Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas achten?

Fragen zum kauf eines Lada Niva´s

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Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas achten?

Beitragvon tiny » 21. März 2006, 12:05

ich hab hier mal den Beitrag vom Forumsmitglied Varan als Top-Topic gesetzt.falls jemand anregungen hat, wie man diesen kleinen Ratgeber ausbauen kann soll er/sie sich bitte per pn mit mir in verbindung setzen
oder weitere Punkte einfach als Beitrag einbringen
Herrzlichen dank an Varan für diesen gelungenen Beitrag!
:D
freundliche grüße
euer Technik-team


varan hat geschrieben:Grundsätzlich würde ich dir empfehlen, beim Kauf eines gebrauchten Niva jemanden mitzunehmen, der selbst seit längerem Niva fährt und möglichst auch selbst repariert. Solltest Du selbst Schrauber sein oder dich zumindest mit Ostautos auskennen, ist es auch o.k. Beim Niva gibt es eine ganze Menge von Macken (auch schon bei 20000 Km), die man möglichst kennen sollte. Ist der Niva äußerlich gepflegt und ohne sichtbaren Rost, hast du schon mal eine ganze Menge gewonnen. Sieh nach, ob der Wagen eine Unterbodenversiegelung hat (einschließlich Radkästen) und ob eine Hohlraumkonservierung durchgeführt wurde. Das ist gaaanz wichtig, ansonsten rostet er dir unterm Hintern weg, besonders wenn er nicht in einer Garage oder unterm Carport steht. Weiterhin nimm die Gummimatten im FZ raus und sieh nach, ob Feuchtigkeit im Fußraum ist. Die Fensterdichtungen sind oftmals nicht dicht und dort dringt Wasser ein. Als Folge davon hat man oft korrodierte Steckverbindungen, welche die gesamte Elektrik und Elektronik des FZ durcheinander bringen können. Die Fehlersuche ist oftmals sehr zeitaufwändig und schwierig. Versuche möglichst, den Verkäufer zu bewegen, einen neuen TÜV vor dem Kauf zu machen. Dann hast du wenigstens die Gewähr, daß das Auto sicherheitstechnisch i.O. ist. Ja und dann kommt die Probefahrt: oftmals klappern und knarren die Nivas so entsetzlich, daß abnorme Geräusche des Antriebsstrangs gar nicht zu orten sind. Man bekommt eigentlich alle Klapper-und-Knarrgeräusche mit viel Aufwand in den Griff, indem man sämtliche Schrauben im Innenraum nachzieht bzw. ersetzt und knarzende Plastikteile mit Moosgummi unterlegt. Dann ist der Niva relativ leise beim fahren und man kann nicht normale Antriebsgeräusche gut orten. Achte also bei der Probefahrt darauf, daß das Getriebe sich normal schaltet, kein Gang rausspringt (besonders 4.u. 5.) weder beim Beschleunigen noch Gaswegnehmen). Ansonsten ist ein Getriebeschaden rel. sicher. Bei Kurvenfahrten (beschleunigen bei starkem Lenkradeinschlag) dürfen von der VA keine rubbelnden Geräusche (defekte Antriebswellen) zu hören sein. Ab einer Geschwindigkeit von 60-70 Km/h sollten auch keine größeren Resonanzgeräusche (Vibrationen) auftreten. Ist dies der Fall, deutet es auf nicht ausgewuchtete Antriebswellen, Verschleiß in den Kardangelenken bzw. nicht richtig sitzendes Verteilergetriebe hin. Der Motor ist relativ stabil und bereitet weniger Probleme. Achten sollte man darauf, daß dei Motorkontrollampe (ganz links, gelb) bei keiner Fahrsituation leuchtet, der Motor sofort warm/kalt startet, im Leerlauf rund läuft, sich ohne stottern hochdrehen läßt , der Wagen gut Gas annimmt und auch ohne Stottern wieder abtourt. Abraten würde ich davon, einen Niva zu kaufen, der verhältnismäßig viel im Gelände unterwegs war. Der Verschleiß ist doch wesentlich höher und damit natürlich wahrscheinlich, daß die Lebensdauer der ohnehin nicht sehr langlebigen Teile sich weiter reduziert.
Zu den Gebrautwagenpreisen muß man sagen, daß sie auf Grund des eher dürftigen Angebotes sehr unterschiedlich sind. Ich denke, für einen guten gebrauchten Niva (5 Jahre alt) sollte man so um die 4000- 4500 € rechnen.
Nur mal so als Anhaltspunkt: Ich habe für meinen 3 Jahre alten Niva mit 45000 Km, total runtergegurkt und vom Erstbesitzer nie was gemacht, 3000 € bezahlt. Dann noch mal 2000 € an Ersatzteilen und 6 Wochen intensiver Arbeit reingesteckt. Jetzt läuft er allerdings stabil und ohne Macken und ich würde sogar behaupten, besser als manch Neufahrzeug.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anhaltspunkte für deinen Gebrauchtwagenkauf geben.
Gruß
Eckhard
tiny
 

