Offroad unerwünscht

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Offroad unerwünscht

Beitragvon Rainer4x4 » 28. April 2017, 11:28

https://www.offroad-forum.de/viewtopic.php?t=84299

Imho ist das längst überfällig!
Gruß
Rainer

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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon XT-Fabi » 28. April 2017, 12:24

Was genau?
Gruss, Fabian
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Mil-Taiga » 28. April 2017, 18:22

Ist wie so oft einfach eine erwartete Gegenreaktion auf rücksichtslose Fahrer, die meinen dort " die Herren" zu sein pl,, . Traurig, aber wahr ....
Gruß, Michael
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon powdersnow » 29. April 2017, 00:02

Mil-Taiga hat geschrieben:Ist wie so oft einfach eine erwartete Gegenreaktion auf rücksichtslose Fahrer, die meinen dort " die Herren" zu sein . Traurig, aber wahr ....

Selbiges gilt eins zu eins auch für die ukrainischen Karpaten. Eigentlich müsste dort längst beschränkt werden... und es wird sicher kommen. Zu viele "schwarze Schafe"... bissl ausführlicher dazu bald...


Gruß Jakob
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Rainer4x4 » 30. April 2017, 17:59

Mil-Taiga hat geschrieben:Ist wie so oft einfach eine erwartete Gegenreaktion auf rücksichtslose Fahrer, die meinen dort " die Herren" zu sein pl,, . Traurig, aber wahr ....

Nun, egal ob rücksichtslos oder rücksichtsvoll, da wo gefahren wird endsteht mehr Schaden am Waldboden als dort wo nur gelaufen wird. Das ist einfach so, und es ist unerwünscht, und das nicht ohne Grund!
Gruß
Rainer

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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Kauknochen » 30. April 2017, 21:38

Rainer4x4 hat geschrieben:
Mil-Taiga hat geschrieben:Ist wie so oft einfach eine erwartete Gegenreaktion auf rücksichtslose Fahrer, die meinen dort " die Herren" zu sein pl,, . Traurig, aber wahr ....

Nun, egal ob rücksichtslos oder rücksichtsvoll, da wo gefahren wird endsteht mehr Schaden am Waldboden als dort wo nur gelaufen wird. Das ist einfach so, und es ist unerwünscht, und das nicht ohne Grund!


Danke.
Gibt man über Gebühr Anlass für Zoff, bekommt man den garantiert. Und alle, die danach eine gepflegte Tour machen wollen, schauen in die Röhre. Dann gibts Einheitspottschnitt: alle über einen Kamm...egal ob man kultiviert einen unbefestigten Weg befährt und ggf. auch mal an einer matschigen Stelle durchwühlt oder jeden Tag eine neue Strecke im NSG aufmacht.

Sieht man in den Alpen- immer mehr gesperrt, weil es Spezialisten gibt, die alles rausholen. Wer das will, kann sich in den OR-Parks austoben.

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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon XT-Fabi » 30. April 2017, 22:00

Ich bin auch alle 2 Jahre in Rumänien, um bei der EnduRoMania gepflegt eine Woche meine XT artgerecht zu bewegen. Da gilt es, nur bereits vorhandene Wege zu befahren (was für die Navigation auch Sinn macht und trotzdem alles andere als langweilig ist), auch wenn man da manchmal einen Weg erst zu dadurch zu einem solchen macht, weil man dort angeblich 3 Kaninchen hat laufen sehen. Aber auch dann fahren da nur eine handvoll Moppeds durch, ohne jetzt gleich alles in Schutt und Asche zu legen.
Die definitiv schlimmsten Furchen im Wald sind sicherlich durch Holzabfuhr entstanden, wenn mit dem Trecker die Baumstämme aus den Wald gezogen werden.
Inwieweit die Tierwelt durch den "Verkehr" im Wald Schaden nimmt weiß ich nicht, aber für die Ersionsschäden sind sicher weder Offroader noch Enduristen verantwortlich.
Gruß, Fabi
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Rainer4x4 » 1. Mai 2017, 11:00

XT-Fabi hat geschrieben: Aber auch dann fahren da nur eine handvoll Moppeds durch, ohne jetzt gleich alles in Schutt und Asche zu legen.
Die definitiv schlimmsten Furchen im Wald sind sicherlich durch Holzabfuhr entstanden, wenn mit dem Trecker die Baumstämme aus den Wald gezogen werden.
Inwieweit die Tierwelt durch den "Verkehr" im Wald Schaden nimmt weiß ich nicht, aber für die Ersionsschäden sind sicher weder Offroader noch Enduristen verantwortlich.

