Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

Moderator: gcniva

Re: Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Beitragvon Berliner » 29. Mai 2017, 12:33

Hallo Beddong, Hallo Christian, .v.

Vielen Dank. Ich weiss, dass das hier jetzt nervt, aber ich habe im Leben viel Mist (naja, ist relativ) gebaut, weil ich nicht auf andere gehoert habe. Das versuche ich jetzt bei Euch nachzuholen. omm

christian@lada-ig.de hat geschrieben:Doch, Original ist oft gut. Aber wie bekommst Du das in den USA? Bei den Händlern, die ich in den USA kenne, liegt das gleiche Zeug wie bei unseren. Selten Original. Wie sollte es auch anders sein?
Beddong hat geschrieben:Telefonier doch mal mit Rainer, eventuell kann er was zum Versand nach USA sagen, und original Lada hat AET.


OK, da haben wir den Kern des Problems. Gute Fragen (Eure) fuehren zu guten Antworten, ich gebe mir Muehe.

So, die Original Lada Teile sind nicht leicht zu bekommen, nicht mal beim Haendler. Das habe ich nicht gewusst.

So, wie habe ich mir das vorgestellt?

1. baue ich mir ja eh das Auto neu auf (wie bei meinem Toyota, auch jetzt bei meinem BMW E39). Kaufe das Auto in Europa, "mache Rundreise", hole die Teile (von AET?) ab und in Bremerhaven geht alles in einen Container Richtung USA. In den USA das Auto zerlegen und alle Verschleissteile erneuern. Dauert zwar 3-6 Monate, aber bei meinem Toyota hat's geklappt, 11 Jahre / 170TKm und nie damit liegengeblieben.

2. baue mir hier ein kleines Ersatzteillager auf. Die Preise sind ja traumhaft. Beim BMW schmeisst man an einem Tag 1-2T Euronen zum Fenster hinaus, soviel muss reichen um ein kleines ET-Lager hier aufzubauen. Halt alle Verschleissteile, und alle die gerne den Dienst quittieren, dachte ich mir zumindest.

3. hier wird's kritisch: was tun wenn ich das Teil nicht habe...den BMW habe ich noch zum Fahren, muss man aber aus der Ukraine bestellen, oder (siehe Links, unten)? Dauert zwar 2-3 Wochen und der Versand ist ueppig, aber koennte gehen, oder? Weiss ich selber nich...
Bremsbelaege
Steuerkette
Vergaser

Christian, wie Du sagtest, waere es doch nicht einfacher einen Cherokee oder etwas "normales" zu kaufen? Ich gebe aber nicht auf. Ich mag den kleinen Niva. o--.

Nochmals vielen, herzlichen Dank fuer Eure Fragen, die helfen alles klar vor Augen zu behalten. ii..

Happy Memorial Day aus den USA, :mrgreen:
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Re: Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Beitragvon christian@lada-ig.de » 29. Mai 2017, 13:14

Berliner hat geschrieben:So, die Original Lada Teile sind nicht leicht zu bekommen, nicht mal beim Haendler.

So kann man das nicht sagen. Aber einiges ist schwierig. Oder langwierig.
Berliner hat geschrieben:Kaufe das Auto in Europa, "mache Rundreise", hole die Teile (von AET?) ab und in Bremerhaven geht alles in einen Container Richtung USA.

Das muß funktionieren.
Berliner hat geschrieben: baue mir hier ein kleines Ersatzteillager auf.

Das ist wohl unnötig:
http://piezasladaparacuba.com/products
Berliner hat geschrieben: muss man aber aus der Ukraine bestellen,

siehe oben
Berliner hat geschrieben:Christian, wie Du sagtest, waere es doch nicht einfacher einen Cherokee oder etwas "normales" zu kaufen?

Cherokee ist sicher einfacher..... aber was normales :shock: so weit muß man doch nicht gleich gehen k..

Das wichtigste: es muß Spaß machen!
Gruß
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Re: Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Beitragvon Berliner » 30. Mai 2017, 13:41

Hallo Christian! uuuu

christian@lada-ig.de hat geschrieben:Das ist wohl unnötig:
http://piezasladaparacuba.com/products

Die Preise sind gut! Gehe davon aus, dass Versand auch schnell und relativ billig ist. .,.
Wie hast Du sie gefunden? :?:

christian@lada-ig.de hat geschrieben:Das wichtigste: es muß Spaß machen!

Christian, Du hast das sehr schoen und auf den Punkt gesagt. .v.

-Cherokee ist praktisch...doch ein bisschen langweilig. Wieso hast Du also Deinen verkauft?
-Toyota Diesel ist interessant, aber wenn man ja eh ein Auto importieren muss, dann wieso nicht gleich einen Niva?
-der Niva! Exotisch aber simpel und robust...schreit foermlich nach Spass, es sei denn.... :?:

Danke fuer Eure Hilfe. Wird sehr, sehr geschaetzt! .v.
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Re: Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Beitragvon christian@lada-ig.de » 30. Mai 2017, 14:17

Berliner hat geschrieben:-Cherokee ist praktisch...doch ein bisschen langweilig

Langweilig waren meine beiden Cherokee´s überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Der 4.0 HO ist ein geiler Motor. Die Getriebe sind richtig gut. Zwei Starrachsen: sehr solide.
Aber erstens bekam ich gutes Geld dafür und zweitens konnte ich einen Ford Explorer gegen einen Lada 2104 tauschen.
Der Ford ist als Zugfahrzeug den Cherokee´s deutlich überlegen. 8)
Deswegen konnte auch der letzte der Cherokee´s gehen....
Berliner hat geschrieben:Wie hast Du sie gefunden?

Ich hab mal irgendwo von denen gelesen....den Rest machte Google :mrgreen:
Gruß
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Re: Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Beitragvon Berliner » 31. Mai 2017, 22:31

Hallo Christian! uuuu

Vielen Dank. .v.

christian@lada-ig.de hat geschrieben:Langweilig waren meine beiden Cherokee´s überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Der 4.0 HO ist ein geiler Motor. Die Getriebe sind richtig gut.

Ja, der Cherokee waere eine gute Wahl, vor allem einfach. Der 4.0L ist ein Kunststueck...stimmt.

Welches Getriebe meinst Du (VTG)? Hier in den USA fahren 99% mit Automatikgetriebe, also Aisin aus Japan. Meinst Du dieses?

Gruss nach D, üiiii
Duane
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Re: Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Beitragvon christian@lada-ig.de » 1. Juni 2017, 05:09

Berliner hat geschrieben:Aisin aus Japan. Meinst Du dieses?

Ganz genau.
Gruß
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Re: Wie beschreibt man die Zuverlaessigkeit eines Lada Niva?

Beitragvon Wolfspelz » 1. Juni 2017, 16:44

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Das war das schlimmste was meiner aushielt.
Bin in eine Baugrube gefallen (durch Hochwasser nicht zu sehen). Mich dann mit diesen Radlager noch 370km weiter geschlagen. Alle 50km Fett nachgedruckt. In der Werkstatt kam mir das Lager so entgegen. Achschenkel und alles andere blieben heil omm das ist der Unterschied zu Nitritgehärtete Achsschenkel
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