Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

Moderator: gcniva

Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 28. Juni 2015, 19:48

Liebe Niva Gemeinde,

könnte etwas länger werden!
Ich möchte euch gern erzählen was seit dem Kauf meines Nivas im Januar diesen Jahres so geschehen ist und bin gespannt, was ihr dazu sagen werdet. Denn ich weiß so langsam nicht mehr, was ich davon halten soll.

Im Januar habe ich also frohen Mutes einen gebrauchten Niva vom Fachhändler gekauft und da die Lada-Garantie bereits abgelaufen war, habe ich mir von diesem für 350 Euro eine "Gebrauchtwagengarantie" (eine Art Versicherung) aufschwatzen lassen (so Erfahrungen muss man im Leben scheinbar mal gemacht haben).

Was der Händler/Verkäufer versäumt hatte: die nachträgliche angebaute AHK für 1,9 t im Fahrzeugschein eintragen zu lassen; Sportlenkrad war ebenfalls nicht eingetragen. Bis heute behauptet er, man müsse die AHK nicht eintragen lassen, die Anbauanleitung würde ausreichen. :x
Außerdem war die Hupe defekt, hatten wir bei Kauf auch nicht ausprobiert.
Im Februar hatte ich dann Probleme den zweiten Gang und den Rückwärtsgang reinzukriegen. Bin also zu meiner örtlichen Lada-Fachwerkstatt, um das reparieren zu lassen, im gleichen Atemzug AHK und Lenkrad eintragen zu lassen sowie die Hupe in Ordnung bringen zu lassen. TÜV Eintragungen kein Problem, aber musste ich natürlich selbst bezahlen. Bei der Schaltungsproblematik haben sie erstmal einen Getriebeölwechsel gemacht, weil sie keine Ahnung hatten woran es liegen könnte. Hab ich auch selbst bezahlt. Dann stellten sie fest, ist nicht besser geworden, also einen der beiden Kupplungszylinder gewechselt, Problem gelöst, hat die Gebrauchtwagengarantie auch übernommen. Außerdem haben sie eine defekte Auspuffaufhängung entdeckt, hab ich auch noch selbst bezahlt.
Dazu kam noch, dass der Niva vom Gasbetrieb regelmäßig ohne ersichtlichen Grund in den Benzinbetrieb umschaltete, das macht er auch nach wie vor, wenn auch selten. Gasanlagen-Inspektion beim Prins-Umrüster habe ich also ebenfalls machen lassen und bezahlt. Da müsste wohl noch ein Sensor ausgetauscht werden, der bei Prins häufiger Ärger macht.

Da habe ich dann mal meinen Verkäufer angerufen und gesagt, ob er mir nicht mal ein bisschen entgegenkommen könnte, v.a. wegen der TÜV-Geschichte. Ne, ist nicht, Reparatur der Hupe würde er sich wohl drauf einlassen, aber die stand gar nicht auf der Rechnung meiner Werkstatt, konnte ich ihm also nicht zukommen lassen und meine Werkstatt konnte auch nachträglich keine Rechnung ausstellen.
Von der Händler-Gewährleistung habe ich also bisher keinen „Gebrauch“ gemacht.

Zwischenzeitlich haben wir dem Nivachen Bilstein B6 Gasdruckdämpfer eingebaut, um ihn v.a. im Anhängerbetrieb etwas zu schonen.

Im April war ich mit dem Niva zur Fettparty beim Christian. Er entdeckte noch eine defekte Staubschutzkappe sowie eine gut korrodierte Diodenplatte der LiMa.
Im April war es auch, da begann dann regelmäßig meine Motorkontrollleuchte aufzuleuchten, wenn ich länger vor Ampeln stehen musste. Außerdem gibt’s stark quietschende Geräusche in Rechtskurven, je nach Wetterlage und meine Tachonadel spinnt komplett, schnellt unverhältnismäßig auf und ab (Ergebnis: Blitzer hat mich mit 20 km/h zuviel erwischt...). Alles nichts, was mich unglaublich beunruhigen würde, nur behoben hätte ich’s dann eben doch gern.

