Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Alles was mit dem Motoren für die Modelle 2101 bis 2107 zusammen hängt

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Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Zuma » 17. November 2016, 18:46

Hallo,
Ich bin neu hier. Mein Name ist Sebastian. Ich bin 26 Jahre alt, komme aus der Pfalz und fahre einen 1976er Lada 21011 mit 1300ccm Motor als alleiniges Alltagsfahrzeug.
Ich habe mein Problem schon im Lada-Welt Forum geschildert und dort ist ein Thread zu der Sache am laufen: http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2674985&t=4085591&pg=1&r=threadview
Mir wurde empfohlen mich in diesem Forum hier anzumelden, da hier sehr kompetente Lada-Schrauber vertreten sein sollen.
Damit nicht jeder unbedingt den mitlerweile recht langen Thread im Lada-Welt Forum durchlesen muss, hier eine Zusammenfassung:
Ich habe nach einer Fahrt von gut 300km gemerkt das mein Lada komische Geräusche macht. Nachdem der Keilriemen abgenommen und somit die Lichtmaschine + Wapu als Geräuschursache
ausgeschlossen werden konnten, habe ich das Geräusch im Bereich der Kurbelwellenriemenscheibe ausfindig machen können.
Es wurde die Steuerkettenspannung penibel an der Längsten Stelle der Kette gespannt und auch der Kettenberuhiger kontrolliert. Der Kettenberuhiger ist vorhanden gewesen , wurde aber
trotzdem gegen einen Neuen ausgetauscht. Das alles brachte keine Besserung bezüglich des Geräuschs...
Die Steuerkette selbst kommt mir auch sehr stramm und absolut in Ordnung vor. Sie hat ca. 0,5mm Spiel an der tiefsten mit dem Finger erreichbaren Stelle.
Das Geräusch selbst ist auch mMn kein typisches Steuerkettenrasseln sondern eher ein schleifendes Geräusch. Stirndeckelschrauben sowie Spannerbefestigungsschrauben und die Schraube der
KW-Riemenscheibe wurden kontrolliert und sind fest. Ich habe auch ein Video von dem Geräusch hochgeladen auf dem man es sehr gut hören kann: https://www.youtube.com/watch?v=snlguFpHm2Q
Ich hoffe Ihr könnt mir helfen und habt eine Idee was das sein könnte oder Vorschläge was ich noch testen kann.

Danke und Gruß,
Sebastian
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Fanto » 17. November 2016, 19:10

Hm, herzlich willkommen.
Ein eher metallisches Rasseln.
Und das war sicher nicht schon immer da?
Die KW Scheibe weisst keine blanken Stellen auf an denen man erkennen könnte
ob sie vielleicht irgendwo schleift?
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon christian@lada-ig.de » 17. November 2016, 19:13

Ich tippe auf eingelaufene Nockenwelle. Noch nicht vollständig fest, aber bei Wärme halt zu fest.
Damit wird die Kettenspannung auf der Spanner/Spannschienenseite unzulässig hoch.
Vorgehensweise:
Nockenwelle samt Kasten tauschen. Ölkanäle durchpusten. Ölwechsel samt Filter.
Spannschiene tauschen.
Gruß
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Zuma » 17. November 2016, 19:22

Hallo,
Danke für euere Beiträge.
@Fanto Nein, das war nicht schon immer da. Die KW-Riemenscheibe schleift auch nirgends und ist bombenfest. Alles schon getestet. Ich habe sogar bei laufendem Motor eine Fühlerlehre zwischen
Riemenscheibe und Motorblock gehalten was allerdings unnötig war, man sieht es auch so das sie nicht schleift.
@Christian Also die Nockenwelle würde ich eig. fast ausschließen denn das Geräusch ist in der Sekunde wenn man den Motor startet schon vorhanden und ändert sich auch überhaupt nicht
wenn der Motor warm wird... Meinst du wirklich es liegt daran ? Vielleicht noch eine andere Idee ? Ich habe auch Olaf Vogel mein Problem geschildert und er konnte sich trotz Video keinen Reim
darauf machen. Er meinte nur das ev. etwas "lose oder locker" ist. Aber was nur...
Gruß Sebastian
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon christian@lada-ig.de » 18. November 2016, 05:45

Ich habe schon erlebt, wie eine "zu fest laufende" NW eine Spannschiene zerrieben hat....

