Pamir- das Dach der Welt

Reiseberichte, Ausflüge, etc. Am liebsten mit reichlich Bildmaterial!

Moderator: gcniva

Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitragvon Marti » 15. Oktober 2017, 20:40

Wirklich beeindruckende Bilder, vielen Dank dafür.
Mehr kann ich gar nicht sagen,
Marti.
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Marti
 
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitragvon powdersnow » 15. Oktober 2017, 22:20

TAG 8: Khorog - Kalal Khum


Nach der Nacht im luxuriösen Hotel und Frühstück ging es zum Markt. Khorog is die zweit größte Stadt Dushanbe und völlig von Bergen umschlossen. Die Stadt schlängelt sich zwei Flüssen entlang. Die meisten Waren werden jedoch direkt zu den großen Märkten in Duschanbe geliefert, trotzdem eine schöne Abwechslung.

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Khorog ist sehr Ladalastig, als wäre man mitten in Sibirien.

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Die tägliche Suppe wird aufgekocht, bissl brauchts noch _..,

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Eine Hängeseilbrücke verbindet die beiden Flussufer für Fußgänger direkt im Marktbereich.

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Fast überall ganz ein normales Bild, nur bei uns Übervorsichtigen wäre der Weg längst gesperrt oder aufwändigst umgebaut. :roll:

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Gibt auch paar KFZ Stände am Rand vom Markt...

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... und sehr sichere Parkplätze ,,..

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Frischeisautomat _..,

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Stadthunde laufen gut genährt durch den Markt, ganz gezielt und gesittet zu den Stellen mit den Resten für sie.

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Kübel voll mit schwarzen Ribisel! .v.

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Es gibt auch zwei Hallen, mit von Allem etwas

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Nicht Adi, Name mir leider unbekannt. Ist jedenfalls sehr geachtet im Land, öfters sieht man ihn groß streng von Wänden und Schildern schauend. :shock:

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So, weiter gehts. Nach schnellem Kurzbesuch vom Markt für bisschen Fahrtproviant geht es wieder los, auch heute haben wir unzählige Schlaglochkilometer vor uns. ö.,

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Auf afghanischer Seite sieht man inzwischen Stromleitungen und auch Handymasten, wobei das tajikische Handynetz fast bis ganz in den Norden reicht.

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Hier bei Khorog ist auch die zweite Brücke auf unserer Strecke. Leider auch hier nur Samstags Marktbetrieb. :|

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Auch heute wechselt das Tal oft von eng und steil auf weit und flach. Die bewirtschafteten bewässerten Flächen ragen immer höher hinauf, speziell auf afghanischer Talseite.

Hier sieht man oben noch kleine Restschneefelder, der letzte Winter war hier außergewöhnlich schneereich und brachte große Lawinen in der Region.

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Zwei Funkmasten auf engstem Raum, und mehrgeschoßige Häuser in Afghanistan. Nicht unweit gab es letztes Jahr einmal einen Versuch von Taliban über die Berge kommend Unruhe zu stiften. Sie wurden aber rasch vom Militär getötet, wobei auch die Bevölkerung hier fast durchwegs gut bewaffnet ist um sich zu schützen. In Tajikistan selbst sieht man die Grenze entlang Patrolien und auch ein paar wenige Kontrollen, insgesamt sehr überschaubar. Reicht aber Dank de eindeutigen Politik, islamischer Staat ja, Extremismus nein. Bisher sehr erfolgreich, es gab noch keinerlei Anschläge oder Versuche dazu. :idea:

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Sanddünen im Flußbett...

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Sandschwaden hinter chinesischen LKW´s ii..

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Dorf in Hochlage...

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... beachtlich weit runter reicht der Schnee hier noch, jetzt Ende September. :shock:

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Dieser Lawinenrest haltet sich sogar wenige hundert Meter über dem Fluß, das müssen enorme Massen gewesen sein! o..

