Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Heisseluft » 12. Juli 2015, 16:45

Nichts. Es ist dein Auto. Da darfst du einbauen, was Du willst. Wen du sagst das Auto brauch neue Dämpfer, und du die noch selbst kaufst und einbaust, ist das Dein Ding.
Er soll zufrieden sein, dass du nicht die Stossdämpfer von ihm ersetzt haben willst.

Komischer Kautz, der Händler... pl,, soll er sich nicht sowas zum Verkauf hinstellen, wo er die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllen will oder kann.

Eine leuchtene MKL ist aber ein Mangel, signalisiert diese doch einen Mangel im Einspritz- Zünd- oder Abgasnachbehandlungssystem. Genauso ist ein defekter Tacho oder Anzeigeeinheit ein Mangel am Fahrzeug.

:roll:
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon haase1970 » 12. Juli 2015, 18:00

Es wurde mit dem Einbau der Stoßdämpfer der Entscheidung des Verkäufers vorgegriffen.
Somit müsste er nur nach Nachweis der unverzügliche Notwendigkeit eintreten _..,
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Heisseluft » 14. Juli 2015, 15:14

Evtl. nicht mal das...

Du kanst einen Neuwagen kaufen...legst ihn einen Tag säter mittels Sportfahrwerk tiefer, am dritten Tag platzt der Motor...

Würde mich wundern, wenn der Motorplatzer auf das eigene Konto gehen sollte, allerdings der Bruch eines Querlenkers könnte eine langwierige Angelegenheit werden....mit der Folge, dass man dafür selbst verantwortlich ist...womöglich... :shock:

Na, wird auf jeden Falle hier noch interessant.... :mrgreen:
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 20. Juli 2015, 10:28

Bin gestern aus dem Urlaub zurück und immernoch keine Nachricht vom Verkäufer... Morgen erstmal Inspektion!
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Dana Akr » 5. August 2015, 17:49

Es gibt Neuigkeiten. Nach erneutem nachfragen, wie er (der Verkäufer/Händler) denn nun entschieden habe, kam eine Antwortmail auf mein Einschreiben.

Die TÜV Eintragungen für AHK und Lenkrad übernimmt er- dazu hab ich ihm eine neue Rechnung vom TÜV zukommen lassen. Außerdem würde er sich bereit erklären, die Kosten für das Abdichten der wasserdurchlässigen Scheibendichtungen/Heckklappe zu übernehmen mit max. 40,- Euro inkl. MwSt bei einer Werkstatt.
Dass mein Getriebe so langsam derbe Geräusche macht bringt er damit in Zusammenhang, dass ich Rangierfahrten mit dem Anhänger mache, ich solle doch bitte dafür die Geländeuntersetzung nutzen (was er so behauptet... unglaublich). Solle mich bei Getriebeschaden an die GW-Garantie wenden.
Dass die LiMa Diodenplatte so korrodiert sei, sei kein LiMa-Schaden und außerdem bräuchte das Fahrzeug ja Pflege (Wo ist der Zusammenhang!?).
Auf Reifen/Felgen oder Fahrwerksteile hätte ich nach Einbau der Gasdruckdämpfer sowieso keine Gewährleistung oder GW-Garantie mehr, spätestens wenn man das der GW-Garantie melden würde :evil:
Dadurch, dass ich eine Gasinspektion habe vornehmen lassen beim Prins-Fachhändler, sollte ich mit Problemen an der Gasanlage an eben diesen wenden.
Zum nicht funktionierenden Tacho äußert er sich nicht.
Alles weitere wäre bei Kauf nicht defekt gewesen (er beruft sich auf den TÜV Bericht). Und da ich selbst bei Fremd-Werkstätten habe Reparturen vornehmen lassen ohne vorherige Preisanfrage bei ihm und angeblich selbst Reparaturen vorgenommen habe, lehnt er alle weiteren Kostenerstattungen oder Reparaturen ab.

Meine MKL geht immernoch regelmäßig an, Fahrzeug ist ausgelesen worden und war zur Inspektion. Verdacht auf Zylinderkopf- oder Ventilschaden besteht, außerdem werden die Getriebegeräusche und das Ruckeln im Kaltzustand immer deutlicher.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon eisenkraut » 12. Februar 2017, 18:17

Hmmm...Macht es dann Sinn bei einem Neuwagen die erweiterte Garantie zu wählen?
Der Neue soll schon um die 350km/Woche laufen, am besten über Jahre.

Gruss, Bernd
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Heisseluft » 13. Februar 2017, 09:17

Bei deinem Anspruch, und sofern du nicht selbst schrauben willst, JA.
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon eisenkraut » 13. Februar 2017, 17:55

Heisseluft hat geschrieben:Bei deinem Anspruch, und sofern du nicht selbst schrauben willst, JA.

Schrauben geht ok - aber ich habe keine Lust alle 20.000 ein neues Getriebe zu bezahlen... :|
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon christian@lada-ig.de » 13. Februar 2017, 19:58

eisenkraut hat geschrieben:alle 20.000 ein neues Getriebe zu bezahlen...

Das ist doch völlig unrealistisch....unter normalen Bedingungen (Öle rechtzeitig wechseln, überbefüllen) hält das aktuelle Material scheinbar locker 100TKm.
Gruß
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon eisenkraut » 13. Februar 2017, 20:42

Ok, war etwas krass formuliert;
Meine Situation: ca. 10.000,- vorhanden, 4x4 gesucht, 250kmTeer/50km Wald pro Woche, auch Anhänger 1t, Berg/Tal - also viel Schalten.
Manche Berichte hier liessen mich etwas skeptisch werden...
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon AK-79 » 13. Februar 2017, 22:25

300km×52Wochen macht rund 15k im Jahr :wink:

Das fahr ich auch :mrgreen: ok die Kiste ist neu, bin aber zuversichtlich omm
MfG
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon jenseblümchen » 14. Februar 2017, 09:18

eisenkraut hat geschrieben:Ok, war etwas krass formuliert;
Meine Situation: ca. 10.000,- vorhanden, 4x4 gesucht, 250kmTeer/50km Wald pro Woche, auch Anhänger 1t, Berg/Tal - also viel Schalten.
Manche Berichte hier liessen mich etwas skeptisch werden...


halt dich an die wartung...und wenn du teile ersetzen musst nimm nicht die billigkacke von ebay und co - die teile sind so schon nicht teuer, da kann man sich auch die guten hersteller leisten...

beim fahren mitm ahänger halt schauen. wenn der hänge voll ist und die berge steil halt mit untersetzung. geht schon - nicht immer so pessimistisch! wie haben das denn die leute früher gehandhabt...?
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon christian@lada-ig.de » 14. Februar 2017, 09:20

jenseblümchen hat geschrieben:wie haben das denn die leute früher gehandhabt...?

....mit Gefühl für die Technik und vorrausschauendem fahren! :wink:
Gruß
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon General » 14. Februar 2017, 16:54

christian@lada-ig.de hat geschrieben:....mit Gefühl für die Technik und vorrausschauendem fahren! :wink:

Da ist was dran. omm
N 2121 EZL 9 / 2016 Euro 6. Danke lieber Gott, das Du das Niva gemacht hast, Detlef. Bild
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Re: Eine "Garantie-Gewährleistungs-Geschichte"

Beitragvon Heisseluft » 15. Februar 2017, 08:23

jenseblümchen hat geschrieben: ... wie haben das denn die leute früher gehandhabt...?



Ehrlich?

Die Jahresfahrleistungen lagen deutlich unter den heutigen...damals war nicht immer Zeit Geld...da lag öfters die Kraft in der Ruhe.
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