach, ich möchte an meinem liebgewonnenen Russenblech möglichst lange Freude haben
Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Du bist völlig normal...mach Dir keine Gedanken. omm
Gruß
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon gerhard5302 » 24. Oktober 2017, 05:49

Also das könnte ich nicht. Einen Winter lang nicht rein setzen, nicht damit fahren.... Undenkbar!
Die arme Russin muss sich ja vollkommen vernachlässigt vorkommen.
Es würde mir das Herz brechen!

Grüße
Gerhard
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon Chemiker » 24. Oktober 2017, 06:27

auch mein Niva steht im Winter, hat noch nie Salz gesehen. Allerdings steht er in einer Garage. Ich mache vorher einen Ölwechsel, pumpe die Reifen stärker auf (auf 3 bar) und hänge die Batterie an einen Batterietrainer bzw. ein Ladegerät mit Erhaltungsladefunktion.
Gruß KH
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon nivadude » 27. Oktober 2017, 12:20

Hallo zusammen,

habt vielen Dank für die Tipps, die ich beherzigen werde. Dies sind ja nicht allzu viele, daher gehe ich davon aus, gut für den Winter gewappnet zu sein.
Eine kurze, eher unwichtige Frage an Christian:
Ich tanke i.d.R. Super 95. Gibt es einen bestimmten Grund warum über den Winter E10 oder Super-Plus zu tanken ist?

Dank und Gruß

Martin
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon christian@lada-ig.de » 27. Oktober 2017, 12:42

nivadude hat geschrieben:Gibt es einen bestimmten Grund warum über den Winter E10 oder Super-Plus zu tanken ist?

E5 kippt am schnellsten um.
E10 hält doppelt so lange, ist aber mit lustigen Glaubenssätzen behaftet, deswegen die Empfehlung: Superplus
Gruß
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon DeutzDavid » 27. Oktober 2017, 18:07

Wir stellen die Maschinen über den Winter nur vollgetankt in die Halle, sonst wird nix dran gemacht. Vorher Ölwechsel und waschen, das reicht


Bis jetzt gab es noch keine Probleme


Batterie ist ja neu und kann deshalb im Fahrzeug verbleiben


Uhr hat er ja keine mechanische, also wird nur ein bisschen Ruhestrom gezogen


Das muss das Auto abkönnen.
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon Markus K » 31. Oktober 2017, 17:55

Im Supermarkt (momentan glaube ich bei PENNY im Angebot) gibt es diese weißen Schachteln aus Plastik, wo man den Raumentfeuchter reinlegen kann. Ich hatte das vor zwei Winter in meinem damaligen Ford Consul Coupe, der in einer Scheune zwischen vielen Wohnwagen stand. An den Wohnwagen lief das Wasser an den Fenstern runter, mein Consul blieb schön trocken. Vier Schachteln, in jeden Fußraum eine - bei mir hat es geholfen. Kein Schummel, kein Muff, keine Wasserflecken.
Volltanken würde ich auch, Super Plus, da ist kein Bio drinne. Vielleicht noch einwachsen. Ansonsten dürfte aber nicht viel passieren. Die Batterie muss das auch aushalten.

Guten Winterschlaf für den Niva!
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon Volod313 » 7. November 2017, 09:47

Was Du statt aufbocken auch machen kannst. Stell den Niva auf vier DICKE Styroporplatten. Geht schnell. ist einfach und kostengünstig.
Auf dem Styropor sinkt er ein, dadurch liegen die Reifen auf einer größeren Fläche auf und werden so entlastet. Du kannst natürlich im einschlägigen Handel
auch speziell geformte Mulden kaufen, die dann unter die Reifen kommen. Das belebt zumindest die Konjunktur. ;-)
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon christian@lada-ig.de » 7. November 2017, 10:41

Volod313 hat geschrieben:Was Du statt aufbocken auch machen kannst. Stell den Niva auf vier DICKE Styroporplatten. Geht schnell. ist einfach und kostengünstig.
Auf dem Styropor sinkt er ein, dadurch liegen die Reifen auf einer größeren Fläche auf und werden so entlastet. Du kannst natürlich im einschlägigen Handel
auch speziell geformte Mulden kaufen, die dann unter die Reifen kommen. Das belebt zumindest die Konjunktur. ;-)

....coole Idee!
Gruß
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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon Mats2121 » 16. November 2017, 17:18

nivadude hat geschrieben:Liebe Forengemeinde,

ich fahre einen Neuwagen, Urban 4x4, Baujahr 2016 von AET in meinem Besitz seit 04/17 mit 0 km und stelle ihn über den Winter trocken in einer unbeheizten Scheune unter.

...
Eine Abdichtung mit Karosseriedichtmasse (wie bei Lada Deutschland Fahrzeugen hat er leider nicht - ich habe niemanden gefunden, der dies durchführen wollte).
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Martin


Du Glücklicher!

Einer der Hauptgründe für mich dafür, heute eher einen Grauimport zu kaufen.

Die Klammern hinter der Dichtmasse fingen bei unserem 2121 aus 2009 schon nach drei Jahren an zu rosten.
Sichtbar durch feine Rostadern unter dem Lack im Bereich vor der Dichtmasse.

Diese Abdichtung halte ich für ganz großen Humbug, weil an den Trennungen der Einfassung Wasser dahinter läuft.

Der Transformer aus 2004 hatte nie diese Abdichtung und ist in diesem Bereich rostfrei.
Gruß Mats

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Re: Fragen zu: Niva über Winter einmotten

Beitragvon Mats2121 » 16. November 2017, 17:30

Styropor oder Styrodur unter die Reifen legen ist sicher eine sehr gute Lösung.

Aus Bequemlichkeit erhöhe ich seit Jahren bei allen Fahrzeugen in der Standzeit aber nur den Luftdruck auf etwa 3,5bar.
Bisher ohne Probleme, auch bei Ford, Mercedes und Co.

Was ich beim Niva in langen Standzeiten neben all dem was schon geschrieben wurde noch beachte:

- Entspannen der Keilriemen
- Absenken der Leuchtweitenregulierung (zur Erhöhung der Lebensdauer, noch in der Versuchsphase .,. )
- Spaltöffnen der Fenster, weil entfeuchtete Garage
- Türen auf erste Raste schließen (nicht unbedingt nötig, weil neue Dichtungen billig)
- Alle 2 bis 3 Monate alles bewegen und laufen lassen, was sich ohne Starten des Motors bewegen lässt.

Letzteres beim originalen Heizungsregler auf Grund der Konstruktion sinnlos!
Gruß Mats

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