Sonst wäre es ja ein KW-Lager oder die Ölpumpe...mehr wohnt da unten ja nicht.
Ich mach ja gerne von einfach nach schwierig:
Also oben anfangen, NW ausbauen und nachschauen... 8)
Zuma hat geschrieben: und ändert sich auch überhaupt nicht
wenn der Motor warm wird...

...das wäre ja auch nur im ersten Stadium des Schadens so. Wenn die erstmal gefressen hat....ist der Schaden sofort da. :idea:
Zuma hat geschrieben:Meinst du wirklich es liegt daran ?

Schau nach...dann hast Du eine eigene Meinung...nee, sogar Gewissheit. :wink:
Gruß
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Fanto » 18. November 2016, 09:00

Christian,
Du meinst die Nockenwelle dreht zu schwer?
Daher eine Überbeanspruchung der Kette bzw des Kettenrades auf der Kurbelwelle?
Und daher die Geräusche.

Nur damit ich es verstehe ö.,
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon christian@lada-ig.de » 18. November 2016, 10:03

Fanto hat geschrieben:Du meinst die Nockenwelle dreht zu schwer?
genau...das nennt man:
christian@lada-ig.de hat geschrieben:eingelaufene Nockenwelle.

Fanto hat geschrieben:Daher eine Überbeanspruchung der Kette bzw des Kettenrades auf der Kurbelwelle?

Nein...die Kette hat dann zuviel Zug auf der Spannerseite und zerreibt auf Dauer die Spannschiene.
Daher dann die Geräusche...das Reiben auf der Schiene...
Gruß
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon MaD » 18. November 2016, 11:35

...wie kann ich bei ausgebauter Nockenwelle feststellen, ob diese im Begriff ist zu "Fressen"? kann eine Nockenwelle die im ausgebauten Zustand leicht dreht - beim EInbau verspannen?

schönes Wochenende
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Zuma » 18. November 2016, 12:06

Hallo,
Ok also dann werde ich mal die Nockenwelle in Angriff nehmen. Wie genau mache ich das ? Ich habe das bei Motorrädern schon oft gemacht aber bei Autos/Ladas eben noch nicht...
Ich habe es mir folgendermaßen vorgestellt:

-Motor auf Nullestellung bringen
-Kettenspanner ausbauen (überhaupt notwendig ?)
-4.Gang einlegen + Handbremse anziehen damit Motor blockiert
-Kettenrad an der Nockenwelle abnehmen durch aufbördeln der Sicherungsscheibe und abschrauben der Mutter
-Kettenrad NW abnehmen und darauf achten das die Kette nicht herunterfällt, mit Draht sichern o.ä.
-Die 9 Muttern des Lagerkastens abschrauben und den Lagerkasten samt Nockenwelle nach oben heraus abziehen

Neue Nockenwelle einbauen und Kipphebel tauschen:
-Kipphebel in Richtung Ventilspieleinstellschraube kippen und einfach abnehmen (x8)
-Ventilfedern mit einem Finger aufspannen und neue Kipphebel darunter reinfummeln (x8)
-Neue Nockenwelle in Neuen Lagerkasten schieben (voher mit Öl benetzen)
-Nockenwellenkettenrad aufsetzen damit die Nockenwelle auf Nullstellung geracht werden kann, NW-Kettenrad wieder abnehmen
-NW Lagerkasten samt Nockenwelle von oben aufsetzen und schauen das Sie nicht verrutscht
-9 Muttern des Lagerkastens in richtiger Reihenfolge mit 22Nm anziehen
-NW-Kettenrad mitsamt Kette auf Nockenwelle aufsetzen, Nullstellung nochmal kontrollieren und dann Mutter drauf + Sicherrungsblech umbörteln
-Kettenspanner wieder einbauen und an der längsten Stelle spannen
-Fertig ?