Also im Mai mit meiner Liste und Niva in meine Fachwerkstatt. Die waren derbe angenervt, dass ich natürlich alles gern über meine Gebrauchtwagengarantie abrechnen wollte. Mein Niva stand nun zwei Tage dort, zwischendurch riefen sie mich an, was sie denn nun genau machen sollten. ? Sind Sie der KFZetti oder ich? Ich verwies an meinen „Vertrauensmann“ Christian, der meiner Fachwerkstatt den Einbau einer neuen Zündspule empfahl. Haben sie dann auch gemacht und kommen für die Kosten selbst auf, weil es Ihnen zu umständlich ist, das über meine Gebrauchtwagengarantie abzurechnen. Generelles Problem sei, die Gebrauchtwagengarantie übernimmt wohl ausschließlich die Kosten für den Einbau des defekten Teils, nicht aber die Kosten für Arbeitszeit und Fehlersuche, geschweige denn Teile, die man zum Ausschlussverfahren in der Fehlersuche einbaut. Na toll...
Ich konnte es mir dann auch nicht verkneifen, mitzuteilen, dass das Auto noch innerhalb der Händlergewährleistung ist und ich nicht einsehe, für die diversen Reparaturen gänzlich selbst aufzukommen! Meine Fachwerkstatt hat dann tatsächlich meinen Verkäufer angerufen, mit dem grandiosen Ergebnis: „Er hat Ihnen ja gesagt, dass sie einen Lada kaufen, und keinen BMW.“ Irgendwie hab ich da leichten Brechreiz bekommen, habe es aber erstaunlicherweise geschafft ruhig zu bleiben. :evil:
„Bevor die Garantie ausläuft, können wir ja mal was Größeres reparieren und darüber abrechnen. Aber diese Kleckerbeträge, das lohnt sich nicht, ist für uns viel zu viel Aufwand.“ Für mich sind’s nun mal keine Kleckerbeträge wenn’s um mehrere hundert Euro geht...

Meine Motorkontrollleuchte geht auf jeden Fall immer noch regelmäßig an und alle anderen „Schäden“ sind auch nicht behoben, weil weder meine Fachwerkstatt mit meiner Garantie abrechnen möchte, noch mein Verkäufer die Gewährleistung einhält und mir behilflich ist. Am 10. Juli ist ein halbes Jahr nach Kauf vorbei und mein Verkäufer ist fein raus aus der Sache.
Ende Juli fahre ich mit Niva zum Christian, habe aber in der Hoffnung, dass der Verkäufer doch noch reagiert, eine Mail an ihn gesandt mit eindeutiger Aufforderung mir entgegenzukommen. Telefonieren ist leider problematisch, da ich’s mit dem Sächsisch nicht so habe.

Neben dieser Rumärgerei habe ich zum Glück eine Menge Spaß mit meinem Niva. Ist jetzt in 5 Monaten 10.000 km gelaufen (aktueller km Stand 22.400) und hat mich ja auch noch nicht im Stich gelassen. .v.
Verstehts nicht falsch, ich möchte weder meinen Niva schlecht reden, noch meiner Werkstatt oder dem Händler schaden. Aber etwas Entgegenkommen des Händlers wäre doch angebracht denke ich?
Würdet ihr die ganze Sache einfach ruhen lassen oder dem Händler/Verkäufer Dampf machen? Habe in diesem Jahr schon ein Gerichtsverfahren hinter mir und ehrlich gesagt nicht besonders großen Elan, das anwaltlich klären zu lassen.
Lada Niva "M" EZ 2012

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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon haase1970 » 28. Juni 2015, 20:23

1.:
Deinem Händler musst du schriftlich entgegentreten, mit allen Fakten und normalem Ton,
am besten mit Dati und Mängeln.
2.:
Eine Gebrauchtwagengarantie ist kein Quatsch, nur die meisten Werkstätten zu dumm,
diese regelrecht zu nutzen!
Zuerst muss festgestellt werden, was defekt ist.
Dann muss ein klarer Kostenvoranschlag über Arbeit und Teile erstellt werden.
Dieser wird an die Garantie übergeben und dann freigegeben, falls gerechtfertigt.
Hiernach erfolgt die Reparatur.

