Kauf eines Niva

Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

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Kauf eines Niva

Beitragvon Magenbitter » 28. Oktober 2020, 07:36

Hallo Niva-Freunde,

ich lese hier schon sehr lange mit. Diese Forum ist sehr beeindruckend, was an Wissen und Hilfe hier angeboten wird finde ich hervorragend.
Zu mir, Mitte 50, Jäger und als solcher zwingend auf ein Fahrzeug angewiesen, was im Gelände gut fährt aber auch im Alltag brauchbar ist. Ich möchte nicht in Offroad extrem einsteigen, jedoch wird die ein oder andere schlechte Wegstelle zu passieren sein. Anhängerbetrieb, Dreck aussen und innen sind weitere Kennzeichen meiner Nutzung. Ich kann mich auch sicher zu der ein oder anderen Spielerei in Form von "Verbesserungen" hinreißen lassen. Weiterhin werde ich meinen Niva auch im Alltag fahren wollen. Meine jährliche KM-Leistung beträgt sicher 20tsd Km +. Ich bin nicht verwöhnt was Komfort anbelangt und meine Prioritäten sind eindeutig auf Funktionalität ausgelegt als auf Lifestyle.

Zum Anliegen. Ich suche einen neuen Lada Niva der eine wirklich perfekte Hohlraumversiegelung hat. Auf den einschlägigen Portalen findet man noch reichlich Angebote von Nivas, jeder preist seine Mike Sanders Versiegelung an.
Jetzt habe ich hier gelesen und durch Recherche in Erfahrung gebracht, das es wenig Händler gibt, die eine vernünftige Hohlraumkonservierung anbieten, die den Namen auch verdient.

Ich möchte einen neuen Niva, wegen mir auch einen guten gebrauchten, der mir 5-8 Jahre treue Dienste leistet, auf den ich mich verlassen kann.

Das ganze steht und fällt mit einem vernünftigen Händler.
Da ich hier kein öffentliches Ranking aufstellen möchte, frage ich euch einfach nach guten Erfahrungen. Gerne auch per PN.
Ich habe einen Favoriten, der +200KM um meinen Einzugsbereich (in der Nähe von FFM) zu Hause ist. Ich möchte jedoch seinen Namen nicht nennen, da ich ihn nicht meiner fixen Idee ausliefern möchte und aus Gründen des Datenschutzes, obwohl ich weiß, das er Online handelt.

Vielleicht ist mein Ansinnen nicht so kompliziert, wie ich es gerade formuliere und ihr versteht was ich meine.

Grüße, Magenbitter!
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon peregrino » 28. Oktober 2020, 08:40

Hier im Forum werden Lada Ems,Schnittger in Vlotho, und Autohaus Mergner in Mißlareuth empfohlen.
Bis dahin Olaf
Letzter Auf Der Autobahn -Taiga Bj.2016./ 6€ Norm

Hist.:Simson Star,RT125,ES250,Trabant601,Wartburg353(24Jahre ohne Gurte hint.),Manta,Honda Concerto,Nissan Almera, uuuu Lada Taiga
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon christian@lada-ig.de » 28. Oktober 2020, 08:41

Kaufberatung kann ich am besten am Telefon. Nummer steht im Profil.
An Deiner Stelle würde meine Wahl auf Mergner Automobile fallen.
Ist zwar 320Km weit weg, aber der Jens Müller, der Dir den Wagen dort konfiguriert etc, ist der einzige den ich kenne, der die Versiegelung mindestens so gut macht, wie ich :oops:
Gruß
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"Ich hab da so ein ganz komisches Gefühl.....ich glaub´, das könnte Glück sein" Alan Arkin

2121 Bj.84+92/ 2101 Bj.73/21044 Bj. 96/ 2105 Bj.92/ 2109 Bj.94+96/ 2108 Bj.96/ PA Bj.93/ SN95 Bj.96/ U2 Bj.00/ BWY Bj.06/ Caprice Bj.91/ BNP ST200 Bj.00

https://www.youtube.com/watch?v=gJSYeqXHm38
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon Magenbitter » 28. Oktober 2020, 10:55

@peregrino und Christian
Danke für die Tipps. Das hilft schonmal weiter.