Nun, die einen fahren zum Broterwerb (wenn man vom Holzdiebstahl mal absieht), die anderen aus Jux und Dollerei.
Mit den massiven Schäden an der Vegetation und den Wegen, die allein schon durch Mountainbiker entstanden sind, haben hierzulande die Waldbesitzer zu kämpfen. Schäden durch Mountainbiker
Das Problem ist, wo einer fährt kommen immer auch andere. Gerade in Ländern wie Rumänien gibts leider zu wenige Kontrollen, sodas das Risiko erwischt zu werden relativ klein ist.
Gruß
Rainer

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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon XT-Fabi » 1. Mai 2017, 21:50

Rainer4x4 hat geschrieben:Mit den massiven Schäden an der Vegetation und den Wegen, die allein schon durch Mountainbiker entstanden sind, haben hierzulande die Waldbesitzer zu kämpfen. Schäden durch Mountainbiker

Oh ja, das ist schon Wahnsinn, diese Drecks-Mountainbiker. Ich hätte auch nie gedacht, daß eine meist nicht mal einen Meter breite Spur, die oft schon seit Jahrzehnten von Wanderern benutzt wurde, auf einmal zu so einen großen Problem werden kann, sobald ein paar Räder drüber rollen. Und vor allem die Schäden an den Bäumen, weil die Biker ja drauf stehen, dagegen zu fahren...
Und von den katastrophalen Schäden, die durch die im Wald aufgehäuften Erdhügel entstehen, will ich gar nicht erst anfangen. Ständig hört und liest man davon, daß wieder mal ein Wanderer über einen halben Meter hohen Hügel gestolpert ist und sich einen Fingernagel umgeknickt hat. Schrecklich...

Jetzt aber ernsthaft: man kann alles schlechtreden, nur weil es nicht dem eigenen Lebensstil entspricht. Und jedes mal wird eine andere Kuh durchs Dorf getrieben.
Wenn ein Biker bergab rollt hinterlässt er so gut wie keine Spur, zumindest nicht mehr als ein Wanderer. Wenn er bergab mit blockiertem Hinterrad bremst gibt es eine Spur, ist klar, aber kaum ein Biker fährt doch durch´s Unterholz, sondern auf Wegen, die bereits entsprechend ausgefahren sind (ob sie durch Biker angelegt wurden oder normale Wanderwege soll jetzt mal keine Rolle spielen), daher halten sich die Schäden in sehr engen Grenzen, nämlich im Idealfall zwischen 10 und 50cm, alles was breiter ist ist eine Waldautobahn. Bäume sind die natürlichen Feinde des Bikers (weil sie einfach nicht aus dem Weg gehen wollen) und werden in sicherem Abstand umfahren, aus Eigenschutz.
Daß Wanderer es scheisse finden, wenn ihnen ein Biker entgegenschießt, kann ich nachvollziehen, drum such ich nach möglichst abgelegenen Wegen, auf denen ich mich so ungestört bewegen kann, wie ein Wanderer auf seinen. Wenn jetzt ein paar motivierte Biker einen eigenen Trail anlegen, abseit der von Wanderern genutzen Pfade, und wir reden hier wie bereits erwähnt von einer Breite von meist weniger als einem halben Meter, dann sollten doch eigentlich alle zufrieden sein.
Sind sie aber nicht _::
Seit neulich die Holzfäller auf meinem Lieblingstrail ihre Arbeit verrichtet haben ist der Weg auf mehreren hundert Metern mindestens dreimal so breit :roll: , aber sie haben ein paar nette Mulden hinterlassen, wo man ein auch bißchen springen kann. That´s life 8)
Gruß, Fabi
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon powdersnow » 1. Mai 2017, 23:06

Wollte eigentlich nur was bezüglich den Karpaten schreiben, dazu komm ich jetzt aber nicht, muss was zum Alpenabtragenden Mountainbikern schreiben... o--.
Rainer4x4 hat geschrieben:Mit den massiven Schäden an der Vegetation und den Wegen, die allein schon durch Mountainbiker entstanden sind, haben hierzulande die Waldbesitzer zu kämpfen.