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Einerseits an den schrägen Belchdächenr statt einfachen Flachdächern und leicht zunehmedem Bewuchs erkennt man das die Gegend feuchter wird.

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Schattenparkplatz 8)

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Typische Schule

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Erfolgreicher Fischer am Heimweg, leider hab ich die Fische am Foto aus dem Auto raus abgeschnitten. Wie die Fische in diesem sehr trüben Flußwasser voller Schwebstoffe die Köder finden ist mir ein Rätsel?

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Dieser Niva klebt uns plötzlich hinten dran...

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... und überholt auch gleich, recht motiviert ii..

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Niva 1600 2121-1 Bj. 86, ca.180tkm / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.70tkm / Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben. Albert Einstein
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitragvon powdersnow » 15. Oktober 2017, 22:40

Der Fluß hat hier jetzt seinen jährlichen Höchststand, die Gletscher lassen mehr Wasser ab als die Schneeschmelze im Frühling!

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Viele schöne grüne Oasen, wobei die afghanischen Dörfer im Winter oft monatelang kaum Sonne bekommen.

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An der Straße merkt man noch nicht das wir uns der Hauptstadt nähern, kaum Asphalt und immer wieder frische Hangrutschungen und Steinschläge im großen Massstab.

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Das Tal wird wieder eng und die Hänge steil. Große Flächen nahe der Grenze wurden von den Russen in den 80-ern massivst vermint. Und zwar auf die unelegante Methode: per Flugzeug wurden große Mengen über steiles Gebiet abgeworfen, dann ein paar Bomben nach um die Minen zu verschütten. Mit Auslösekräften zwischen 10 und 16 Kilo kein Problem für Ziegen und kleine Kinder, darüber aber brandgefährlich. Die Abwurfpläne wurden bis heute von Russland nicht bekannt gegeben. Es wird versucht die betroffenen Bevölkerung möglichst gut auf zu klären, doch die Gebiete sind riesig. Entminung ist absolut unrealistisch, nur nahe von Ortschaften können einzelne Flächen gesäubert werden. Das Gelände ist viel zu steil und unwegsam, obendrein gibt es immer wieder Selbstauslösung durch Steinschlag. :cry:

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An einer Raststation machen wir Mittagspause. Wunderbar kühle Luft im Schatten unter den Bäumen samt reichlich frischem Gletscherwasser vom Berg direkt vorbei fließend. omm

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Niva hat schon einiges erlebt, dafür auch eine sehr edle Maske bekommen ,,..

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Nichts für mit Höhenangst _..,

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Trocken am Fels verlegte Steinmauern mit Schutt hinterfüllt, gerade eine Fahrspur breit. Dahinter stecken enorme Strapazen, vergleichbar mit bei uns vor dem ersten Weltkrieg.

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Prachtvoller alter Bewässerungskanal strotzt dank intensiver Pflege dem Geröll von oben...

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... jeder Tropfen wird genutzt. omm

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Die Straße ist besonders auf afghanischer Seite sehr anfällig, selbst ohne Regen kommt es oft zu Rutschungen.

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Blanker Fels kann nicht rutschen, doch bis die Straße hier mal eingehauen ist fließen viele Tropfen Schweiß...

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... und Blut. Ohne jeglicher Sicherheitsausrüstung wird hier mit Drucklufthandhämmern Stück für Stück vom massiven Fels abgetragen. :shock:

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An mehreren Stellen zugleich, die Kompressoren müssen zerlegt hin getragen worden sein :!:

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Unter dem Felsüberstand links im Bild schlafen die Arbeiter vom mittlerem Abschnitt, sie müssten sonst jeden Tag mühsam klettern...

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... ähnliches Bild sehen wir jetzt mehrere Male in kurzer Zeit.

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Auf diesem Bild könnt ihr drei Epochen an Wegen sehen: der ganz alte extrem ausgesetzte einige steile Steig, die etwas sicherere aufwänderigere Seidenstraßensteig, und der heutige Fortschritt einen befahrbaren Weges. ii..