@christian
ich werde dich die nächsten Tage anrufen sobald ich ich sorgfältig meine Fragen sortiert habe. Es bringt ja nichts zu telefonieren um des telefonieren willens.
Vielleicht fallen mir noch Fragen dazu ein.

Grundsätzlich bin ich einigermaßen erstaunt wie gut Nivas gehandelt werden bzw was z.Zt Neufahrzeuge kosten.
Mein Niva sollte einer der letzten Serie sein, wegen der neuen Amaturen und der Klimaanlage. Das finde ich zusammen sehr gelungen.
Gibt es Nachteile die man zu dem neuen Modell wissen muss? Oder sind die Verbesserungen tatsächlich echte Verbesserungen ohne Verschlimmbesserungen.

Ich habe bei Mobile mehrere Fahrzeuge gesehen, neuester Ausführung, die nach meinen Wünschen schon nahe kommen. Preisrahmen bewegt sich von 16k bis kanpp 20k ausstattungsbereinigt. Natürlich muss man sich die Frage stellen, was man alles möchte. Ich möchte im Prinzip Klima und funktionierende Amaturen sowie die Geländeeigenschaften. Da ich im Wagen immer einen Hund und diverse Gegenstände mitführe wird es eh ein Zweisitzer werden.

Ihr seht schon, viel Anforderung und komplizierte Vorstellungen treffen sich......
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon liteblue » 29. Oktober 2020, 10:50

grüße an den jagdkameraden,

aus meiner erfahrung kann ich dir nur anraten, weitere strecken in kauf zu nehmen. ich selbst habe meinen bei einem händler 50km weiter gekauft (ladahändler), heute bin ich schlauer und würde das nicht mehr machen. verlasse dich hier auf die tipps aus dem forum. vor zwei wochen war ich beim service mit meinem und bin dafür 460km einfache strecke gefahren, nämlich nach mißlareuth. der weg lohnt sich immer! für mich steht fest, dass ich zum nächsten service wieder die strecke fahre. es gibt viele offizielle ladahändler, aber es sind eben händler und nicht unbedingt liebhaber, sobald es tiefer an die materie geht, hört oft das spezifische wissen auf. hierzu eine kurze geschichte: ich war zum service in einer offizielen ladawerkstatt, habe angemerkt, dass die bremsen vorne quietschen bei lenkeinschlag. dies wurde mit falschem reifendruck begründet, habe noch gesagt dass die beläge zu stramm sitzen, die aussage war "im internet wird viel quatsch geschrieben". habe die beläge selbst bearbeitet nach tipps hier aus dem forum und siehe da, kein quietschen mehr. beim nächsten service habe ich mitgeteilt, dass die beläge zu stramm sitzen und ich sie bearbeitet habe, dann kam die aussage "das machen wir immer bei den fahrzeugen". mein vater hat im sommer auch einen neuen gekauft (ebenfalls jäger, wie du und ich), war mit ihm dann ins mißlareuth. hier im thread wurden ja noch andere händler genannt, die sind ebenso empfehlenswert. ich kann mich eben nur auf mißlareuth beziehen, da zu mir der nächste. übrigens, beim kauf hatte ich die konservierung mitbestellt, das war nur rausgeworfenes geld. war dann beim v-jens in plauen. mittlerweile sind wir freunde (kann man so sagen mein jutster, nich war?)
mit guten gebrauchten wird es schwierig und die neuen werden immer teurer. bei einem neuwagen solltest du aber dieses jahr noch handeln, wegen der steuer, die nächstes jahr noch kräftiger zuschlägt. bei intresse kann ich dir die handynummer vom jens geben oder er gibt sie dir selbst als stiller mitleser.
zur jagdtauglichkeit kann ich sagen, wunderbar! bin oft abseits der wege im revier unterwegs, da ist die untersetzung wunderbar und ohne rückbank bietet er auch genug platz für erlegtes. :mrgreen:

grüße
timo
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon Kauknochen » 29. Oktober 2020, 16:13

