Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

Moderator: gcniva

Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon Nochkeinenhaber » 23. Februar 2017, 17:39

Dachte mir, daß ich mal so aufschreibe was bei dem neuen Familienmitglied so an Zipperlein auftreten.

Km ca. 1000 / ca. 2 Wochen

Heckklappe
- die untere Heckklappe meines Pick-up hat beschlossen in den Warnstreik zu treten. Aufgeschraubt - nachgeguckt. Der Griff steuert zwei Bowdenzüge welche dann wiederum auf den Riegel einwirken und diesen freigeben - soweit, so unspektakulär. Einer der beiden B-Züge war auf einmal fest - die letzen zwei Wochen ging das zwar stramm, aber das habe ich eher auf die neue Mechanik geschoben. Ein Zug flutscht wie Butter, der andere hingegen ist regelrecht statisch. Nach Gabe von reichlich WD40 war deutliche Linderung zu spüren - mal gucken, ob das Öl über nacht noch etwas bewirkt :-)

Sicherheitsgurt links

die Automatik des Gurtes hat aus nicht nachvollziehbaren Gründen wiederholt den Gurt arretiert - Auch hier denkt man sich zuerst, wird sich schon noch geben. Tut es aber nicht :-) Schraubenschlüssel geholt und angesetzt um mich den Innereien des Aufrollers zu widmen - gar nicht nötig. Iwan hat den mit derartiger Gewalt an die Karrosse geschraubt, daß sich dadurch vermutlich das Aufwicklergehäuse leicht beleidigt fühlte. Die Schraube sass fest wie betoniert, nach längerem guten Zureden konnte sie dann bewegt werden. Den Gurt ausgerichtet, festgezogen und zwar fest, nicht mit brachialer Gewalt. Flutscht nun so wie er soll.

Bisher also nix erwähnenswertes - solche Kleinigkeiten passieren auch bei anderen Herstellern gerne mal

Hebel für Differentialsperre und Untersetzung gehen auch immer leichter

Entweder habe ich mich an das Geräusch des Getriebes mittlerweile gewöhnt, oder es ist wirklich deutlich weniger geworden - vielleicht hat das Einlauföl ja nun die gröbsten Tolleranzen gebügelt.

Ich fahre den wirklich gerne - es macht einfach Spaß ohne Ende.

Wenn wieder etwas kommt, berichte ich hier drinn :-)

Fürbittend

Nochkeinen....
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon Maikel » 23. Februar 2017, 17:43

Gut


8)
-NIVA only 2009-

Garaschniki

Bild
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon AK-79 » 23. Februar 2017, 18:39

Sehr schön omm

Meinen Gurt wollte ich auch abschrauben und mal nachsehen, weil er einfach blockiert hat.
Die Erkenntnis. .... wenn der Niva leicht schräg steht, geht nix......wieder gerade, alles wieder i.O. k..
MfG
Atze
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon General » 23. Februar 2017, 19:00

Nochkeinenhaber hat geschrieben:..... Ich fahre den wirklich gerne - es macht einfach Spaß ohne Ende .....

Wie war. uuuu
N 2121 Baujahr 9 / 2016. Danke lieber Gott, das Du den Niva gemacht hast, Benji. Bild
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon roadrunner » 23. Februar 2017, 20:25

Hallo Nochkeinenhaber,
nachdem ich den Beitrag über die Zipperlein gelesen habe erinnerte ich mich wieder an den Spruch:
"Ein Niva reift beim Kunden"!!
Wünsche noch einen schönen Abend.
Volker
Lada 4x4 Niva M 2121 DE, Sondermodell Safari-Dekor, Bj.: 10/11, Dotz 195/80R15, MS, Trittbretter, Frontschutzbügel, Zentralverriegelung, AHK 1,9 to
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon Nochkeinenhaber » 24. Februar 2017, 17:20

Fortsetzung der Klappenstory :-)

in erster Linie fixiere ich das mal um es später ins Wiki einpflegen zu können - mit Bildern

Das WD40 hat über Nacht nix gebracht.

Übrigens - die Schrauben mit denen die Verkleidung auf die Klappe geschraubt wurde stammen aus dem Möbelbau! Das sind solche mit denen man
früher die Rückwände fixiert hat - aber Original!

Nun wurde es natürlich Zeit sich dem ganzen näher zu widmen.

Man konnte ja sehen, daß ein bischen Zug ankommt und den Entriegelungshebel leicht zucken lässt.

Hinweis: in Draufsicht ist der linke B-Zug für die rechte Entrigelung zuständig - der rechte umgekehrt.

Um die Entriegelungsmechanik auszubauen braucht es einen 40er Torx. Mein Freund in Togliati " Sergej Brachialowitsch" war wohl auch hier
am Werke. Wenigstens hatte ich gestern schon mal ein wenig WD drauf gesprüht. Kraftakt aber machbar.