Ist diese Vorgehensweise richtig , habe ich etwas vergessen oder gibt es noch irgendetwas zu beachten ? Ist es überhaupt ratsam die Kipphebel mit zu tauschen bzw. spricht etwas dagegen ?
Falls ich die Spannerschiene dann noch tauschen muss, muss aber alles untenrum ab, richtig ? Also Riemenscheibe, Stirndeckel etc.

Danke und Gruß,
Sebastian
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon MaD » 18. November 2016, 12:30

der Ablauf funktioniert - ist ja Lehrbuchmäßig _..,

den Kettenspanner brauchst du nicht ausbauen. Es reicht wenn du ihn entspannst. (Klemmdeckel abschrauben). Aus meiner Warte spricht nix dagegen die alten Kipphebel wieder einzubauen, sofern die NW keine deutlichen Abriebspuren aufweisst. Aber das müssen die Profis hier noch bestätigen/dementieren...ich habe das erst zwei Mal gemacht.

ob der Motor in den Nullstellung steht ist auch nicht relevant wenn du das Kettenrad von der NW zuvor mit der Kette fixierst und dadurch ein überspringen der Kette
verhinderst.
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Zuma » 18. November 2016, 12:38

Hallo MaD,
Danke Dir schonmal für die Antwort. In Nullstellung wollte ich den Motor eigentlich auch deswegen bringen weil ich dann sicher sein kann das kein Nocken gerade ein Ventil öffnen will,
was ja später dann zu Problemen führen könnten wenn ich die Neue Nockenwelle montiere (Widerstand weil ich beim anziehen des Lagerkastens gleichzeig eine Nocke drücke/Verpsannungsgefahr) .
Oder habe ich da gerade einen Denkfehler ?

Gruß Sebastian
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon MaD » 18. November 2016, 13:07

ich bin immer davon ausgegangen, dass es den Zustand >alle Ventile gleichzeitig geschlossen< nicht gibt und habe daher nicht nicht auf Nullstellung (Grunstellung 0°) geachtet. Da meine Motoren wieder laufen hab ich entweder Glück gehabt, oder dem Lada ist das egal _..,
(allerdings habe ich immer die Kipphebelspannschrauben entspannt, da ich ja sowieso wieder einstellen muss)

...wie gesagt, es mögen sich bitte noch erfahrenere Mototrenschrauber zu Wort melden omm
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon christian@lada-ig.de » 18. November 2016, 13:38

1 auf OT = Nullstellung ist toll. So mache ich das auch immer.
Es gibt einem einfach Sicherheit!

MaD hat geschrieben:den Kettenspanner brauchst du nicht ausbauen.

Ist aber einfacher

MaD hat geschrieben:...wie kann ich bei ausgebauter Nockenwelle feststellen, ob diese im Begriff ist zu "Fressen"? kann eine Nockenwelle die im ausgebauten Zustand leicht dreht - beim EInbau verspannen?

NW aus Kasten nehmen und Laufflächen checken....verspannen kann man nicht kontrollieren...kenn ich aber auch (noch) nicht :wink:

Eine intakte NW läßt sich ohne Kraft im Kasten drehen...einfach mit dem Daumen auf einer Nocke
Gruß
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Fanto » 18. November 2016, 16:31

"Alle Ventile geschlossen" bei einem 4 Zylinder geht nicht, führt aber jetzt zu weit.
Bitte mach Bilder Deiner Reparatur !!!

Gruß
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Re: Geräusch im Bereich der KW-Riemenscheibe

Beitragvon Timo » 18. November 2016, 16:32

Du schraubst ohne schlechtes Gewissen einfach noch die 2 10er Sechskantschrauben an der Stirnseite des Nockenwellengehäuses ab, nimmst die vordere "Lagerplatte" (die verhindert, daß die NW axial wandert) ab und ziehst die NW ausm Lagergehäuse. Dann siehst Du schön die Lagerstellen. Wenn Du Messschraube und gar ne Innenmessschraube hast, kannst Du sogar alles nachmessen (Abmaße sind im Werkstatthandbuch).

Grüßle
timo
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