Moin auch,

ich kenne inzwischen alle drei regelmäßig benannten Werkstätten persönlich und habe seinerzeit aus Gründen der "Altautoverwertung" in Ostwestfalen gekauft, zumal das damals auch räumlich nahe lag, ähnlich wie Lada Ems. Mißlareuth hat bei mir die letzten zwei Jahresinspektionen gemacht, da ich meinen Wirkungskreis verlegt habe ö., . Passt soweit und die Ecke ist auch landschaftlich eine Reise wert. Wenn ich nochmal kaufen würde, dann bei einem der drei üblichen Verdächtigen, wenn das Auto ab Werkstatt laufen soll. Sonst den ganz simplen 4x4 kaufen und dann Burlo oder Mißlareuth zur Fettparty ansteuern (was eh zu empfehlen ist). Da würde dann ggf. auch was zur Technik gesagt werden.
Mein Nutzungsprofil ist fast identisch; da ich Hundefan bin und mir mein alter Terrier fehlt, würde ich gerne einen dritten Hund dazunehmen. Dann ist der Dreitürer spätestens zu klein. Das gilt es zu überlegen.
Das Auto schafft auch 60Km Arbeitsweg am Tag und den Rest kann er sowieso. Willst Du schwere Anhänger ziehen, würde ich aber eher einen Diesel anderer Hersteller empfehlen. Einen Klaufix zieht die Niva ganz gut.

Gruß
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon Magenbitter » 29. Oktober 2020, 16:32

@liteblue und Kauknochen

Danke für die hilfreichen Antworten.

Der Trend scheint sich zu bestätigen. Man liest immer von den guten Dreien und einigen Akteuren. Die Klarnamen habe ich, bzw dürfte es ein leichtes sein dieses rauszufinden. Damit hat sich im Großen und Ganzen mein Plan erledigt und ich werde mich umorientieren. Am schönsten wäre wenn ich zu einem der genannten kommen würde und könnte direkt einen Niva kaufen (mit den Anpassungen die es braucht) und vom Hof in Wald brettern.

Mich freut ungemein, das man so nett geholfen bekommt! Was weiterhin schön zu lesen ist, ist die Tatsache, dass offensichtlich doch mehr als nur wenige gibt, die das Auto so nutzen wie ich es mache. Also scheint der Kompromiss zwischen Freizeit Gelände und Fahrten zur Arbeit/Privat keinen allzugroßen Spagat darzustellen.

Nochmal zum Modell. Ich präferiere derzeit einen 2020er mit neuem Cockpit und Klimaanlage. Ist das Modell die richtige Wahl, oder ist ein Modell davor besser weil.... es einen Grund gibt den ich übersehen habe.

Ich stelle mir den Niva für mich als eierlegende Wollmichsau vor. Es muss nicht schön sein und gar auch nicht perfekt. Es muss funktionieren. Ich traue es mich kaum zu sagen in einem Automobilforum, aber das Fahrzeug ist für mich ein Gebrauchsgegenstand das keinen Legendenstatus erhält. Was nicht heißt, das ich die Technik nicht pflegen will, aber übertriebene Pflege wirds auch nicht gegeben. Dafür artgerechte Haltung.
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon omo » 29. Oktober 2020, 16:50

