Wieviel Drehwiderstand und "Unwucht" darf ein neues VTG habe

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Wieviel Drehwiderstand und "Unwucht" darf ein neues VTG habe

Beitragvon Jan44 » 27. April 2019, 13:02

Hallo zusammen,

ich baue aktuell ja wie beschrieben das kurze VTG von IZ-techno zusammen.

Mein Problem ist jetzt, dass Eingangs- und Zwischenwelle noch etwas eng zusammen liegen. Auf ca. 60° einer Drehung der Zwischenwelle gibt es einen Widerstand, der rest geht locker mit der Hand. Den Widerstand habe ich mit dem Drehmomentschlüssel auf ca. 15 Nm ermittelt. Das wäre lt. Anleitung sogar noch in der Toleranz. Alles gemessen bei montiertem Gehäuse natürlich.

Wenn ich mal mit dem Akkuschrauber ca. 3000 U/min auf das Getriebe gebe merkt man natürlich eine Art Vibration bei jedem Überdrehen dieser Stelle. Mit Öl auf den Zahnrädern und ein paar Minuten laufen lassen in verschiedenen Drehzahlen mit dem Akkuschrauber hat sich die Lage gefühlt leicht verbessert.

Meine Frage ist jetzt, kann man das so einbauen, und es läuft sich ein? Oder ist das zu viel Widerstand bzw. nicht gut weil nur auf einem Teil der Kreisbahn? Ich hätte vor allem Angst, dass es zu Vibrationen kommt was ja nie wirklich gesund ist für die Bauteile.
Man kann ja jetzt kein Spiel oder sowas einstellen, und die Zähne der neuen Welle sind auch nicht wirklich perfekt gefertigt, da sieht man schon dass die Fertigung etwas "Toleranzen" hat. Ich könnte höchstens versuchen an den vermutlich nicht perfekt passenden Zähnen herumzufeilen.

Edit: das gemessene Drehmoment war im Straßengang. Die Untersetzung geht entsprechend leichter. Empfehlung vom Hersteller ist die ersten 80 km in der untersetzung fahren und nach 1.000 Ölwechsel.

VG,

Jan
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Re: Wieviel Drehwiderstand und "Unwucht" darf ein neues VTG

Beitragvon fiorino » 28. April 2019, 06:47

Hallo Jan,

aus meiner Sicht hast Du Dir eigentlich die Antwort schon selber gegeben...

"nicht gut weil nur auf einem Teil der Kreisbahn? Ich hätte vor allem Angst, dass es zu Vibrationen kommt was ja nie wirklich gesund ist für die Bauteile."

Lässt sich noch genauer eingrenzen wie die Schwergängikeit zustande kommt? Vielleicht lässt es sich durch neues anordnen der Bauteile zueinander ein besseres Ergebnis erzielen? Falls nicht würde ich einen neuen Versuch mit besseren Bauteilen wagen.
LG
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Wenn es einen Himmel gibt, dann trägt man dort Latzhosen und hat Öl verschmiertes Haar. Falls nicht, ist es nicht der Himmel.

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Re: Wieviel Drehwiderstand und "Unwucht" darf ein neues VTG

Beitragvon Beddong » 28. April 2019, 07:02

Schon mal versucht ein spritzneues originales VTG mit der Hand durchzudrehen?
Einbauen und einfahren, falls etwas wirklich viel zu schwer geht sagt Dir das Dein Auto schnell und unmissverständlich. Falls etwas zu Bruch geht...tja, dann kannst Du hier stolz schreiben "ERSTER!!!" Wenn alles hält im übrigen auch. :wink:
Liebe Grüße
Andy
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Re: Wieviel Drehwiderstand und "Unwucht" darf ein neues VTG

Beitragvon Jan44 » 30. April 2019, 15:11

Vielen Dank und willkommen zurück!

Hier geht es weiter:

viewtopic.php?f=22&t=20916#p288610

Und mal sehen weshalb ich jetzt ERSTER rufe....
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Re: Wieviel Drehwiderstand und "Unwucht" darf ein neues VTG

Beitragvon Beddong » 1. Mai 2019, 19:27

Jan44 hat geschrieben:Und mal sehen weshalb ich jetzt ERSTER rufe....


Ich gehe mal davon aus, das Du nen riesen Spaß im Kriechgang im Gelände haben wirst. _..,
Liebe Grüße
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Re: Wieviel Drehwiderstand und "Unwucht" darf ein neues VTG

Beitragvon Jan44 » 1. Mai 2019, 20:53

Wir werden es an Pfingsten erleben. Aber ich denke auch .,.
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