Beitragvon the hammond » 26. März 2006, 21:22

UPS....... gibts jetzt hier 2 Admins.......... Gerd????


Grüße
hammond
the hammond
 

Beitragvon gcniva » 29. März 2006, 17:04

Hi Hammond

Eigentlich nur einen (mich)

Tiny hilft mir nur ein bissel wegen den spams. hab leiter nicht immer zeit
alles selbst zu machen.

Hoffe du verstehst das.


Gruß Gerd
Geht net ... gibs net

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Beitragvon the hammond » 29. März 2006, 23:12

hi Gerd,

war eigentlich spaßig gemeint von mir..................

is aber gut wenn Du etwas Unterstützung erhälst, macht ja doch Arbeit so ein Forum gell?

Gruß
hammond :lol:
the hammond
 

Beitragvon tiny » 30. März 2006, 10:16

in der regel macht ein forum dieser größe kaum arbeit,außer man möchte ein gewisses erscheinungsbild wahren.
diesbezüglich wird eh grad zu off-topic. 8)
tiny
 

Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas achten?

Beitragvon Philip » 11. Mai 2010, 15:38

tut mir leid wenn ich so blöd frage, aber woran erkennt man, dass der unterboden versiegelt ist ?

um rost vorzubeugen wolte ich meinen niva von unten mit farbe einpinslen.
ausserdem 1 mal im monat waschanlage mit unterboden-pflege (ist das sinnvoll?)
was kann man noch so tun um einen niva lange am leben zu erhalten?
keine 140 fahren hilft denk ich auch, oder ?

edit st.alban:
hab mal ein paar "v" ink. rechtsschreibkorrektur gesponsert! :mrgreen: sorry, bin halt schweizer... pl,,
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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas achten?

Beitragvon Uli1979 » 11. Mai 2010, 16:43

Für konkrete Tips haben wir hier diverse Spezialisten, aber für Deine Fragen hilft lesen, lesen, lesen...... :wink:

Is alles schon zigmal beschrieben!

Gruß Uli
Es is doch immer das Gleiche, nur anders....

guckst Du: http://www.youtube.com/user/Grobstollig

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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas achten?

Beitragvon Sebastian / endurofant » 11. Mai 2010, 23:30

Philip hat geschrieben:woran erkennt man, dass der unterboden versiegelt ist ?
Mit einem kurzen Blick sicher nicht. Kleine kaum sichtbare Risse im Unterbodenschutz und auch großflächige Unterrostungen bedürfen einer genauen Inspektion. Wenn das Blech der Bodengruppe durch geeignete Massnahmen von Umwelteinflüssen sicher geschützt ist = Ziel erreicht.
Philip hat geschrieben:um rost vorzubeugen wolte ich meinen niva von unten mit farbe einpinslen.
ausserdem 1 mal im monat waschanlage mit unterboden-pflege (ist das sinnvoll?)
Mal so eben Farbe drüberpinseln macht keinen Sinn. Alter U-Schutz muss runter, Rostansätze beseitigen, geeigneter Farbschichtenaufbau anbringen. Wenn du daran länger Freude habe willst, mit z.B. MS versiegeln.