Hallo Magenbitter, ich fahre einen 8 Jahre alten Niva jeden Tag (nur Straße, selten Mal Wiese und Waldweg). Er hat mich noch nie im Stich gelassen, ABER...nur fahren reicht meiner Meinung nicht! Entweder Du hast einen guten Schrauber bei der Hand, oder Du bist bereit, auch mal selbst Hand anzulegen. Der Niva braucht ein bisschen Zuneigung, abschmieren, regelmäßige Kontrolle der Flüssigkeiten von Kühlung, Bremse, Kupplung, Motoröl, auf neue/andere Geräusche achten. Bis jetzt waren nur Kleinigkeiten zu richten, er hat mich auch immer nach Hause gebracht. Oftmals kann man erkannte Probleme durch "weiterfahren und beobachten" hinauszögern, Selbstheilungskräfte hat aber auch ein Niva nicht. Deswegen, wenn Du bereit bist, auf das Auto zu hören und zu reagieren, wenn er um Hilfe bittet, kauf einen! Ich wusste von Anfang an, worauf ich mich da einlasse, auch durch dieses großartige Forum hier, und habe es nie bereut. Ich gebe meinen nicht wieder her! uuuu LG Oliver
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon Kauknochen » 29. Oktober 2020, 21:58

Bisschen was kümmern sollte man sich. Ich mache eigentlich alles unterjährig selber, soweit mein Werkzeug das zulässt und fahre aus Spaß an der Freude in die Werkstatt, weil die Jungs halt auch die dunklen Ecken besser sehen.
Aber das Forum hilft Dir bei den Kleinigkeiten. Meiner wird nach Möglichkeit geschont, d.h. kein Hardcoreeinsatz. Der zuckelt in den Wald, 20% Steigung, ab und an loser Boden _.., das war es. Größte Sache war jetzt eine ausgenudelte Ventilführung, die ein örtlicher Fachmann festgestellt hat, nachdem der Kopf bei ihm auf dem Tisch lag. Da hätte ich weder das Messwerkzeug zur finalen Fehlereingrenzung noch die Drehmaschine für die Instandsetzung gehabt. Demontage und Montage des Kopfes hab ich in der eigenen Garage gemacht. Hat etwas gedauert, den Fehler einzugrenzen (da sehr selten bei der Laufleistung), aber dann den Kopf runter, machen lassen, Kopf wieder drauf und Auto läuft wieder. Das ist komplett ohne die drei üblichen Verdächtigen gelaufen, weil zu weit weg für die Geschichte. Geht als auch.

Sonst immer weiter fragen, Antworten kommen bestimmt ii..

Gruß

Kauknochen
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon Magenbitter » 30. Oktober 2020, 07:39

Guten Morgen liebe Nivafreunde!

Ich habe mir zu den Hinweisen einige Gedanken gemacht und dabei habe ich Fragen aufgeworfen, die ich gerne hier formulieren möchte.

Vergleich der Angebote:

Hier geht es mir im Prinzip um Details, die ich so nicht einschätzen kann. Die verglichenen Fahrzeug haben mehr oder weniger die gleiche Grundausstattung, elektrische Fensterheber, Sitzheizung, elektrische Außenspiegel, Leichtmetallfelgen, Klimaanlage.

Bis dahin komme ich noch klar.

Fahrzeug eins kostet bis hier hin 17.000 Euro.

Fahrzeug zwei kostet incl. u.g. Zubehör 22.500 Euro.

Hat einiges mehr an Extras, für mich auch viel Schnick Schnack aber dann bin ich stutzig geworden, VERTEILERGETRIEBE VERBESSERT mit neuen Kugellagern, größere Kupplung! SELBSTNACHSTELLEND!, VERSTÄRKTE Stoßdämpfer.

Das kann ich nicht einschätzen. Sind das sinnvolle Änderungen oder ist das nice to have. Wie schlagen sich die Summe der Einzelteile preislich nieder?

Der Lada Niva wird sehr gelobt in Bezug auf seiner Geländeeigenschaften, wozu ich Getriebe, Kupplung und Federn als maßgeblich beteiligt ansehe. Warum werden dann diese Teile geändert. Ist das sinnvolles Tuning oder reicht die werkseitige Konfiguartion aus.

