Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Vorstellung von Offroad Gelände

Moderator: gcniva

Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Beitragvon siffi » 14. Dezember 2017, 14:10

Hallo zusammen.
Ich denke, meine Frage passt am besten hier hin.
Letztes WE hatten wir im Odenwald richtig schön viel Neuschnee. Perfekte Bedingungen für den Niva .,.
Also: schöne, steile Weg gesucht und rauf geht´s.
Blöd nur, dass das alles gar kein Problem für den Lada ist ...
Na gut, dann eben am steilen Hang anhalten und wieder anfahren. Aha! Jetzt wird es schwierig - die Reifen drehen durch und ich komme nicht wieder in Fahrt.
Ok, Sperre rein. Kein Problem beim Losfahren. Zügig geht es weiter.
Jetzt habe ich das Ganze im Rückwärtsgang probiert: an der gleichen Stelle wollte ich jetzt rückwärts am Hang anfahren. Trotz Sperre war es unmöglich in Fahrt zu kommen!
Woran liegt das?
War hat eine Erklärung für mich dafür, dass der Lada vorwärts mehr kann als rückwärts.
Ich habe Originalbereifung.

Beste Grüße
siffi
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Re: Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Beitragvon Fanto » 14. Dezember 2017, 14:23

Bin mal gespannt wie die Antworten ausfallen.
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Re: Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Beitragvon powdersnow » 14. Dezember 2017, 14:26

siffi hat geschrieben:War hat eine Erklärung für mich dafür, dass der Lada vorwärts mehr kann als rückwärts.

Abrollrichtung der Reifen. Selbst richtungsungebundene (originale Kama) Reifen verbeißen sich in der gewohnten Laufrichtung deutlich besser als wie gegen diese, Stichwort Sägezahnbildung.

Gruß Jakob
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Re: Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Beitragvon easyrider110 » 14. Dezember 2017, 16:42

Und dazu kommt die ziemlich hässliche Gewichtsverteilung vom Niva.
LG Ole
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Re: Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Beitragvon Fanto » 14. Dezember 2017, 17:03

Abrollrichtung der Reifen?

Das is mir zu einfach....
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Re: Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Beitragvon siffi » 14. Dezember 2017, 17:25

Abrollrichtung? Kann das so viel ausmachen?
Die Gewichtsverteilung: ja vorne schwerer als hinten - sollte bei einer Sperre keinen Unterschied machen und wenn doch, dann eher ein Vorteil für das Rückwärtsfahren, oder?
Mit meinem Terracan (Heckantrieb mit Zuschaltallrad) war ohne Allrad und Sperre rückwärts gar nichts zu machen. Schwerer Motor vorn und kein Gewicht auf der Hinterachse.
Mein Polo (Frontantrieb) kommt rückwärts besser voran als vorwärts!?
Scheiß Physik pl,,
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Re: Am Berg: vorwärts vs. rückwärts

Beitragvon powdersnow » 14. Dezember 2017, 17:51

siffi hat geschrieben:Abrollrichtung? Kann das so viel ausmachen?

Nur das macht es aus! Auf Schnee/ Eis bringen einzig Kanten in der Lauffläche Haftung! Und die sind eben durch das ständige Abrollen in eine Richtung auch bei richtungsungebundenen Reifen stets Richtungsabhängig. Dieser Effekt kehrt sich natürlich schon nach kurzem Betrieb in der anderen Richtung um.

Probier mal mit verkehrt montierten Skifellen zu gehen _..,


Gruß Jakob
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