Wenn Fragen, zu im Forum erörterten Themen, auftauchen machst du lieber ein neues Thema auf und fragst speziell/gezielt nach.

Gruß
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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas achten?

Beitragvon Leitwolf » 16. September 2011, 08:56

Noch´n Hinweis zum Gebrauchtkauf.
Achtet darauf, das bei einem Fahrzeug mit Wegfahrsperre der ROTE Penüppel dabei ist.
Kann unter Umständen teuer werden.
Ich kenne einige, die mich gefragt haben, für was der denn gut wäre, die gäbe es doch für´n Appel und´n Ei in der Bucht.

Gruß
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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas achten?

Beitragvon wLADAmir » 16. September 2011, 08:58

Guter Rat!
Niva M[/url], ABS, Bj 2013: Schönheit aus Lettland, wurde sachte eingefahren. Mein Lebensabschnittsgefährt.
Niva M, Bj 2011: Pananiva, das Arbeits- und Geländetier, heldenhaft am 07.12.2013 im Nahkampf mit einen Panamera gefallen, nun dem Erwin vermacht.
Niva Kosak, Bj 1992: Jakov, unverbastelter 1600er mit Löchern in Dach, Arschbacken und Auspuff aber 2 neuen Schwellern
Niva L Bj 1990: Der Blaue Blitz, mit Voltyre laut wie die Sau, "brakes like a duck on a frozen lake"
Niva Bj 1989: машина, ein rostiger 1600er, in Unkenntnis seiner Schäden gekauft und nun seziert
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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas acht

Beitragvon Varajan » 18. Dezember 2014, 12:23

Ich hänge mich mal in das Thema dazu um keinen neuen Thread zu eröffnen:

Hallo Liebe Niva Gemeinde

Langsam verfestigt es sich, ich muss einen Hobby - NIVA haben. Leider dauert das noch ein bisschen, da wie ich in meiner Vorstellung geschrieben habe zuerst die
Garage leer und das Konto wieder voll sein muss zumal ich 2013 erste einen neuen SUZUKI Jimny gekauft habe.

Die Warterei gibt mir aber die Möglichkeit in aller Ruhe Infos und Wissen zu sammeln um das Beste zu finden das für mein Budget zu bekommen ist.

Ich lese ja seit Wochen in diesem Forum quer, und habe mich seit einigen Tagen angemeldet.
Ich lese, ich lerne, ich bereite mich vor und mache mir einen Plan.

Soweit bin ich schon mal: Zusammenfassend kann man ja zum Niva sagen das neben der lausigen Verarbeitung der ROST wohl das Hauptthema ist. Die Elektrik ist mittelmäßig,
Die Differenziale und das Getriebe sind zwar nicht übertrieben auffällig aber dennoch durchaus etwas anfällig, die Aufhängung der VA macht gerne mal ärger und die Materialqualität
ist im allgemeinen ein Trauerspiel. Wenigstens die Motoren scheine ja nur wenig Ärger zu machen. Habe ich was vergessen?

Dennoch meine ich herausgelesen zu haben das die ganzen Problemchen meist für relativ kleines Geld zu beheben sind und das man vorbeugend viel für das Auto tun kann
wenn man informiert ist und die Schwachpunkte genau kennt.
Schön ist auch das man, etwas Handwerkliches Geschick und gutes Werkzeug vorausgesetzt, auch mal was selbst schrauben kann.
Da ich mir meinen Niva im Kopf schon kaufe und umbaue hätte ich jetzt gerne ein Paar Infos von euch.
Meinen Niva gibt es ja schon irgendwo aber weder er noch ich wissen heute das wir mal ein Paar werden.

