Autos für die Ewigkeit.

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Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon peregrino » 8. Januar 2019, 16:38

(die auch rosten)
Einfach nur schön!
https://www.ardmediathek.de/ard/player/ ... e-ewigkeit
Bis dahin Olaf
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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Dan Palme » 8. Januar 2019, 20:53

Hallo.
der Link war leider nur bis zum 7.1. online.

Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut und einen anderen gesucht.

https://www.swr.de/geschichte/autos-fue ... index.html
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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Maxfly » 8. Januar 2019, 20:56

[quote="Dan Palme"]Hallo.
der Link war leider nur bis zum 7.1. online/quote]

:shock: 07.01.2020 also quasie noch ein Jahr :D
Grüße vom Dorf Andy ö.,
„der 21214 beschleunigt nicht, sondern nimmt fahrt auf“

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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon peregrino » 9. Januar 2019, 04:52

Bei mir funkt. der Link wunderbar!
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Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Dan Palme » 9. Januar 2019, 06:08

Mmmhh.. Wer weiß...
Trotzdem eine schöne Reportage .

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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Benzfahrer » 12. Januar 2019, 22:31

Die Reportage hat mich als "Betroffener" sehr beeindruckt. Schade, daß es heute keine Autos mehr gibt, die kompromisslos auf Langlebigkeit konstruiert wurden - wie z.B. der W123. In der Firma habe ich einen 230TE mit über 1,3 Millionen Kilometern laufen. Und wenn der Rost nicht wäre, würde der es wirklich tun bis in die Ewigkeit.
Die Jungs vom W124-Club (Hallo Ekki...) müssen sich da wirklich anstrengen um halbwegs mithalten zu können.
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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon acer » 12. Januar 2019, 23:54

Benzfahrer hat geschrieben:Schade, daß es heute keine Autos mehr gibt, die kompromisslos auf Langlebigkeit konstruiert wurden...


Kann ich so nicht unterschreiben. Mein W211 hat mittlerweile 310tkm ohne grosse Probleme abgespult. Die Sitze, Lenkrad und der gesamte Innenraum sehen nicht wirklich abgenutzt aus. Rostprobleme gibt es nicht und der kleine Diesel läuft wie am ersten Tag. Die 1Mio wird er wahrscheinlich, Politik sei Dank, nicht in D machen.
Ansonsten glaub ich, dass heute ein Auto auf Langlebigkeit zu bauen für die Hersteller keinen Sinn macht, weil sie wissen wie die Automobile Zukunft aussieht. Ausserdem hat die Vergangenheit gezeigt, wie schnell die Kunden bereit sind ihr Fahrzeug abzuwracken bzw. eine Prämie zu kassieren, wenn was neues kommt.

Gruß
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Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Hipster » 13. Januar 2019, 00:14

Die Langlebigkeit spielt schon deshalb keine Rolle mehr, weil die Hälfte der Neufahrzeuge die rumfahren aus Leasingflotten stammen. Langlebigkeit bringt auch keinen Umsatz.


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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon peregrino » 13. Januar 2019, 04:59

Langlebigkeit bringt auch keinen Umsatz.

Genau!!! es geht nur um den Gewinn!,-koste es was es wolle! :twisted:
Ich denke es liegt u.a. an den Rohstoffen, egal welcher Art.Sie waren früher teuer und und waren begrenzt verfügbar.
Darum wurden die Produkte daraus auf Langlebigkeit gebaut! Sei es die Schulmappe oder Schuhe die 10 Jahre hielt,elektrische Geräte, die nicht gleich nach der Garantiezeit Schrott sind oder Häuser die für mehrere Generationen gebaut wurden nicht so die Fertigteil Pappschachteln heute.
Danke Globalisierung! üiiii
Hier noch ein aktuelles Schmankerl: https://www.youtube.com/watch?v=cp3gTX1NJzU
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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Dan Palme » 13. Januar 2019, 12:56

peregrino hat geschrieben:
Hier noch ein aktuelles Schmankerl: https://www.youtube.com/watch?v=cp3gTX1NJzU



Jaja die guten EAutos.
https://youtu.be/KHwC7nC355A
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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Nochkeinenhaber » 14. Januar 2019, 07:02

Langlebigkeit ist definitiv nicht das was ich im automobilen Bereich mit "früher" in Verbindung bringe.

Es gab natürlich einige sehr, sehr wenige Modellreihen die man als große Würfe bezeichnen könnte, aber das sind - genau genommen - schillernde Exoten.

"Früher" waren Autos mit 100k auf dem Tachon ein Fall für den Schrottplatz; heute sind die gerade mal eingefahren.

Wo sind denn die ganzen Kadetts, Polos, Escort, Corsas, Fiestas, Golfs?! Auch in den größeren Klassen gibt es kaum noch Omegas, Passats, Audis, BMWs, Mercedes usw. aus den 80ern und einige wenige aus den 90ern.

"Früher" war der TüV mit Leuchtet, Bremst und bricht nicht auseinander meist zufrieden. Dadurch, daß die Autos immer besser wurden musste der Gesetzgeber ran und hat Fahrzeuge als gemeingefährlich bzw. Dreckschleuder deklariert die eigentlich tadellos funktioniert haben.

Man erinnere sich bitte an folgende Meilensteine der Gestzgebung.