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Auf tajikischer Talseite hat man der Udssr zu Dank (zuvor war hier auch großteils nur ein steiler Steig zwischen den Dörfern) andere Sorgen und investiert (also China halt) ins Stromnetz.

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Die Abstände zwischen den Dörfern sind wieder größer geworden, auf beiden Talseiten...

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... wir machen bei einer kleinen Raststation kurze Pause... so mancher Rücken rumort schon wieder ordentlich, da tut etwas Strecken und ein paar Schritte sehr gut. omm

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Viele fast blanke Felswände links und rechts ii..

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Von jetzt auf gleich öffnet sich das Tal wieder und wir sehen die dritte Brücke.

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Immer wieder auf Neue erstaunen mich dieses riesigen Bewässerungssysteme mitten Schutthang. Meisterleistungen von Bau bis zur sehr aufwändigen Erhaltung. .v.

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Erdbeben sind hier gar nicht so selten, trotzdem stehen Häuser häufig recht exponiert. Hier zB direkt am Fluß, an einer ca, 20 Meter hohen Abbruchkante von Konglomerat (Gestein)

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Trinkwassernachschub, und zwar KALT!!! üiiii

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Leider gelang mir kein Foto von einem Wasserfall direkt zwischen zwei Häusern, wortwörtlich berauschend!

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Verkehr wird hier langsam etwas mehr, Nivaanteil weiterhin hoch. uuuu

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Heute ist Waschtag, dazu klettern die Mädchen und Frauen direkt zu dem reissenden Wasser hinunter...

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... und wir fotografiere von Gegenüber ganz ungeniert oo..

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Als sie es bemerkten wurden schnell die Gesichter verhüllt... wir kommen immer weiter in den Süden...

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Unzählige Bushaltestellen, viele aber gleich aussehend. _::

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Eine kleine Stadt in Afghanistan...

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... mit regem Treiben...

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... und gepflegten Erdäpfel sowie Weizenfeldern.

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Recht schnell verschwindet die Sonne im engen Tal, und wir kommen weiter nur langsam vorran.

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Waschtag ringsum.

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Auf Hupen darf man sich hier bei uneinsichtigen Stellen leider absolut nicht verlassen, dabei funktioniert das im nahen Pakistan und Indien im Gebirge sehr gut. :|

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Die Abendsonne beleuchtet schön die teils absurd hoch gelegenen Felder. Dort wird Trockenweizen angebaut und mit enormen Aufwand ohne tierische Hilfe herunter transportiert.

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Kleinstwasserkraftwerke versorgen einzelne Dörfer und nahe Siedlungen. So erspart man sich die aufwändigen langen Leitungen im Tal, doch auf tajikischer Seite wird voll auf Großinvestiotionen gestezt. Trotz dem enormen Schwebstoffanteil wird bald der höchste Staudamm der Welt fertiggestellt. :? Die Füllung wird sechs Jahre dauern :!: o.. :!:

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Wie gezeichnet wirken die Felder hoch oben am Grat. ii..

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Das Vieh ist schon für die Nacht ins schützende Gehege gesperrt. omm

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Ein einziger Militärkonvoi kommt uns entgegen, dieser dafür gleich ewig lang aus dutzenden LKW´s usw. :shock:

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Das Licht reicht gerade noch aus um die fliegenden Weizenkörner ab zu lichten. Beachtliche Haufen sehen wir immer wieder! ii..