Gebrauchtkauf:
Ich achte auf ROST: Radläufe, Stoßdämpferaufnahme abklopfen auch von Innen im Kofferraum PVC Einlage anheben und auf Feuchtigkeit und Rost an den Radläufen achten. Dann Schweller, Türunterkante, unter den Fenster- und Türdichtungen alle Blechkanten auch die verdeckte.
Im Motorraum: Querholm, Motorlager und allgemein alle Flächen.
Gelenke und Scharniere an allen Türen, Klappen, Tankdeckel.
Am Fahrwerk achte ich auch Spiel an den Achsen und an den Gelenken. Ich drehe bei geöffneter Tür das Lenkrad hin und her, und achte auf Knackgeräusche und auf zu viel Lenkspiel.
Ich ziehe und drücke an der Reifenoberkante um auf Spiel zu prüfen.
Ich achte auf Rost und Öl und Fettverluste am allen Bauteilen die am Unterboten zu sehen sind.
Ich prüfe die Bremsleitungen – Zangen auf Beschädigungen und undichten.

Motor/ Geriebe: Ich prüfe ob der Motor Kalt ist und ziehe den Ölstab heraus und prüfe das Öl auf Füllstand, Wasser und evt. Schmutz. Ich öffne den Öl Einfüllstutzen und achte auf weiße Wasser Öl Emulsion. Ich prüfe auf schwitzende, Ölende Dichtungen
Der Motor muss kalt sauber starten. Dann achte ich auf Klappergeräusche die mir „nicht Normal“ vorkommen. Ich achte auf alle Füllstände und Prüfe alle Schläuche, Kabel und Stecker auf Beschädigungen.
Probefahrt:
Ich achte auf Fahrwerksgeräusche und auf sauberen Geradeauslauf. Dann teste ich auf einem großen Parkplatz Ob alles auch bei Volleingeschlagener Lenkung geht.
Ich mache eine Vollbremsung von 50 – 60 km/h. Bremsdruck OK... bremst das Auto gerade oder neugt es sich zum Drehen.
Ich teste ob die Diff Sperre und das Untersetzungsgetriebe zu schalten ist, alle Gänge müssen sauber ohne Geräusch schaltbar sein. Keiner der Gänge darf auch bei ruckartigem Gas gaben und Gas wegnehmen herausspringen.
Ich beschleunige auf ca 30 – 40 km/h, nehme dann de gang raus und lasse mich an einer hauswand vorbeirollen und horche auf unnormale Schleifgeräusche.

Ich teste mehrfach ob der Motor auch halbwarm, warm und Heiß problemlos startet.
Ich beobachte bei verschiedenen Motortemperaturen den Auspuffqualm ob Öl mit verbrannt wird oder bei betriebswarmen Motor im Abgas sichtbarer Wasserdampf dabei ist.
Nach der Probefahrt prüfe ich erneut die Motordichtungen.
Ich lasse mir das Service Scheckheft zeigen und vergleiche das mit den Angaben auf Aufklebern – Anhängern im Motorraum.
Elektrik:
Ich schalte alles durch und prüfe die Funktion, sichtkontrolle Stecker und Kabel…mehr kann ich nicht tun.

Kupplung fehlt mir die Niva Erfahrung, geht sie schwer oder kommt sie erst im letzten Moment ?? rutscht Sie in den kleinen Gängen durch?
Aber was ist "schwer" wenn man nie einen Niva gefahren ist und so der vergleich fehlt.

Wenn das möglich ist entferne ich die Zündkerzen und schaue mir das Kerzenbild an, dabei prüfe ich auch das Kerzengewinde auf Beschädigungen.

Keine Größere Beachtung schenke ich dem Zustand der Federn und Stoßdämpfern da ich sowieso ein Trailmaster Fahrwerk + 50 mm verbauen will.
Schäden oder starken verschleiß an diesen Bauteilen nutze ich nur als Argument bei der Preisverhandlung und als Indikator für das evt. zu strapaziöse Vorleben des Autos

Ich hoffe dass ich damit alles Totgeschlagen habe, oder was ist noch zu beachten?

Was ich nun noch brauche sind Hinweise und Tips von den NIVA Fachleuten.

Bei welchen Km Ständen ist mit einem Ausfall von welchen Aggregaten und Bauteilen zu rechnen?

Wo genau sind neuralgische Rostpunkte und das berühmte „Bermuda Rost Dreieck“ zu finden.

