Alternative zu Original Dämmmatten

Pflege innen , aussen , unten
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Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon andi_niva » 1. April 2018, 13:08

Moin Moin,

Was gibt es denn für Alternativen zu den Originalen Dämmmatten?
Suche etwas was den Luftschall wirkungsvoll dämpft und sich aber idealerweise nicht ,wie die originalen Matten ,mit Wasser vollsaugt.

Gruß Andi
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Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon nuse » 1. April 2018, 15:44

Alubutyl?

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..... warum ich Niva fahre???? Die Sojus-Rakete ist z.B. die meistgeflogene orbitale Rakete der Welt ....
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon Maikel » 1. April 2018, 17:05

Die Fußraumfilzmatten ausbauen, und als Schablone für die Gymnastikmatte verwenden.

z.b. :

https://www.lidl.de/de/crivit-fitnessma ... gKah_D_BwE



Die Wirkung ist gut

8)
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon andi_niva » 1. April 2018, 17:23

Hallo Maikel,

Gute Idee. Und diese Matten nehmen kein Wasser auf. Ich hab mal irgendwo hier im Forum gelesen das jemand Armaflex verwendet hat. Keine Ahnung ob das Material ähnlich ist. Wenn jemand noch andere Idden hat, her damit .,.

Schönen Abend noch

Andi
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon Offroad-Hofi » 1. April 2018, 18:03

Armaflex ist richtig gut, da gibt's aber verschiedene Varianten die eher für Schall oder Wärmedämmung geeignet sind. Ein Freund von mir baut Lüftungsanlagen und sowas den könnte ich mal fragen ob es da Varianten gibt die sich nicht vollsaugen.

Das Zeug ist aber sau Teuer geht glaub ich bei 40€ für den Quadratmeter los.
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon andi_niva » 1. April 2018, 18:12

Das wäre klasse. Schallschutz soll es ja sein. Wenn es sich auch noch kein Wasser aufnimmt, perfekt.
Hab mal gerade gegoogelt, m2 liegt bei ca 10 Euro. Das würde passen. Wäre nett wenn du malnachfragst.

Gruß Andi
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon Offroad-Hofi » 1. April 2018, 19:16

Er meint das Armaflex SK was er benutzt saugt sich nicht mit Wasser voll für Schalldämmüng würde er Idikell nehmen, das saugt sich laut ihm auch nicht voll, da es auch für Kälteanlagen ist wo ja außen Kondensation vorkommen kann.
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon schisser » 1. April 2018, 22:29

Moin,
ich hab zwei Lagen Filz dafür verwendet.
Weil ich´s sonst vergesse: Gruß an alle!
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon Südhesse » 2. April 2018, 05:45

Gude, ich hab bislang nur im Kofferraum ersetzt, mit 10mm Bautenschutzmatte
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon TaigaAlex » 2. April 2018, 17:27

Ich habe sämtliche originalen Matten aus meinem Niva raus und alles neu gemacht. Als
erstes eine Schicht Alubutyl und dann eine Schicht Armaflex mit 9mm. Die Geräuschkulisse
hat hörbar abgenommen, aber die Wärmedämmung durch das Armaflex ist der Hammer.
Wenn es draußen kalt ist spürt man vom Fußraum her so gut wie nichts mehr. War das Auto
auch schon mal warm und man steigt dann selbst nach einer halben Stunde wieder ein ist
der Boden immer noch ganz leicht warm. Es ist zwar eine Sauarbeit, aber ich kann es
wirklich nur empfehlen omm .

Grüße
Alex
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon andi_niva » 3. April 2018, 17:53

Hallo Alex,

Wie viel m2 hast du denn am alubutyl und Armaflex verbraucht?

Ich habe die ersten 2 m2 alubutyl auf den radkästen hinten, den Verkleidungen hinten und in den Seitenteilen hinten verklebt.
Ichhabe noch weitere 2 m2 im Keller. Meinst du die reichen für Fußraum, getriebetunnel, Türen und Spritzwand. Wird sicher eng. Bestelle mal lieber noch weitere 2m2.
Was hast du an Armaflex verbraucht, und hast du selbstklebend oder ohne Klebeschicht verbaut?
Denke eigentlich sollte die Variante ohne Kleber besser sein. Jedenfalls für Boden und Kofferraum. Der getriebetunnel wäre selbstklebend sicher besser.