++++++

Das wäre der eine Fragenkomplex, die zweite Frage ist vielleicht einfacher beantwortbar.

Gibt es für das Fahrzeug ein Fristenheft, wegen mir gestaffelt nach Kilometer Laufleistung, 3000KM Getriebeöl prüfen, 6000KM Zahnriemen bzw. Zahnriemenspanner prüfen, 10.000KM Ölwechsel usw.

Das würde als Übersicht mir die Einschätzung der Pflegemaßnahmen doch erheblich vereinfachen. Man kann dann daraus ableiten was ist für mich nötig, was kann beim nächsten Durchgang erledigt werden.

++++++

Grundsätzlich bin ich mit der Grundausstattung des Niva zufrieden. Ich bräuchte Zierleisten hier, Zusatzscheinwerfer da nicht. Im Gegenteil, das kann auch alles defekt werden. Von daher.... Nach meinem Geschmack hätte ich alles was die Technick erhält und konserviert sowie Reifen ergänzt.
Daher meine Frage, was es sich mit den Verbesserungen Getriebe, Federn, Kupplung auf sich hat.

Danke an euch!
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon liteblue » 30. Oktober 2020, 07:59

Der niva hat ab baujahr 2016/2017 ab werk eine verstärkte kupplung. Ich persönlich würde die finger von verbastelten lassen.Meine meinung ist, die einfachste variante kaufen und nach und nach alles selbst anpassen. Bei den verbastelten wird zu viel schindluder getrieben, da zählt oft nur die optik. Ausserdem spart es eine menge geld.
Im serviceheft stehen alle arbeiten die erledetigt werden müssen gestaffelt nach kilometer 2500km, 10000km, 20000km usw.
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon Magenbitter » 30. Oktober 2020, 08:11

liteblue hat geschrieben:Der niva hat ab baujahr 2016/2017 ab werk eine verstärkte kupplung. Ich persönlich würde die finger von verbastelten lassen.Meine meinung ist, die einfachste variante kaufen und nach und nach alles selbst anpassen. Bei den verbastelten wird zu viel schindluder getrieben, da zählt oft nur die optik. Ausserdem spart es eine menge geld.
Im serviceheft stehen alle arbeiten die erledetigt werden müssen gestaffelt nach kilometer 2500km, 10000km, 20000km usw.


So ist auch meine Einschätzung.

Ich sprach von Neufahrzeugen vom Händler. Demzufolge gehe ich von fachgerechter Montage aus.
Das hieße im Umkehrschluß, das dieses Angebot mit "neuer" Kupplung, Federn, Verteilergetriebe auf bestehende Verbesserungen hinweißt ab Werk, da das Fahrzeug von 2020 ist. Oder?
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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon NivaDa » 30. Oktober 2020, 08:12

Hallo Magenbitter,

wenn man die Antworten in diesem Thread und noch ein paar aus ähnlichen zusammenfasst, ist die Empfehlung eigentlich klar (meiner Meinung nach):
- Kaufe einen gefetteten Niva in Misslareuth. ¹)
- Lass dich dort hinsichtlich Verbesserungen beraten. ²)
- gehe davon aus, dass die Grundausstattung völlig ausreichend ist. Hauptsache, der Rost ist unter Kontrolle.
- In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gab's noch keine umfangreichen Wartungspläne. Dementsprechend mager sieht's mit einem Serviceheft oder Fristenplan beim Niva aus. Im Zuge des jährlichen Ölwechsels einmal rundrum genauer hinsehen, ganzjährig auf Geräusche oder ungewohntes Verhalten achten und in größeren Abständen mal einen Niva-Veteran (oder entsprechenden Händler) aufsuchen sollte am besten passen. ³)

1) Oder einem anderen empfohlenen Händler deiner Wahl. Ich kenne keinen persönlich.
2) Ich bevorzuge Verkäufer, die mir auch mal begründet von Ideen abraten und nicht immer noch was oben drauf packen wollen.
3) Nach Wald- und Geländeausflügen den gröbsten Dreck entfernen und dadurch Gammelnester und Folgeschäden vermeiden dürfte schon viel bringen.