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Ab hier versagte meine Kamera ohne Stativ, dabei wäre Zeit genug für Fotos. Unser Fahrer spricht mit Serik und dem Werkstattmeister in Duschanbe wegen dem Automatikstarex. Drei Kolben sind tot (einer dürfte vor kurzem (also in Mongolei) gemacht worden sein), elektr. Gaspedal defekt, ein Steuergerät scheinbar defekt, und mechanisch so wie so auch nicht wenig. Problem ist halt das fr dieses Baujahr kaum Ersatzteile zu finden sind, so wird herumdiskutiert wie zumindest ein wenig mit dem Vorhandenen gepfuscht werden kann, in vier Tagen muß es ja weiter gehen....

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Die letzten Kilometer ist es schon stock finster. Auf den Straßen kein Spaß und hinter den staubigen LKW´s so wie so nie. _::

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Schließlich erreichen wir unser kleines "Hotel" in Kalal Khum, direkt am Fluß. Noch vor dem guten Nachtmahl im Innenhof besorgen wir uns zwei große Karton voll Bier, kurzum alles was in den beiden Geschäften vorrätig ist. Übrigens gibt es hier auch guten Wein, vier mitreisenden Weinbauern schmeckt er hier besonders gut.

Als wir zuerst aus dem Hotel verbannt werden, da angeblich zu laut diskutierend, holt uns der Hotelbesitzer nach drei Beschwerden aus der Nachbarschaft bald danach hinein mit sofortigen Schlafzwang. Die Polizeistation direkt gegen über beobachtete das ganze nur, wir diskutieren halt gefplegt... Entscheide mich bei den Fahrern auf der Hochterrasse im Freien zu schlafen, viel zu heiß im engen Achtmannzimmer. Kurz darauf bereute ich die Entscheidung... mehr dazu und ein paar Bilder gibts bald.


Gruß Jakob
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitragvon powdersnow » 24. Oktober 2017, 23:39

TAG 9: Kalal Khum - Dushanbe


Ungefähr zwei Stunden nach dem Einschlafen wird der erste Fahrer munter und unruhig. Kurz darauf erwacht ein Gesprächspartner und los gehts. o--. Ich dämmere noch etwas vor mich hin...

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... und bei Dämmerung ein Spatziergang.

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Prompt stehen zwei Niva am Straßenrand, einer sogar noch mit Nummer. Zustand wie hier üblich nur oberflächlicher Rost, aber böse Gebrauchsspuren der harten Straßen.

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Beachtet den Riss quer durch! Also von Aussparung für oberen Querlenker bis zu Umlenkhebel. o.. :shock:

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Es wurde auch schon mehrfach nachgeschweisst... und zu 100% nicht wegen Rost! Das sind reine Sprödbrüche nach dem ca. 546555256254375-igsten Schlagloch mit viel Beladung :|

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Bei uns wäre diese Stelle ohne Radhausschalen längst durchegrostet, hier ist sie durch Erschütterungen gebrochen.

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Bei diesem funkelndem Emblem konnte ich nicht anders und habe es prompt abmontiert. Selten guter Zustand omm

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Das zweite Haus links am Fluß ist unser Nachtquartier, inzwischen scheint die Sonne schon auf manche Hänge.

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Edles Nierostator, die Schaniere gehen aber eher in Richtung Kunst ö.,

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Los geht´s, wir fahren noch ein letztes Mal 150km den Fluß entlang. Angeblich heute wirklich mal mit fast normalen Asphaltstraßen... kaum einer in der Gruppe glaubt noch daran :mrgreen:

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Das erste Drittel lenke ich den Starex, von den neuen Asphaltstraßen ist noch nichts zu sehen. _..,

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Dafür kleine Sprengungen in Afghanistan inklusive "smoke on the water".

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Der Zeitplan gönnt uns einen Fünfminutenstopp an einem frisch restaurierten Bauwerk über das ich leider genau so nichts wie zuvor weiß.

