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Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

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Re: kaufberatung

Beitragvon Nochkeinenhaber » 20. Januar 2018, 10:22

Mein Einsatzprofil ist dem des Jägers ähnlich - sprich, ich treibe meinen durch den Wald und auch durchs Unterholz. Für diesen Zweck sind die STAHLstossstangen einer der Hauptgründe für einen Lada. Öööörbännn fällt dann quasi sowieso aus dem Rennen.

Rostschutz: eine Wellnesskur mit MS ( Fettparty? ), Innenkotis und alles ist gut. Ich hab auf meinem noch Unterbodenschutz und bin damit durchaus zufrieden, gerade weil ich viel DURCH Gestrüpp fahre :-) Regelmäßig drunter, drüber und reingucken und im Zweifel nachfetten, Kriechöl usw. usw. Wenn man dem Rost vorbeugt kann man den Krieg gewinnen. Wenn man den Rost erst einmal zulälsst und Raum gibt verliert man zwangsläufig. Gerade im Winter fahre ich regelmäig zum Dampfstrahlen

Die Frage nach dem Lackschutz hat mich auch lange gequält - im Wald ist aber eigentlich alles sinnlos. Eine gute Folierung ( durchaus ein Fall für den Fachmann! ) kostet ordentlich Geld und stösst schnell an seine Grenzen wenn Brombeeren, Rosen, Dornhecken usw. zuschlagen - Ich hab meinen Frieden dahingehend gefunden, daß ich regelmäßig kontrolliere - ggfs. ein paar Tupfen Lack auf die durchgekratzen Stellen pinsele und mich damit abfinde in ein paar Jahren in eine neue Lackierung zu investieren. Unter dem Strich ist das die effizienteste Lösung.
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Re: kaufberatung

Beitragvon Maikel » 20. Januar 2018, 10:35

frieda hat geschrieben:Radlauf und Schweller mit Ladeflächenbeschichtung überziehe und den Rest dann folieren bis zur Zierleiste


Die Rostursachen die meist zum vorzeitigen Ableben beim Niva führen,
sind hauptsächlich in der Blechkonstruktion mit ihren vielen
Falzen und Überlappungen geschuldet.

Wenn hier Feuchtigkeit eindringt, (von innen wie außen, als Kondensat etc.) ist damit die Grundlage für sich ungehindert ausbreitenden Rost
geschaffen.

Diesen NIVA typischen Roststellen ist am besten mit heiss verarbeiteten (Fett) Materialien, die dann diese Schwachstellen
durchfluten Einhalt geboten.

Mit nur äußerlich wirkenden Mitteln ist diesen signifikanten Stellen nicht wirksam beizukommen.
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Re: kaufberatung

Beitragvon frieda » 20. Januar 2018, 12:30

Nochkeinenhaber hat geschrieben:Mein Einsatzprofil ist dem des Jägers ähnlich - sprich, ich treibe meinen durch den Wald und auch durchs Unterholz. Für diesen Zweck sind die STAHLstossstangen einer der Hauptgründe für einen Lada. Öööörbännn fällt dann quasi sowieso aus dem Rennen.

Rostschutz: eine Wellnesskur mit MS ( Fettparty? ), Innenkotis und alles ist gut. Ich hab auf meinem noch Unterbodenschutz und bin damit durchaus zufrieden, gerade weil ich viel DURCH Gestrüpp fahre :-) Regelmäßig drunter, drüber und reingucken und im Zweifel nachfetten, Kriechöl usw. usw. Wenn man dem Rost vorbeugt kann man den Krieg gewinnen. Wenn man den Rost erst einmal zulälsst und Raum gibt verliert man zwangsläufig. Gerade im Winter fahre ich regelmäig zum Dampfstrahlen

Die Frage nach dem Lackschutz hat mich auch lange gequält - im Wald ist aber eigentlich alles sinnlos. Eine gute Folierung ( durchaus ein Fall für den Fachmann! ) kostet ordentlich Geld und stösst schnell an seine Grenzen wenn Brombeeren, Rosen, Dornhecken usw. zuschlagen - Ich hab meinen Frieden dahingehend gefunden, daß ich regelmäßig kontrolliere - ggfs. ein paar Tupfen Lack auf die durchgekratzen Stellen pinsele und mich damit abfinde in ein paar Jahren in eine neue Lackierung zu investieren. Unter dem Strich ist das die effizienteste Lösung.


