Stahlfelge ud Bordsteinkannte

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Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon bastelwastel » 14. Dezember 2019, 14:12

Hallo Leute,

meine Freundin hat es beim Abbiegen ein wenig zu schwungvoll gemeint. Hinten rechts.
Die Felge ist hin. Der Reifen schaut noch gut aus.
Wir haben noch einen Satz Sommerreifen. Die haben die gleiche Größe.

Ich wollte nun den Sommerreifen hinten drauf machen, damit sie am Montag auf Arbeit kommt.
Spricht da was dagegen? Also 3 mal Winter und hinten rechts einen Sommerreifen.

Danke
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Maikel » 14. Dezember 2019, 14:50

Halb so wild.

Das Rad mit der Beschädigung nach unten stellen.

Eine Hammerfinne in die Felgenkehle halten, und mit anderem Hammer / Schlagwerkzeug ...."Gib Ihm"

Was raus geht, geht auch wieder rein.

Wichtig Männerhammer verwenden. (mit Raumausstatter Werkzeug wird es nichts)
Gruß

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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Beddong » 14. Dezember 2019, 15:26

Uhhhh, Hammer auf Hammer ist eine gar nicht so tolle Idee.
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon jenseblümchen » 14. Dezember 2019, 15:28

Beddong hat geschrieben:Uhhhh, Hammer auf Hammer ist eine gar nicht so tolle Idee.


Aber überhaupt nicht!
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Makrochip » 14. Dezember 2019, 16:53

ein stumpfer Meißel ist die deutlich bessere Wahl :wink:
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon BabuschkasEnkel » 14. Dezember 2019, 17:22

jenseblümchen hat geschrieben:
Beddong hat geschrieben:Uhhhh, Hammer auf Hammer ist eine gar nicht so tolle Idee.


Aber überhaupt nicht!


Eine Frage des Hammers :wink: Stahl auf Stahl geht gar nicht!

Makrochip hat geschrieben:ein stumpfer Meißel ist die deutlich bessere Wahl :wink:

Das muss aber eine riesen Klamotte sein.

Ich würde einen 900er - 1000er Hammer nehmen und mit einem Polystyrol-, oder Aluhammer mit min. 3kg Gewicht auf die Bahn des 1000ers schlagen, die Finne in die Felge gehalten.
Schade, das wir so weit auseinander sitzen, 3 kg Poly-Hammer wäre da...
Gruß Philipp


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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Beddong » 14. Dezember 2019, 17:59

Ich schwöre dabei auf meinen Kupferhammer...Brocken Messing mit Stiel geht auch. _..,
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Maikel » 14. Dezember 2019, 18:14

Mit Klebe (Panzer) -band ein geeignetes Stück Holz / (v.Dachlatte)/ Linoleum / Teppichrest / .....
auf eine der Schlagflächen befestigen, und schon klapp es auch mit dem Hammer, wenn nur solche aus Stahl zu Verfügung stehen.

Andere Schlagwerkzeuge mögen
zweifellos besser geeignet sein.



Wer dann immer noch glaubt er liege während der wenigen Hammerschlägen, die es braucht, unter Splitter Beschuss, Wintermantel, Batschkappe, etc. anziehen,
ist ja ehe kalt draußen. _::

oder neue Felge.
Gruß

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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon fiorino » 14. Dezember 2019, 22:13

Nichts für ungut, aber der Reifen ist nicht mehr zu verwenden - wer weis wie die Reifenflanke-, also die Lagen von Gewebe im Material ausschaut? Richtig - Niemand.

Als Ersatzreifen OK, aber nicht mehr zum Dauergebrauch. Wenn der Kollabiert (und das am besten noch auf der Hinterachse) ist aller Tage Ende pl,,
LG
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Shurik » 14. Dezember 2019, 22:40

Mal zur eigentlichen Frage,
ich würde meine Frau nicht mit Sommer und Winterreifen gemischt auf einer Achse fahren lassen.

Gruß Mathias
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Pilz » 14. Dezember 2019, 23:49

Wenn das Wetter mitspielt (kein Schnee oder Eis) würde ich bei entsprechend angepasster Fahrweise keine Bedenken haben 1 oder 2 Tage mit einem Sommerreifen zu fahren. Die Felge und den Reifen würde ich neu anschaffen. Die Felge kostet nicht die Welt und dem Reifen kann man tatsächlich nicht ansehen ob die Karkasse was abbekommen hat. Sollten die Reifen schon erkennbar Verschleiss aufweisen, direkt auf beiden Seiten Felge und Reifen neu. Dann kannst du dir den einen als Winter-Ersatzrad auf Seite legen.

Grüsse
Stefan
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Karsten-65 » 14. Dezember 2019, 23:51

Der Reifen ist eh 5 Jahre alt.

. . . und mit der Felge würde ich auch nicht mehr fahren wollen.

Hammer auf Hammer ist für nen paar Schläge unproblematisch . . . wer hat das noch nicht getan? :wink:

Hämmer die das nicht aushalten, waren zu billig.
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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon jenseblümchen » 15. Dezember 2019, 00:35

Karsten-65 hat geschrieben:Der Reifen ist eh 5 Jahre alt.

. . . und mit der Felge würde ich auch nicht mehr fahren wollen.

Hammer auf Hammer ist für nen paar Schläge unproblematisch . . . wer hat das noch nicht getan? :wink:

Hämmer die das nicht aushalten, waren zu billig.


Mumpitz. Hart auf hart wird nicht geschlagen, da reicht auch Mal ein Schlag um einen Splitter fliegen zu lassen.

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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon BabuschkasEnkel » 15. Dezember 2019, 00:43

jenseblümchen hat geschrieben:Hart auf hart wird nicht geschlagen, da reicht auch Mal ein Schlag um einen Splitter fliegen zu lassen.

Allgemein Metall auf Metall ist kritisch, vor Allem bei Wiederholungstat. Auch ein Bronze-, Alu- oder Baustahldorn kann, durch wiederholtes mit dem Stahlhammer geschlagen werden, hart werden. Und dann lässt der sonst butterweiche Aludorn auf einmal die Brocken fliegen! Nicht umsonst dürfen in der Forst keine Stahlkeile mehr mit dem Stahlhammer geschlagen werden.

Und ja, den Reifen besser entsorgen...

Philipp, der schon mal die Beulen gesehen hat, die so ein Reifen dann "urplötzlich" nach 5 Wochen bekommt und auch schon selber Felgen gerichtet hat
Gruß Philipp


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Re: Stahlfelge ud Bordsteinkannte

Beitragvon Karsten-65 » 15. Dezember 2019, 03:06

jenseblümchen hat geschrieben:Und ja, ich hab's oft genug gesehen.

. . . und ich gemacht. :wink:

Das sind Dinge, die muß jeder für sich selbst entscheiden. Und wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat . . .

Gibt schlimmere Dinge, wie ne Knarre als Hammer benutzen oder nen Drehmomentschlüssel als Lösewerkzeug.

Aber grundsätzlich macht man es nicht, nein.
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