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Am letzten leichten Pass ist Starex mal wieder völlig überhitzt, nur mit voller Heizung bei 35°C Außen und ganz langsam kriechen wir hinauf und werden von uralten völlig überladenen Lkw´s überholt .,,.
Inzwischen nimmt es aber die ganze Gruppe gelassen, so nahe an der Hauptstadt.
Urplötzlich haben wir doch noch frischen Asphalt unter den Rädern, sogar sehr frisch. Irrwitzig großzügig wurde eine Trasse über fast 60km angelegt, vierspurig samt Mittelstreifen. Alle Stützmauern, Brücken, Schilder, Planken usw. sind reichlichst dekoriert. Ballons, Girlanden, und vieles mehr ist überall wo möglich angebracht.
Überraschend aber nicht für uns sondern den Präsidenten. Die ganze Straße gibt es nur da er ein Wochenendhaus errichten lies, abseits von Dushanbe. Zufällig fünf Kilometer von diesem Haus entfernt endet die ausgebaute Schnellstraße übergangslos. Eröffnung ist in zwei Tagen, es wird sichtlich hektisch gearbeitet um optisch halbwegs fertig zu sein.

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Abends erreichen wir müde die Hauptstadt und unser Hotel. Serik hat schon gewartet und nach allgemeinem Duschen fahren wir in ein sehr exklusives Restaurant mit Blick über die Stadt. Wirklich schön, mit vielen hungrigen Katzen im Garten herumlaufend, und wirklich feinem Ausblick. Wir schlagen alle ordentlich zu und essen von Allem.

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Es gibt Fehler die muß man scheinbar immer wieder begehen, zum Beispiel in so exklusive Restaurants zu gehen. Wenig Umsatz und viel Auswahl, das kann hier nur auf Kosten der Lagerqualität gehen, Stichwort Stromausfälle. Selber schuld pl,, ... mich trifft es leider am Stärksten. Da es von hier in langen Gewaltetappen durch de Wüste stets ins Heißere geht entscheide ich nach den beiden "Reparatur" bedingten Ruhetagen erstmals eine Reise ab zu brechen und von hier aus fünf Tage verfrüht Heim zu fliegen. :|

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Rückblickend eine gute Entscheidung, die Gruppe startete mit beiden Starex, doch der "reparierte" Automatikwagen versagte prompt mitten in der Wüste letztlich endgültig und musste am Straßenrand zurück gelassen werden. Ankunft dann um drei Uhr Früh, ich war da schon lange zu Hause, Dank Zeitverschiebung um 14:00 Uhr zu Hause, nach Abflug um 4:00, mit Zwischenstopp in Dubai. Absolut verrückt, nach den vielen Tagen mit erkämpften Tagesleistungen von unter 200km. Eine sehr intensive Zeit, die jedoch viel zu kurz war.

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Das Beste der Autos, die Reifen. Erster Patschen war übrigens am Tag nach meiner Abreise, kurz vor dem letzten Zuckern vom Automatik in der Wüste ;-)

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Ob es die in Nivagröße gibt? Jedenfalls sehr angenehm zu fahren.

Inzwischen ist die Gruppe in Tiflis/ Georgien angekommen und der Starex auch schon von Serik zurück nach Biskek gefahren worden, wo er verkauft werden sollte... Naja probiert. Trotz erneuten Reparaturen versagte auch dieser Starex in der kasachischen Wüste, und musste die letzten 300 km abgeschleppt werden. ö., o--.


Салом, Jakob
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitragvon powdersnow » 24. Oktober 2017, 23:44

ergänzend noch zwei Bilder aus dem Flugzeug raus, zuerst Blick auf Himalaya aus dem Monsun ragend (leider nicht zu erkennen) im Morgengrauen:

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Und Dubai ... ungefähr so sinnvoll wie ein Zeck am Sack :roll:

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Gruß Jakob
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitragvon Olitschka » 31. Oktober 2017, 13:22

Toller Bericht, hammergeile Bilder üiiii
Schade das Du nur 9 Tage unterwegs warst :wink:
Lada Niva Bj.03.(?) 2003, Felt DD10 Fatbike (natürlich in Tarnfarbe).
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