Kann es sein das ein „Durchreparierter“ Niva mit 80 tkm besser sein kann als ein Auto gleichen Bj. mit nur 30 Tkm?
Ich sehe öfter total runtergerantzte Nivas, Bj 2006 – 2010 mit weniger als 30 tkm auf der Uhr und dann wieder Nivas aus gleichen Baujahren mit weit über 100 tkm gelaufen die dastehen wie aus dem Ei gepellt. Top im Lack, Innenraum Sitze, Armaturenbrett, Inerieur…alles fast Neuwertig.

Was würdet ihr sagen ist die Kilometer Grenze bei einem gepflegten Niva für ca 4500 EUR ?
Ich dachte da an Bj 2008 – 2010 und max. 50 tkm. Evt warte ich noch etwas und bekomme für das Geld schon eine der ersten „M“ also ein NIVA nach 2010.
Möglicherweise Zahle ich für einen „M“ ein paar EUR mehr spare die aber wieder ein durch die Detail Verbesserungen wie den verbesserten Rostschutz und angeblich bessere Lager in den Achsen und Getrieben.
Ich kaufe mir keinesfalls eine Bastelbude, wenn muss er erstmal 100% laufen… na ja 90 % ist auch OK.

Ich verfüge über einen Inspektionsspiegel, gute Taschenlampe, Motor Stethoskop und sogar eine Inspektionskamera mit ø 8 mm Kopfkamera also auch ein Blick in ansonsten verborgene Stellen ist mir möglich ( Falze, Brennräume, Höhlräume etc… )

Gruß Jan
Den Niva in seinem Lauf hält weder noch Rost noch Achsbruch auf.

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SIMSON KR51/2 "Schwalbe" Bj 1984
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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas acht

Beitragvon haase1970 » 18. Dezember 2014, 12:35

Bessere Lager in Achsen und Getrieben sowie verbesserten Rostschutz beim "M" halte ich für ein Gerücht!

Wasserdampf beim warmen Fahrzeug und kalter Witterung kann es bei Gas-Betrieb geben, deine geplante Methode
kann auf Benzin Betrieb richtig sein.
haase1970
 

Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas acht

Beitragvon wLADAmir » 18. Dezember 2014, 12:51

haase1970 hat geschrieben:Bessere Lager in Achsen und Getrieben sowie verbesserten Rostschutz beim "M" halte ich für ein Gerücht!


Ich bei meinem ersten "M" das Schaltgetriebe bei 29.945 und die Radlager hinten bei 35.611 getauscht...

Sämtliche kritische Stellenbezüglich Rost kannst Du hier im Detail anschauen klick

Gruß,

Tobias
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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas acht

Beitragvon Uli1979 » 18. Dezember 2014, 13:02

Schau mal auf die Mitgliederkarte, in Deiner Nähe gibt´s reichlich Nivas... da kannst bestimmt vorher mal ne Referenzfahrt machen... evtl. kommt einer mit zum Anschaun!
Es is doch immer das Gleiche, nur anders....

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Re: Worauf sollte man beim kauf eines gebrauchten Nivas acht

Beitragvon Varajan » 18. Dezember 2014, 14:37

wLADAmir hat geschrieben:
haase1970 hat geschrieben:Bessere Lager in Achsen und Getrieben sowie verbesserten Rostschutz beim "M" halte ich für ein Gerücht!


Ich bei meinem ersten "M" das Schaltgetriebe bei 29.945 und die Radlager hinten bei 35.611 getauscht...

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Gruß,

Tobias



Ach Du scheiße..... :shock:

na ich hoffe doch das ich wenn ich einen GUT ERHALTENEN NIVA gefunden habe und ich mit meiner Druckbecherpistole ( + Fluid Film ) Amog gelaufen bin
vor sowas habwegs sicher bin.....
Das auch der "M" technisch nicht wirklich besser ist überrascht mich jetzt nicht wirklich zu hören o--. aber das macht es nicht weniger traurig :cry:
Ist Da bei LADA Kulanzmäßig was zu machen...( Schaltgetriebe bei 30tkm ist ein Witz pl,, ) ich schließe in jedem Fall eine Gebrauchtwagenversicherung ab....kann nicht schaden.

Gruß Jan
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