Bei diesen Garantien werden keine Hilfsmittel oder Flüssigkeiten ersetzt, lediglich klar benannte Teile oder Baugruppen.
Das alles steht im Antrag, den du selbst unterschrieben hast! ...aber wer liest schon, gell!?

So wie du deinen Fall beschrieben hast mit hier bisschen machen lassen und da was zahlen....
Die Garantie wird diese zurückliegenden Dinge nicht ausgleichen, muss sie auch nicht.

Solltest du einen weiteren Schaden haben, verfahre wie von der Garantie gefordert mit einer Werkstatt, die was kann!
(Deine kann definitiv nix)

Sorry, aber Defekte grenzt man nicht ein, die stellt man fest.

Dein Händlercist ein Spacken, aber du hast nie klar gefordert, nur geredet;
Das hat keinen rechtlichen Halt.

Entschuldige die harten Worte, aber das Thema ist nicht "wünsche dir was" sondern "so isses"
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 28. Juni 2015, 20:40

1.
Ich bin dem Händler schriftlich entgegen getreten, reicht per Mail, oder ist Postbrief notwendig? Kein Entgegenkommen bis jetzt. In meiner letzten Mail von heute morgen steht eindeutig, was ich von ihm will. Bin gespannt...

2.
Dass die Garantie nichts zurückliegendes übernimmt weiß ich. Wie die Abrechnung über die Garantie läuft weiß ich auch.
Nur meine Werkstatt möchte eben nicht mit der Garantie arbeiten, weil sie ja erstmal aufwändig suchen müssten, was genau defekt ist, dann der Garantie den KV stellen und das bezahlt ihnen keiner. Bzw.... ich müsste es bezahlen.
Das heißt, ab in die nächste Werkstatt, die sich damit auseinander setzten kann. MUSS das eine Lada-Fachwerkstatt sein? Finde da keine eindeutige Aussage.
Lada Niva "M" EZ 2012

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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon haase1970 » 28. Juni 2015, 21:04

1.:
Email reicht, alles speichern!
2.:
Die Garantie fordert eine Fachwerkstatt, möglichst Original.
Sollte aber aufgrund der weiten Streuung auch eine freie Werkstatt KÖNNEN.
Aber einfach stets Rücksprache halten, Hotline in der Garantie!
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 29. Juni 2015, 17:13

Wie lautet denn der Lösungsvorschlag für das Problem, dass die Garantie keine Kosten für Arbeitszeit bzgl. Fehlersuche übernimmt sowie auch nicht für Teile, die evtl. für Fehlerausschluss eingebaut werden ? Müsste ich die dann selbst tragen oder ist meine Werkstatt einfach zu dreist? Die sagen mir ja gleich, um den Defekt zu finden, müssten sie ja eine Fehlersuche machen, und die übernimmt ja die Garantie nicht. Beispiel Tacho: Werkstatt sagt mir, sie wüssten nicht, ob es der Tacho selbst ist, ein Sensor, oder die Tachowelle. Müssten sie ja irgendwie per Ausschlussverfahren ermitteln und da würden sie dann kein Geld für kriegen.

Und die Händler-Gewährleistung kann doch trotz meiner Gebrauchtwagengarantie in Kraft treten, oder sehe ich das falsch?
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Schraubfix » 29. Juni 2015, 21:35

Moin....

Eine komplette Lösung deines Problems wird hier niemand liefern können.

Einige Gedanken von mir:

-Gewährleistung ist die Annahme, dass Mängel bei der Übergabe nicht bekannt waren und der Händler dafür einsteht (einstehen muß). Die vergammelte Diodenplatte ist hier sicher ein gutes beispiel-stark anzunehmen, dass die bei kauf schon geschädigt war.
Also kannst du Nachbesserung vom Händler verlangen. Das heißt Händler nimmt Auto, baut neue DP ein und fertig. Auto weit weg vom Händler? Dein Pech. ich glaube nicht, dass man ihn zwingen kann, die Arbeitsleistung anderer zu übernehmen (Stichwort Erfüllungsstand")