Wer clever ist, markiert vorher mit Edding die genaue Einbauposition - das wird mit Langlöchern in Position gebracht

Die Mechanik liegt dann in aller Pracht und Spärlichkeit vor einem - funktioniert tadellos, also liegt es tatsächlich an den Zügen.

Übrigens - die werte Frau Gemahlin von Sergej Brachialowitsch heisst vermutlich Olga Geizkragowa und ist im Einkauf beschäftigt.

die B-Züge kann man eigentlich nur als "......" bezeichnen. Die haben noch nie Fett, Öl, Graphit oder irgend etwas konservierend / schmierendes gesehen.

Das WD was ich gestern mühsam in die eine Öffnung ( oben ) zelebriert habe ist nicht bis zum anderen Ende vorgedrungen. Also eine Einwgspritze mit Kanüle geholt
und dann mit BALLISTOL ans Werk. Da es (theoretisch) kein Wasser dort hin zieht ist Ballistol geradezu perfekt geeignet. Öl aufgezogen und dann großzügig zwischen Seil und Ummantelung injiziert. Das Seil immer schon mit der Hand ein wenig bewegt auf daß es dem Vordringen des Öles hilfreich sein möge.

Wenn man es schon offen hat, dann macht man die gleiche Prozedur auch beim anderen Seil.

Diese halbseidenen Möbelschrauben habe ich in ein kleines Gläschen mit Ballistol über Nacht gleich eingelegt. Die Bohrlöcher ein wenig vom Rost befreit.

Dank der Eddingmarkierung habe ich das Schloss exakt an gleicher Stelle wieder platziert und alles funzt so wie es sein soll - in jedem Fall leichtgängiger als "neu"

Verkleidung wieder drauf - fertig!. Allerdings glaube ich, daß dieses Problem nochmal auftauchen wird, da ich ein Ablängen der Züge vermute.

kleiner Tipp - wenn man von oben in das Spaltmaß zwischen Klappe und Karroserie guckt, dann sieht man einen weißen Kunststoffhaken, diesen runter drücken und die Klappe geht auf. Ja - das Spaltmaß ist so groß, daß man neben dem nötigen Schraubendreher noch gut etwas sehen kann.

Benötigtes Werkzeug:
1 Schraubendreher Kreuzschlitz - gerne mit langem Schaft ( fürs niederdrücken )
1 Torx T40
1 Kriechöl ( Empfehlung Ballistol )
1 kleine Spritze mit Kanüle
1 Taschenlampe
1 "Edding"


In diesem Sinne
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon Nochkeinenhaber » 6. April 2017, 17:29

Mittlerweile geht der KM-Zähler stramm auf die 6.000 zu.

Öle wurden gewechselt und das ganze Gefährt nochmal gründlich durchgeguckt - keine Auffälligkeiten sowei.

Eine weitere Lästigkeit hat sich zwischenzeitlich dazu gesellt - das Rücklicht rechts verweigert gelegentlich seinen Dienst. Leuchtmittel und Sicherung sind jeweils i.O.

Vermutung ist ein Wackler im vorderen Bereich. Werde mich dem in Bälde widmen.

Alles in allem also nix Besonderes.

Was allerdings wirklich merkwürdig ist - der Spaßfaktor lässt kaum nach :-)
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon Nochkeinenhaber » 19. Mai 2017, 15:07

19.05.2017

Der Tacho zeigt runde 8.500 km

Das Auto tut was es soll und vorallem genau das wofür es gedacht war bzw. gedacht ist.

Auffälligkeiten:

keine!!

doch - eine gibt es, die Bremsen hinten klingen seltsam, beim 10k Ölwechsel sehe ich mir das mal genauer an.

Je länger ich den fahre, desto mehr komme ich von zuerst angedachten Sonderlocken ab; eigentlich ist das Fahrzeug so wie es ist vollkommen ausreichend. Bei meinem Einsatz werde ich mich höchstens der Kühlergeschichte nochmal widmen - aber selbst das ist eher unwahrscheinlich.

Ich kann wirklich sagen, daß ich mit diesem Werkzeug vollkommen zufrieden bin, in vielen Bereichen hat es mich sogar positiv überrascht.

Nach der 10.000er Inspektion setze ich das mal fort
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Re: Neuer Niva - eine lockere Abfolge

Beitragvon christian@lada-ig.de » 22. Mai 2017, 05:50

Nochkeinenhaber hat geschrieben:eigentlich ist das Fahrzeug so wie es ist vollkommen ausreichend.

.v. ....endlich mal wieder jmd. der den Niva versteht 8)
Gruß
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