Kann kaum noch schlafen weil mir die armen Waldbesitzer so leid tun... Deutschland sollte schnellst möglich das Musterland Österreich als Beispiel nehmen, wo Mountainbikern grundsätzlich überall verboten ist! :idea: (als einziges Land der ganzen weiten Welt).
Bitte zähle mal sagen wir 10 schwere Verletzungen von Wandereren durch Mountainbiker bzw. zehn dokumentierte schwere Erosionsschäden (bei schwer sprechen wir von langfristig irreversible flächigen Schäden!)
Zehn schwere Verletzungen durch Fallen von den ach so schlimm an den Mountainbiker leidenden Menschen erbaut, so wie ebenso viele schwer verletzte Wanderer durch ebensolche versteckte Fallen bösester Art kann ich dir sofort verlinken. Und das nur aus den letzten paar Jahren, allein im kleinem Österreich.

Ich fahre seit meinem 8 Lebensjahr viel und regelmäßig Mountainbike. Habe auch zwei Hausstrecken, welche wohl schon eine vier stelligen Rundenzähler bräuchten. Natürlich gibt's da Erosionsschäden durch mich verursacht! Einige sogar ganz bewusst provoziert! :twisted: Doch was soll daran bitte schwer sein :?: :?: :?: Ein Beinbruch im Frühling würde reichen und die Strecken wären im Herbst völlig zugewachsen. Selbst die stärksten befahrenen Mountainbikestrecken im Wienerwald, Kahlenberg usw., sind wenn überhaupt so breit wie Wanderwege unbewachsen. Habe auch zwei Haustrecken für Niva... die sind inzwischen an einigen Stellen auch schon gut tief, ebenfalls bewusst provoziert.... dazu bald mehr.
Kennst du gut begangene Wanderwege in den Alpen, zB nördl. Kalkalpen? Wurzeln von alten Bäumen sind oft 50 cm in der Luft, da schon so ausgetreten! Stört die balaubten und benadelten Bergbewohner aber natürlich nicht im Geringsten, sonst wären sie dort auch niemals überlebensfähig :idea:
Kenne viele Mountainbikestrecken auch im Hochgebirge. Die können schon ganz schön ausgewaschen sein nach einem Gewitterguß, und werden sich selbst auch nicht mehr erholen, also mit der Zeit immer tiefer werden.
Gleiches gilt aber auch für gut begangene Wanderwege. Bestes Beispiel sind die unzähligen alten Hohlwege in den Alpen. Diese, inzwischen Großteils unbenützen und nur noch von Juxenden und Dollenden benützten alten Wege, sind oft Teil der Landschaft geworden, und werden oft noch lange erkennbar bleiben. Ebenso wird man auch so manche Mountainbikerstrecken noch in einigen Generationen erkennen.
Das kann man unschön und störend empfinden (warum ist mir zwar ein Rätsel...) , mit schweren Erosionsschäden hat sowas aber NICHTS zu tun. Solche entstehen eigentlich nur bei unkontrollierten Wildschlag großer Flächen oder großen Waldbränden. Ersteres gibt's in den Alpen zum Glück kaum noch.
Ob eine Rinne 50 Meter weiter Links oder Rechts entsteht ist völlig egal, entstehen tut sie jedenfalls, der Mensch gibt halt mitunter die Lage vor.
Im Hochgebirge ist die Vegetation sehr sensibel, da kann jeder einzelne Radreifen böse Schäden verursachen. Durch die höhere Bodenpressung mehr als bei Wanderern. Die Pressung erfolgt aber auch auch viel kürzer, somit gibt's keinen spürbaren Unterschied zu Fußgängern bei gleicher Frequentierung.
Wieder das Selbe wie beim Wandern. Zeige mir einen einzigen Direttissimawanderweg ohne Abkürzungen! ii..
Herzzerreisend wenn man diesen Anblick roher Zerstörung sieht.... nein, einzig Konsequent ist alle Waldflächen gänzlich zu sperren.
Für immer und alle.
Nur so kann sich die Natur wirklich voll und ganz entfalten... und kein Waldbesitzer muss mehr arm sein. o--.

XT-Fabi hat geschrieben:Wenn jetzt ein paar motivierte Biker einen eigenen Trail anlegen, abseit der von Wanderern genutzen Pfade, und wir reden hier wie bereits erwähnt von einer Breite von meist weniger als einem halben Meter, dann sollten doch eigentlich alle zufrieden sein.

Ist wohl zu einfach oder... man will einfach Nörgeln, auf den vor langem auserkorenen Störefried. :roll:
XT-Fabi hat geschrieben:Bäume sind die natürlichen Feinde des Bikers und werden in sicherem Abstand umfahren, aus Eigenschutz.