-Garantie...eine erweiterte Zusage welche für Mängel innerhalb einer bestimmten zeit einsteht. Zu welchen Bedingungen liegt im Ermessen des Garantiegebers....Stichwort AGB, also das Kleingedruckte.
Diese erkennt man mit seiner Unterschrift an, später drauf schimpfen hilft nicht.
Ich habe es mit meinem Nutzfahrzeug auch durch-ein jahr GW-Garantie. Die Einspritzpumpe ist in dieser Zeit über den Jordan gegangen (Bosch VP44-Seuche). Die Rep. der ESP, Aus- und Einbau wurde erstattet. Damit zusammenhängende und notwendige Arbeiten nicht-die Zahnriemen zB werden da einmal entspannt immer neu eingebaut, egal wie alt. ich habe ungefähr die Hälfte selbst tragen müssen. Erkenntnis-die übliche GW-Garantie schützt gut vor den ganz großen Schäden, nicht vor jeder Kleinigkeit.

-Ich kenne deine Werkstatt vor Ort nicht, aber es wäre interessant, welcherart Kompetenz sie zur Werkstatt deines Vertrauens macht....
Allgemein und noch viel mehr beim Niva ist man, wenn man es nicht selbst erledigt, auf Leute angewiesen, die ihr Handwerk verstehen und zumindest grundsätzlich einen fehler suchen und eingrenzen können. Wieviel Mühe macht es, mal den OBD-Reader anzustöpseln wenn die MKL kommt?

Was nun? Händler kontaktieren (schriftlich, Einschreiben!) Mängel auflisten und freundlich Lösungsvorschlag erbitten. Garantiebedingungen studieren und einschätzen, wofür diese gut ist. Und vielleicht eine Werkstatt mit Niva-Kompetenz bemühen.

Nur meine 2 Pf.....

Grüße....Micha
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 30. Juni 2015, 16:47

Okay Micha, den Weg, den du am Ende beschrieben hast bin ich gegangen- ein Einschreiben zum Händler mit Mängelliste und Bitte um angemessenen Lösungsvoschlag ist auf dem Weg zu ihm. Im erste Halbjahr der Gewährleistung gilt ja, dass der Händler mir nachweisen müsste,dass die Mängel bei Kauf NICHT vorhanden waren, sonst ist eben davon auszugehen, dass sie schon vorhanden waren. Dieses erste halbe Jahr ist am 10.07. gelaufen. Im Zweiten Halbjahr müsste ich ihm beweisen, dass die schon bei Kauf vorhanden waren.

GW-Garantie habe ich bereits studiert :wink: Ca. ein Viertel von dem juristischen Gesülze versteh ich nicht obwohl ich denke nicht auf den Kopf gefallen zu sein
Beim Kauf meines Nivas habe ich allerdings die Unterlagen für die GW-Garantie noch nicht zu sehen bekommen, lediglich den Kaufvertrag habe ich unterschrieben, wo als Nebenleistung "1 Jahr GW-Garantie 350,- €" aufgeführt ist. Ansage des Händlers war: Die übernehmen alles was kaputt geht, außer Verschleißteile. Das "Außer..." hätte er besser etwas ausführlicher erläutern sollen. Egal, da will ich nicht draufrumreiten. Der Händler hat mir aufgrund der Entfernung (tja... 500 km!) die Klamotten für die Garantie später zugeschickt, sowie das Serviceheft für meinen Niva, wo er noch was nachtragen musste. Skeptisch war ich da schon, aber ich wollt nunmal genau DEN Niva haben.

Generell ist aber anzunehmen, dass die GW-Garantie die Händlergewährleistung nicht ersetzt, richtig?

Was meine Werkstatt angeht, sie sind offizielle Lada-Händler in der zweiten Generation, Vertragspartner und Schrauber, aber das muss ja nichts heißen :roll: . Ich kenne die ja auch erst seitdem ich meinen Niva habe. Kann nicht sagen,dass die sich nicht bemühen, aber eher mit reden statt mit reparieren. Es gibt im Umkreis noch eine weitere Lada-Werkstatt, die kann ich ja mal kennen lernen...Ich habe wohl das Vorurteil das Lada-Vertragspartner mehr Ahnung von Ladas haben pl,,

Danke für eure Anteilnahme :)
Lada Niva "M" EZ 2012

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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon haase1970 » 30. Juni 2015, 17:22

Den Worten von Schraubfix ist nichts hinzuzufügen, alles gesagt wie es ist.
Ansonsten drücke ich dir die Daumen, dass der Händler noch was zugibt, bezweifle es aber...