Gruß Andi
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon TaigaAlex » 3. April 2018, 19:10

Also mit jeweils 5m² bis 6m² Armalfex und dann Alubutyl kommt man ganz gut aus. Ich
habe Armaflex ohne die Klebeschicht verwendet. Wenn das Zeug wirklich mal irgendwie
raus soll holt einen der Teufel wenn alles verklebt ist. So nehme ich die Matten einfach
raus und kann sie danach wieder verwenden. Den Getriebetunnel habe ich auch mit nicht
selbstklebenden Armaflex gemacht. Das ist zwar am Anfang ein Gefummel, aber mit der
Zeit schmiegen sich die Matten gut an. Das Alubutyl ist fast 3mm dick und die Armaflexmatten
9mm dick. Somit ist man dann genauso dick wie die originalen Schwämme.

Grüße
Alex
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon Offroad-Hofi » 3. April 2018, 21:11

Der befreundete Lüftungsbauer meinte wenn man das Armaflex warm macht (Fön, Heißluftpistole) lässt es sich besser formen und bleibt dann auch halbwegs in Form. Ob das nur für die Klebevariante gilt weiß ich aber nicht
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon Beddong » 4. April 2018, 04:29

Es gibt zwei Grundsätze bei Isolierung:
Bei Schall, Dröhnen und Vibrieren wirkt Masse. Wie die Masse aufs Blech kommt ist Geschmacksache. Bewert hat sich Alubutyl oder andere selbstklebende Bitumenbahnen (Mal im Dachdeckerregal nachsehen, da gibt es nette Alternativen), oder ne flüssige Trägerschicht (Raptor, PET-Beschichtungen für Fußböden, EP-Harze auch aus dem Bodenbelagssecktor) und eine Quarzsandeinstreuung.
Bei thermischer Isolation hilft nix. Da nix aber schlecht zu verbauen ist, nimmt man eben Gas (Luft ist billig, zumindest auf dem Land ;-) ). Also alles was irgendwie aufgeschäumt ist oder auf natürlichem Weg einen Luftaustausch im Material verhindert (Wolle?) Wichtiger hier ist wohl die Vormbarkeit, Abrieb und vor allem obs brennt.
Liebe Grüße
Andy
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Re: Alternative zu Original Dämmmatten

Beitragvon andi_niva » 14. April 2018, 16:18

Hallo zusammen,

Wollte mal ein Update geben. Hab mich jetzt auch für die Variante Alubutyl und Armaflex entschieden.

Armaflex ist per Post im Zulauf, alubutyl habe ich jetzt ca. 6qm verklebt. Das ist schon eine Sauarbeit. Alles raus, alles ausmessen, zuschneiden, verkleben und dann mit einem Nahtroller anpressen. Die Stopfen habe ich übrigens auch alle frei gelassen und nicht einfach überklebt. Hätte nicht gedacht das es so viel Arbeit macht.
Aber egal, für sich selber macht man ja so etwas gerne, bezahlen kann man diese Arbeit sicher nicht.
Hab mich jetzt von hinten nach vorne vorgearbeitet.
Heute den Beifahrer Fußraum verklebt und den vorderen Radkasten von der Innenseite mit zwei Lagen Alubutyl gedämmt.
Die werkseitigen Teerpappen auf dem Getriebetunnel ließen sich einfach abziehen. Waren auch nicht sauber verklebt.
Den Getriebetunnel werde ich auch mit einer doppelten Lage Alubutyl versehen. Für heute ist erst mal Schluss. Das ständige Arbeiten in der Hocke ist schon echt anstrengend.
Muss mich ein bisschen sputen, am 28. April bin ich bei Christian zur Fettparty und vorher muss auch noch die Anhängekupplung angebaut werden.
Nach der Party kommt dann der Ausschlag mit Armaflex, der gekaufte Teppich darüber und dann kommen wieder alle Verkleidungen und die Rückbank zurück ins Auto.

Also, frei nach dem Motto „a Biker Work is Never done“ würde ich mal sagen gilt dieses auch ohne Einschränkung für den Niva Fahrer .,.

Es stimmt übrigens, der Niva Fahrer ist Bestandteil des Produktionsprozesses. Ich bin mir nur über den Produktionspunkt unklar ab dem man eingebunden wird. Würde mal sagen es beginnt nach dem Karobau. Habe alle Öffnungen und die Türen bereits mit Fluid Film vorbehandelt. Da war so gut wie nichts an Konservierung eingebracht. Außerdem ließ sich jede!!! Schraube und jede Schelle nachziehen, aber irgendwie gefällt es mir auch das ich etwas „mitarbeiten“ darf und die Nacharbeitsstation für Iwan und Olga aus Togliatti bin. k..

Schönen Samstag Abend

Euer Andi
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