Möchte nicht wissen wie viele Bäume Spuren von Skiunfällen tragen, am besten auch gleich komplett verbieten. Tourenskigehen so wie so gleich als Erstes, die töten ja alle Jungbäume... :roll:


Ohhhh, ich bin diese uralten vor falscher Vorurteilen triefenden Generalanschuldiungen so was von satt... wie lange so das denn noch so gehen? Bis Schiiten mit Sunniten können? Alles an sachdienlichen Argumenten ist längst durchgekaut... :roll:


Gruß Jakob, oft Mountainbiker, Offroader und Tourengeher und immer Juxerer und Dollerer (=Naturliebhaber) aus Leidenschaft... darum folgt auch noch was zum Offroaden....
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon LadaGR » 2. Mai 2017, 06:53

Am Anfang des Textes meinte ich tatsächlich noch du meinst das ernst pl,,
Aber du hast eine sehr gute Meinung.

Grüsse
Claudio
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Rainer4x4 » 2. Mai 2017, 10:51

powdersnow hat geschrieben:Kann kaum noch schlafen weil mir die armen Waldbesitzer so leid tun...

Wie ich sehe hast Du Dich intensiv mit dem Thema beschäftigt - durch die rosa Brille.....

powdersnow hat geschrieben:Ich fahre seit meinem 8 Lebensjahr viel und regelmäßig Mountainbike. Habe auch zwei Hausstrecken, welche wohl schon eine vier stelligen Rundenzähler bräuchten. Natürlich gibt's da Erosionsschäden durch mich verursacht! Einige sogar ganz bewusst provoziert! :twisted:
Doch was soll daran bitte schwer sein :?: :?: :?: Ein Beinbruch im Frühling würde reichen und die Strecken wären im Herbst völlig zugewachsen.

Ein Beinbruch im Frühjahr? Du widersprichst Dir selbst. Es müssen viele Beinbrüche stattfinden um die Schäden zu korrigieren, denn:
powdersnow hat geschrieben:Selbst die stärksten befahrenen Mountainbikestrecken
Kenne viele Mountainbikestrecken auch im Hochgebirge. Die können schon ganz schön ausgewaschen sein nach einem Gewitterguß, und werden sich selbst auch nicht mehr erholen, also mit der Zeit immer tiefer werden.


Du bestätigst nur was ich oben schon schrieb: "Das Problem ist, wo einer fährt kommen immer auch andere."
Gruß
Rainer

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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Rainer4x4 » 2. Mai 2017, 11:00

XT-Fabi hat geschrieben:Jetzt aber ernsthaft: man kann alles schlechtreden, nur weil es nicht dem eigenen Lebensstil entspricht.

Zu meinem Lebensstil gehört es mich anderswo zu benehmen wie zu Haus. Ich fahre nach Rumänien um Land und Leute kennen zu lernen, und nicht um dort durch die Wälder zu brettern.

XT-Fabi hat geschrieben:drum such ich nach möglichst abgelegenen Wegen, auf denen ich mich so ungestört bewegen kann,

Wenn jetzt ein paar motivierte Biker einen eigenen Trail anlegen, abseit der von Wanderern genutzen Pfade, und wir reden hier wie bereits erwähnt von einer Breite von meist weniger als einem halben Meter, dann sollten doch eigentlich alle zufrieden sein.

Ihr seit sehr großzügig mit dem was nicht Euch gehört.
Gruß
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Offroad-Hofi » 2. Mai 2017, 13:13

Rainer4x4 hat geschrieben:Ihr seit sehr großzügig mit dem was nicht Euch gehört.


Den Wald (auch wenn er einem nicht gehört) darf in Deutschland jeder zum Zwecke der Erholung betreten. Zur Erholung gehört für mich auch Sport zu treiben und somit ist es für mich auch Legitim mit dem Mountainbike die Wege runterzuheizen, sofern man nicht rücksichtslos unterwegs ist und andere gefährdet.
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Re: Offroad unerwünscht

Beitragvon Beddong » 2. Mai 2017, 13:40

Ach ja, die nie berührten Urwälder entlang des Limes, die herrliche naturgewachsene Steppe der Lüneburger Heide und die heimischen Früchte vom Kartoffelacker. Wir sind so in unsere ursprüngliche Natur verliebt das wir sogar unsere Kinder in Schleswig-Holstein einschließen das sie in Bayern nicht von der Bärenpopulation verspeist werden können. R.I.P. Bruno
Liebe Grüße
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