Von einer weiteren Informationssuche rate ich ab. Irgendwann ist es zuviel und verwirrt eher. Vielleicht noch ein Video und dann ab nach M*...
https://youtu.be/tO7AULEAG14

Edit:
Vielleicht erfüllt das ja deinen Wunsch nach einem Serviceplan...
http://www.ladawiki.de/index.php/Inspektion#:~:text=Inspektion%20sollte%20bei%202000km%20%C2%B1%20500km%20erfolgen.&text=Haupt-%20und%20Sicherheitsinspektion%20wechseln%20sich%20aller%2010.000km%20ab.

VG
Thomas
WAS212140 (EZ 06/2009, Euro4).
Hoch geschätzter Nachfolger bzw. Begleitfahrzeug von SR1, Star, S50, S51, ES150, TS150, ETZ251, P601, W353, WAS2101, B1000, Ascona B, Vectra B, E30, Golf1, Fiesta, Golf5, Golf7, Sharan2 und aktuell Passat GTE als formales Gegengewicht zum CO2 Kennwert des Nivas...
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Kauf eines Niva

Beitragvon Hipster » 30. Oktober 2020, 09:48

Es war in den letzten Jahren immer schon so, das die Preise für Fahrzeuge mit vergleichbarer Ausstattung um bis zu 3000€ auseinander gingen.
Bei der Beschreibung der Neufahrzeuge wird auch oft sehr viel Fantasie eingesetzt und alle Verbesserungen der letzten 15 Jahre aufgezählt.
Die 2020 Grauimport-Modelle werden anscheinen jetzt überwiegend in der Luxus Ausstattung verkauft, wohl auch um den hohen Preis zu rechtfertigen.
Die selben Fahrzeuge haben letztes Jahr noch 4000-5000€ weniger gekostet.


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Re: Kauf eines Niva

Beitragvon Magenbitter » 30. Oktober 2020, 10:14

Hipster hat geschrieben:Es war in den letzten Jahren immer schon so, das die Preise für Fahrzeuge mit vergleichbarer Ausstattung um bis zu 3000€ auseinander gingen.
Bei der Beschreibung der Neufahrzeuge wird auch oft sehr viel Fantasie eingesetzt und alle Verbesserungen der letzten 15 Jahre aufgezählt.
Die 2020 Grauimport-Modelle werden anscheinen jetzt überwiegend in der Luxus Ausstattung verkauft, wohl auch um den hohen Preis zu rechtfertigen.
Die selben Fahrzeuge haben letztes Jahr noch 4000-5000€ weniger gekostet.


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Wohl war, das ist mir auch schon aufgefallen.
Glück dem Händler der noch einen relativen Vorrat an Neufahrzeugen hatte die er nun zu deutlich besseren Konditionen abverkaufen kann.
Mein Eindruck der Händlerschaft von Lada ist, bis auf die Ausnahmen, die betrachte ich jetzt nicht, dass die Amplitude recht groß ist.
Bei einem Angebot war ich doch recht erstaunt, was der alles als Extra/Verbesserung aufzählte, bis ich dahinter gekommen bin, das das meiste davon schon ab Werk verbaut ist. Geschäftstüchtig dachte ich mir. Grundsätzlich ist der Einstandspreis für einen Niva derzeit jenseits von Gut und Böse. Wenn man nicht das Fahrzeug als absolut und gesetzt sehen will, hat man doch recht ordentliche Alternativen, jedenfalls preislich.
Selbst 10 Jahre alte Niva liegen, wenn einigermaßen gepflegt um 5-8,5K. Das spricht absolut für den Russen. Wertstabil!
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