Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

Moderator: gcniva

Beitragvon nuse » 5. Juli 2015, 11:00

Ich hab mir das gespart.... Und siehe da, genau nach 3jahren und 60.000 KM ZKD platt, dann Getriebe platt... Ich habe also in den drei Jahren die Versicherung nie gebraucht, und 650 €nach vier Jahren geben andere mit anderen Autos im Jahr aus...
..... warum ich Niva fahre???? Die Sojus-Rakete ist z.B. die meistgeflogene orbitale Rakete der Welt ....
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon haase1970 » 5. Juli 2015, 11:04

Genau so meine ich Nuse!
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 5. Juli 2015, 12:22

Hilft mir ja jetzt nicht weiter, festzustellen, dass es anders besser gewesen wäre. Die GW-Garantie habe ich jetzt nunmal. Die ist ja bisher auch schon für einen neuen Kupplungszylinder aufgekommen und wird für weiteres aufkommen.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon *42* » 5. Juli 2015, 13:24

... hätte ich auch so gemacht. Mit einer vernünftigen Werkstatt in der Hinterhand und wenn man nicht selber schrauben will und kann, bestimmt die richtigere Wahl. Was da jetzt rauskam konnte ja keiner Wissen. Leider habe ich ähnliche Erfahrungen hier im Ort gemacht. Beim Nissan Händler der damit schon überfordert ist, musste ich mir dann anhören, dass die Gewinnspanne beim Niva viel zu gering ist und sie viel zu wenige verkaufen, um eine Schulung der Mitarbeiter zu rechtfertigen. Bin dann zu einer Werkstatt 60 km entfernt und da super zufrieden.

Was ich sagen wollte, hätte ja gut gehen können. Meine Erfahrung mit irgend welchen Beschwerden. Ich habe halt ein ungutes Gefühl, wenn sich ein KFZ Meister an das Auto machen muss. Dann fahre ich lieber ein bisschen weiter, so oft ist es ja auch nicht. Aber deine Entscheidung, das musst du leider mit dir selber klären.

uli
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Beitragvon Heisseluft » 5. Juli 2015, 16:23

Ich hab den Eindruck dass hier gesetzliche Gewährleistung und freiwillige Garantie in einen Topf geworfen werden.
Bis zum 10.07. gilt die gesetzliche Gewährleistung.
Bis da muss der Händler ALLES auf eigene Kosten reparieren,von der klppernden Ablage bis zum Motorschaden.
Ausgenommen Verschleiß.

Also bis zum 10. Mängel Liste machen und dem Händler hinstellen.
Ggf. Ihm höflich Klarmachen, dass man sich nötigenfalls Rechtsbeistand holt.
Bis zum 10. ist er an der Reihe ohne dass über die Gebrauchtwagengarantie abgerechnet wird.

Grüsse

Sven

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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon haase1970 » 5. Juli 2015, 17:46

http://www.finanztip.de/gebrauchtwagenk ... elhaftung/
Nimm einfach das hier, ließ es und nimm dann einen Anwalt dazu, alles andere führt in eine unendliche Geschichte...
Wobei man bedenken sollte, dass der Händler grundsätzlich der Affe bei so einer Geschichte ist,
denn er wird für die Qualität und den Gebrauchsstil des Vorbesitzers in Verantwortung genommen...

Aber wer treten will hat im oberen Link kurz gefasste Fakten.

NUR MEINE MEINUNG!:
Wenn ich mir so einen Haufen wie den Niva antue, bleibe ich zum Verkäufer fair,
da ich wissentlich ein osteuropäische Produkt kaufe, dessen Toleranzen und Fertigung
der reinen Möglichkeit einer Planwirtschaft unterliegen:
Schlechtes Material ohne Lust verarbeitet, teilweise als Neuwagen schon nicht verkehrssicher.

Aber Gott sei Dank ist man in D nicht selbst für sein Tun verantwortlich, außer es geht gegen den Staat ü..
Wie auf Baustellen: Fällt der Balg am Sonntag von der Rohbautreppe, ist immer der Bauherr schuld,
nie die Eltern, denen alles egal ist, bis was passiert... IKK
Ich könnt kotzen

Nichts für Ungut, alles Gute für Deinen Wsgen!
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 6. Juli 2015, 17:25

