"Offroad"-Anhänger

Dachzelte, Wohnanhänger, Anhänger und sonstigen Camping bedarf

Moderator: gcniva

Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon LadaHarley » 2. Oktober 2017, 19:53

Da ich hier gerade das Thema durchlese... ist es eigentlich einfach zu bauen und günstig (ich weiß, beides ist relativ), einen Anhänger aus dem Heck eines Lada zu bauen? Sowas hab ich schon das ein oder andere Mal gesehen, einen Käfer mit einem Käferheckanhänger oder einen Passat mit einem Passatheckanhänger. Das kann man doch auch mit einem 4x4 bauen... Stichworte (siehe Threadanfang) gleiche Spurbreite, geländetauglich, ...?!?

... fragt sich LadaHarley.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon DE2131 » 2. Oktober 2017, 20:25

Das geht, unter Absprache mit dem Herren vom TÜV!
....Ich hatte schon ein oberflächliches Gespräch....
2131 von "Made in Russia" von Dimitri in schwarz, Euro 6 aus Sommer 2017 mit allen Bauänderungen der Mopf .v.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon BJniva » 2. Oktober 2017, 20:29

Bild
sowas gibt es in Belgien.
Gruß Brigitte
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon LadaHarley » 3. Oktober 2017, 07:56

BJniva hat geschrieben:Bild
sowas gibt es in Belgien.
Gruß Brigitte

Ja, voll geil! Muss nur länger sein :-)
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon DE2131 » 3. Oktober 2017, 17:20

Kann man machen mit der Stinkend als Front....
Aber dann wird die Gewichtsverteilung doof, weil alles vor der Achse hängt .,,.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon schisser » 4. Oktober 2017, 16:02

Moin,
klar kann man das machen. Ob es sinnvoll ist ist etwas anderes. Mit der orginalen Achse geht´s nur ungebremst. Das liegt an der Bremswertberechnung. Da müsste man erstmal einen Prüfer finden der einem sowas abnimmt, ohne Freigabe vom Hersteller der Auflaufeinrichtung. Theoretisch möglich, praktisch eher nicht. Für einen ungebremsten wird es zu schwer werden, es bliebe kaum Zuladung übrig. Mit gebremster Anhängerachse wird´s auch was als gebremster Anhänger. Da sollte aber fürs Gelände die Bremse abschaltbar sein, sonnst wirds bergab gefährlich.
Mir würde auch die Ladelänge nicht reichen, ich will drin schlafen.
Mit gebremster Anhängerachse kommt das Problem der Radgrösse. Für die Raddurchmesser die wir auf unseren Niva haben reichen die üblichen 200mm Trommeln nicht. 250er Trommelbremsen hängen an Achsen ab 1,8to. Da kann man dann auch den passenden Lochkreis bohren lassen. Die Felgen dürfen Et von 30 bis 35 haben. Die Auflagebreite liegt bei richtiger Anlagebreite bei so einer Achse bei ca 1000mm. (Hatte ich mal rausgesucht weil ich auch an einen gebremsten Anhänger bedacht hatte).
Dafür müsste ein Hilfsramen gebaut werden um das mit dem Heck zu verbinden.
In Belgien scheint´s leichter zu sein.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon schisser » 12. Oktober 2017, 16:35

Moin,
es gibt neues zu berichten. Heute war Abnahme. Der Prüfer war schon um 8.00 Uhr auf dem Hof. Mir fiel noch ein das die seitlichen Katzenaugen fehlen. Und das Typenschild.
Alles kein Problem. Rückstahler haben wir kartongweise, die waren schnell angeklebt. Zum Glück hatte sich noch ein Typenschild in einem Regalfach versteckt.
Eingetragen werden 300 Kg Leergewicht, 750 Kg technisch zulässige Gesammtmasse, 600 Kg zulässiges Gesammtgewicht. Als Bonus hatts nicht nur 185/75 R16 sondern auch noch 175/80 16 und 175/80 R16 mit Lochkreisadapter bei den Rad/Reifengrößen. Da bin ich aber mal froh, braucht später nicht noch extra eingetragen werden.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon Defence » 12. Oktober 2017, 18:35

Gratulation
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon Beddong » 12. Oktober 2017, 18:49

üiiii So muß das!!! üiiii
Liebe Grüße
Andy
Warum einfach wenn´s auch "richtig" geht!
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon GenosseSoldat » 12. Oktober 2017, 20:16

Glück auf. Na herzlichen Glückwunsch, nach do viel Arbeit und investierter zeit ist so eine erfolgreiche HU doch ein Zuspruch und Lob für die erbrachte Arbeit. Na da allzeit gute und immer anhängliche Fahrt.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon schisser » 13. Oktober 2017, 15:32

Moin,
kaum zu glauben: das Gutachten war schon heute in der Post. Sogar Reifen der Größe 205/70 R15 stehen mit drin! Die brauch ich eigendlich nicht...
Im Schwung der Begeisterung gleich noch eine Schicht Leinölfirnis, von innen, an den Deckel gemacht ( aussen hat der jetzt vier Schichten Ölfarbe) und das Typenschild angenietet. Die Zulassung kann kommen.
Wenn nochmal gutes Wetter und Zeit zusammentreffen werden die Fenster eingebaut.
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So siehts jetzt aus. Das schönste ist seinen eigenen Namen als Hersteller auf dem Typenschild zu haben.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon Ladamarkus » 18. Oktober 2017, 19:23

Bravo und herzlichen Glückwunsch!
üiiii
Markus
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon Pilz » 18. Oktober 2017, 22:35

Herzlichen Glückwunsch zur TÜV-Abnahme und Willkommen bei den Fahrzeugbauern!
Und ja, das ist schon etwas besonderes seinen eigenen Namen auf dem Typenschild lesen zu können.

Irgendwo hatte ich hier Bedenken wegen der Gummifederachse gelesen, daß die Milch zu Sahne wird. Ja das ist so, aber völlig Egal. Nimmst du einfach ein Teesieb, dann hast du im Kaffee keine Brocken mehr schwimmen. _..,

Das ist meiner

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Grüße
Stefan
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon schisser » 19. Oktober 2017, 16:38

Moin,
so eine Lösung mit Dachzelt auf dem Anhänger war auch einer meiner Gedanken. Ist dann am Preis für Dachzelte und am Ehrgeiz (von Geizig?) alles selbst zu machen gescheitert. Sieht sehr geländetauglich aus dein Teil. Hat was von den Anhängern für die Willys-Jeeps. Der ganz ursprüngliche Geländeanhänger. Perfekt für einen Jeep.
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Re: "Offroad"-Anhänger

Beitragvon Pilz » 19. Oktober 2017, 17:07

Der original Willys-Anhänger war Vorbild. Ursprünglich wollte ich solch einen umbauen. Aber bei einem Leergewicht von über 600kg....

schisser hat geschrieben:Moin,
so, zwei neue Kleinigkeiten. Vordere Begrenzungsleuchten, weil vorgeschrieben....

...Schon die Nebelschlussleuchte bau ich nur wiederwillig an.


Wegen der Beleuchtung hab ich auch Diskussionen mit dem TÜV gehabt.
Ich habe meinen Anhänger nach STvZO gebaut, nicht nach EG-RiLi. In der STvZO sind die vorderen Begrenzungsleuchten nur dann vorgeschrieben, wenn "der Anh. mehr als 400 mm seitlich über die
Begrenzungsleuchten des ZugFz'es hinausragt".

Wie hast du eigentlich die Kabel nach hinten zu den Leuchten verlegt. Im Rahmen oder unterhalb des Bodens?


Grüße
Stefan
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