Vielen dank für die tolle Erläuterung :mrgreen: ich denke auch das unsere Einsätze sich sehr ähnlich sind.

"Rostschutz: eine Wellnesskur mit MS" bitte Erläuterung MS??

"Fettparty " hab ich hier im forum gefunden. ..wenn ich das richtig verstehe werden die hohlräume geflutet mit einer speziellen Mischung . Mehr weiß ich auch noch nicht. ..was, wer, wie oft, kosten, ect.???


Folieren wollte ich mich vom einer Firma beraten lassen welche für den Zweck sinvoll wäre und gegebenenfalls dann auch von der Firma machen lassen. Ich hab dafür keine Nerven ih,,

Ich wasche den kleinen so oft wie es geht. ..mein Tankwart freut sich jedes mal pl,,
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Re: kaufberatung

Beitragvon frieda » 20. Januar 2018, 12:34

Maikel hat geschrieben:
frieda hat geschrieben:Radlauf und Schweller mit Ladeflächenbeschichtung überziehe und den Rest dann folieren bis zur Zierleiste


Die Rostursachen die meist zum vorzeitigen Ableben beim Niva führen,
sind hauptsächlich in der Blechkonstruktion mit ihren vielen
Falzen und Überlappungen geschuldet.

Wenn hier Feuchtigkeit eindringt, (von innen wie außen, als Kondensat etc.) ist damit die Grundlage für sich ungehindert ausbreitenden Rost
geschaffen.

Diesen NIVA typischen Roststellen ist am besten mit heiss verarbeiteten (Fett) Materialien, die dann diese Schwachstellen
durchfluten Einhalt geboten.

Mit nur äußerlich wirkenden Mitteln ist diesen signifikanten Stellen nicht wirksam beizukommen.


Also sagst auch Du Fett? Wo wäre ich denn da gut aufgehoben

Wäre als Unterbodenschutz das für Pickup Ladeflächen nicht das.beste?
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Re: kaufberatung

Beitragvon Maikel » 20. Januar 2018, 12:56

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Re: kaufberatung

Beitragvon christian@lada-ig.de » 20. Januar 2018, 13:10

frieda hat geschrieben:Wo wäre ich denn da gut aufgehoben

der V-Jens ist für Dich näher, als bis zu mir. Aber hatten wir das nicht schon?
Gruß
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Re: kaufberatung

Beitragvon Nochkeinenhaber » 20. Januar 2018, 13:15

MS = Mike Sanders
das ist ein Fett welches heiss eingebracht wird ( IN die Hohlräume ) und dort das Metall praktisch vor Sauerstoff und Feuchtigkeit schützt. Das Zeug wandert und sucht sich seinen Weg.

Folierung:

Ich hab mich da auch beraten lassen - allerdings von jemandem der mir den Kram nicht verkaufen wollte. Eine Folie ist eine tolle Sache und recht gut gegen die alltäglichen Belastungen wie Dreck, UV-Strahlen, Salz, Graffiti usw. usw. geeignet. Es hält auch kleinsten mechanischen Beanspruchungen stand. Im Wald spielt nur eine andere Musik; wenn es richtig blöde läuft, dann reisst, schlitzt, schneidest Du die Folierung auf und das Wasser kann dann nicht mehr weg. Gut gemacht kostet gutes Geld ( ist auch eine Heidenarbeit ). Den Lack so gut schützen wie es geht und nach ein paar Jahren neu lackieren. Was ich ganz vergessen hatte, ich wachse den regelmäßig - das hält zwar keinen Kratzer auf, poliert aber die meisten Schrabbelspuren weg. Hilft auch gegen die nicht sichtbaren Kratzen soweit, daß das Wasser es deutlich schwerer hat sich zu halten oder gar zum Metall durchzudringen. Bei dem Nutzungsprofil sehe ich eine Fölierung als rausgeworfenes Geld.
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