Haase,
in gewissen Punkten bin ich ganz bei dir, dass wir uns schadensersatzmäßig ("jemand muss doch schuld sein") an US-amerikanische Verhältnisse angleichen, ist mir ebenso ein Dorn im Auge. Ich möchte aber nicht, dass mir wegen einer "Auto-Geschichte" unterstellt wird, ich würde Verantwortung von mir weisen wollen, sei überversichert oder ähnliches, da gehen mir deine Urteile zu weit.
Wenn der Händler keine Gewährleistung geben mag, weil er Niva verkauft, sollte er doch besser keine Ladas mehr handeln, mh? Wegen irgendeiner "Kinderkacke" (z.B. Staubschutzkappe, Roststellen usw.) werd ich ihm bestimmt nicht an den Hals gehen. Aber wenn jetzt größere Kosten auf mich zukommen (du willst nicht wissen was der Niva noch gekostet hat :wink: ) dann sehe ich nicht ein gänzlich auf Gewährl./Garantie zu verzichten.
Wie fair findest du es, dass der Händler einige Dinge nicht vom TÜV hat abnehmen lassen, die eintragungspflichtig sind und noch immer behauptet man müsse die nicht eintragen lassen? Und mich mit einer defekten Hupe fahren lässt (hätt ich bemerken können, hab ich aber nicht) ?
"Sie hat ja keinen BMW gekauft", gell ?

Sven, japp, Einschreiben mit Mängelliste ist auf dem Weg zum Verkäufer. Wenn die Post nicht streiken würde wäre es auch längst da :roll:

Und ich habe mich in einer weiter entfernten Lada-Werkstatt erkundigt, inwieweit die denn in der Lage sind über GW-Garantie abzurechnen und vorab Fehlersuche zu betreiben, ja, wäre kein Problem. Dort würde sich ein KFZ-Meister "an das Auto machen", der selber Niva fährt. Vielleicht eine gute Wahl, wir werden sehen. Erstmal ab in den Urlaub und dann auf zu Christian :)
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon *42* » 7. Juli 2015, 18:58

üiiii ...ich sehe Sonne am Horizont. üiiii
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 9. Juli 2015, 16:51

Kann die Händler-Gewährleistung "erlischen", wenn wir eigentsändig Gasdruckdämpfer in den Niva eingebaut haben?
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Heisseluft » 9. Juli 2015, 21:41

Dana Akr hat geschrieben:Kann die Händler-Gewährleistung "erlischen", wenn wir eigentsändig Gasdruckdämpfer in den Niva eingebaut haben?


Nur in Punkto Stossdämpfer, oder wenn herauskommt, dass der Umbau (das Wort sollte man dann nicht verwenden) nicht fachgerecht war.
Ausserdem wurde diese Reparatur ja nur gemacht, weil der Händler dieses nicht so schnell machen konnte, und du deinen Karren brauchtest.

Alle anderen Sachen wie Lenkung, Bremse, Achsen usw. bleiben davon unberührt.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 10. Juli 2015, 17:54

Danke für die Info. Wann gilt denn ein "Umbau" als nicht fachgerecht? Sobald er nicht vom KFZetti gemacht wurde sondern von privat?
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dirk2111 » 10. Juli 2015, 18:31

Dana Akr hat geschrieben:Danke für die Info. Wann gilt denn ein "Umbau" als nicht fachgerecht? Sobald er nicht vom KFZetti gemacht wurde sondern von privat?


Genaugenommen heisst "fachgerecht" = "richtig".

"nicht fachgerecht" demnach: falsch eingebaut im Sinne von... falsches Einbaumaterial, falsch befestigt, Teile fehlen oder falsch eingebaut, irgendwelche Beschädigunggen an anderen Komponenten oder am Teil selbst.... usw.

Ob von privat oder gewerblich... ist meines Erachtens dadurch nicht definiert.

Anders wäre es wenn man fragen würde: "Einbau durch Fachwerkstatt ja/nein"

Schöne Grüße,
Dirk2111
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 11. Juli 2015, 15:04

Danke Dirk, da wir uns genau an die Einbauanleitung gehalten haben und alles gut funktioniert hat (und immernoch funktioniert) denk ich kann man also von fachgerecht sprechen.

Mein Einschreiben ist beim Händler/Verkäufer eingetroffen. Jetzt wollte er gern eine "Einbaurechnung" für die Gasdruckdämpfer sehen und da frag ich mich, wozu er die sehen will. Ich hab ihm nur die Rechnung der Dämpfer selbst vorgelegt. Und er wollte ein ablesbares Foto vom Kilometerstand. Hat er bekommen. Wozu das alles hat er mir bisher noch nicht verraten."Bevor er eine Entscheidung mitteilen könne", hieß es.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon wLADAmir » 11. Juli 2015, 15:10

Dana Akr hat geschrieben: Jetzt wollte er gern eine "Einbaurechnung" für die Gasdruckdämpfer sehen und da frag ich mich, wozu er die sehen will.


Damit er prüfen kann, ob die Gasdruckdämpfer durch eine Fachwerkstatt fachgerecht eingebaut wurden.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 11. Juli 2015, 15:14

Ja, das erahnte ich... Jetzt will er mir da vermutlich einen Strick draus drehen. Was auch immer das mit der Motorkontrolleuchte, dem defekten Tacho etc. zutun hat.
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