Das ist der Grund, warum ein Niva selbst gepflegt und repariert werden sollte,
wenn man es nicht kann, an die Leute des Vertrauens wenden.

Alles Gute für die künftige Zeit!
haase1970
 

Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Schraubfix » 30. Juni 2015, 21:58

Dana Akr hat geschrieben:.....Was meine Werkstatt angeht, sie sind offizielle Lada-Händler in der zweiten Generation, Vertragspartner und Schrauber, aber das muss ja nichts heißen :roll: . Ich kenne die ja auch erst seitdem ich meinen Niva habe. Kann nicht sagen,dass die sich nicht bemühen, aber eher mit reden statt mit reparieren. ....


Ach du Sch......! Ja, eigentlich sollte eine Markenvertretung Ahnung vom eigenen Produkt haben und eine Werkstatt allgemein Lust zum Helfen....
Vielleicht studierst du das Forum mal durch wegen Werkstatterfahrungen in deinem Umkreis.

Ich denke mal, die GW-garantie ergänzt die Gewährleistung. Hab aber keine Ahnung, ob der Händler (durch die Ersparnis der eigenen nachbesserung) dadurch auch besser gestellt ist, der garantieversicherer sieht ja auch zu, dass er nicht zuviel übernimmt....

Ich drück dir auch die Daumen!

Grüße aus EE....Micha
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 1. Juli 2015, 20:31

Ich wollte mir in der Zeit der Gewährleistung sowie GW-Garantie eben das selber schrauben noch ersparen- ansonsten gibt es ja zum Glück den erfahrungsreichen Christian und andere nette Lada-Schrauber, die mir helfen können. Nur dachte ich halt in diesem ersten Jahr ist das noch nicht nötig, weil ich ja "abgesichert" bin. Falsch gedacht...

Ich denk nicht dass meine Werkstattschrauber keine Ahnung vom Niva haben, aber eben nicht so richtig bereit sind sich da mit der Garantie rumzuschlagen und deshalb auch den Niva nicht genau unter die Lupe nehmen *seufz*
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon phobia » 2. Juli 2015, 09:18

Dana Akr hat geschrieben:Ich denk nicht dass meine Werkstattschrauber keine Ahnung vom Niva haben, aber eben nicht so richtig bereit sind sich da mit der Garantie rumzuschlagen und deshalb auch den Niva nicht genau unter die Lupe nehmen *seufz*


Würde denen dann mal zu verstehen geben dass sie so einen Kunden verlieren....
Schau dich doch mal nach einer Alternative um.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 2. Juli 2015, 20:59

Phobia,
ich denke denen ist das recht, wenn sie mich verlieren. Weil sie an mir nicht genug verdienen vielleicht und es so "viel Aufwand" ist mit der Garantie abzurechnen. Zitat: "Also bevor ich diese ganzen Kleinigkeiten (MKL ist an?! Zündaussetzer? Kleinigkeiten?!) bei der Garantie ankündige würd ich Ihnen das lieber schenken." War dann leider doch nicht wörtlich gemeint...
Alternative ist der Plan.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Monty » 2. Juli 2015, 21:42

Warum schraubst du nicht einfach selber?
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 4. Juli 2015, 07:02

Wir schrauben nicht einfach selbst, weil ich eben noch GW-Garantie und Gewährleistung habe und mir das wie gesagt deshalb gern dieses Jahr noch erspart hätte. Wäre ja schön doof, die Garantie einfach komplett ungenutzt zu lassen.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon haase1970 » 5. Juli 2015, 10:35

Meine Erfahrung:
Eigenreparatur ist gezielter, insgesamt aufgrund der geringen Materialkosten billiger als der Eigenanteil an einer
Gebrauchtwagengarantie, die eh eingegrenzt auf Baugruppen und bestimmte Teile Umfänge ist!

...aber was kann der Deutsche schon ohne seine Lebensversicherung, gell!? _..,
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