Verbot von verbleitem Benzin
ASU
Abwrackprämie
HU-Verschärfungen die man mittlerweile schon als grotesk bezeichnen kann.
Treibstoffverteuerungen in astronomischen Dimensionen - hierbei speziell
Pflichtbeimischung von BioEthanol
KFZ-Steuer"anpassungen" die es praktisch unmöglich machen ältere Fz, am Leben zu halten
und derzeit aktuell - der Feinstaubirrsinn.
und das waren jetzt nur die dicksten Brocken der letzten Jahre


Auch die Hersteller arbeiten aktiv daran, daß man ein Auto verschrotten lassen muss ( was in gutem Zustand wäre ) weil es vitale E-Teile nicht mehr gibt, oder zu wahnwitzigen Preisen (speziell Elektonik).

Moderne Fahrzeuge sind theoretisch wesentlich langlebiger als "früher". Speziell der Rostschutz ist um Lichtjahre besser geworden. Was hatte man früher für ein regelmäßiges Theater mit Kupplungen, Auspuffanlagen, Wasserpumpen, Lichtmaschinen usw. usw. usw.

Da die Fahrzeuge heute praktisch nicht mehr kaputt gehen, muss man sie eben entweder mit §§ oder mit €€ regelrecht totschlagen.

"Früher" hat mehr mit einem romantisch-verklärenden Rückblick zu tun als mit "Heute"
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Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Hipster » 14. Januar 2019, 07:41

Man sieht heute praktisch kaum noch Autos die älter als 10 Jahre sind. Das mit der längeren bezweifele ich, die „Langlebigkeit“ von Prozessoren und Mikroelektronik dürfte im harten Einsatz über 20 Jahre nicht sehr hoch sein. Davon sind die Autos aber zunehmend vollgestopft. Bevor ein modernes Auto wegrostet oder mechanisch aufgibt, wird es zu Elektroschrott. Die Autolobby hat ganze Arbeit geleistet. Mag sein, dass Autos heute haltbarer wären, behandelt werden sie aber ganz im Sinne unserer reichen Überflussgesellschaft. Wegwerfen....


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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon christian@lada-ig.de » 14. Januar 2019, 08:23

Als ich 1982 ein 1971er Opel Kadett B Coupe F "gekauft" habe (180,- DM), haben fast alle um mich herum dummes Zeug gelabert....etwas mehr als 180Tkm Laufleistung galt dem ungebildeten Normalbürger ungefähr als das, was heute in den Augen der besorgten Weltenretter Euro3 und nur 4 Knalltüten ist: der blanke Irrsinn! Damit kommst Du niemals lebend irgendwo an. Und wenn doch, so hast Du dabei hunderte Arten auf dem Gewissen, die Polkappen abgeschmolzen und mindestens 3 Militärdiktaturen zu verantworten. :roll:

Ich bin übrigens nie liegen geblieben. Vermutlich lebt das Coupe heute noch, da mein Vater und ich es geschweißt haben (der Begriff Restaurierung kam in Bezug auf Kfz erst später so richtig in Mode.....heute gilt ja der Tausch eines Kotflügels schon als Restaurierung) und es meine erste Konservierungsarbeit war .v.
Technisch galt Opel damals ja als unzerstörbar..... jedenfalls bei dem Teil der Bevölkerung, der über Autos deswegen etwas erzählt hat, weil er etwas davon verstand...also vom Auto...nicht vom erzählen. k..

Das ist heute ja ganz anders.... o--.

Jahresfahrleistung war bei mir damals zwischen 30 und 40tkm...ich fuhr den Kadett 2 oder 3 Jahre 8)
Gruß
christian@lada-ig.de

"Ich hab da so ein ganz komisches Gefühl.....ich glaub´, das könnte Glück sein" Alan Arkin

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https://www.youtube.com/watch?v=gJSYeqXHm38
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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Markus K » 14. Januar 2019, 19:04

Christian, Du hast Recht. Das waren wirklich Autos, die wegen ihrer einfachen Technik unkaputtbar waren. Beim Blech musste man hinterher sein, wie bei allen Herstellern. Aber wenn die mal mit Reparaturblech geschweisst waren konnte nicht mehr schief gehen. Elefantenhaut aufgetragen und Ruhe für immer.
Als Opel Lehrling bin ich mit allen diesen Autos groß geworden. Eine tolle Zeit!
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Re: Autos für die Ewigkeit.

Beitragvon Benzfahrer » 15. Januar 2019, 09:28

"Früher" war bestimmt nicht alles besser. Auch die Autos nicht.
Wenn ich an die Wagen meiner Eltern in den 70ern und 80ern denke...
Es gab aber eine Zeit, als es die Autoindustrie tatsächlich geschafft hat wirkliche Langzeitautos zu bauen. Ich denke an unseren Mazda 626 aus Mitte der 80er: Kein Rost, in 15 Jahren und 200.000 km waren lediglich ein Fensterheberschalter und ab und zu mal der Auspuff-Endtopf kaputt - sonst wirklich nichts. Oder die Toyotas aus dieser Zeit, mit denen ich lang beruflich zu tun hatte. Die liefen wirklich immer, sogar noch ohne jegliche Wartung. Zahnriemen gerissen? Steuerzeiten einstellen, neuer drauf, weiterfahren. Ähnlich berühmt sind Audi 100 C4, Golf II und Konsorten. Dieser Tage habe ich einen 94er BMW 525 tds mit 405.000 km gekauft. Läuft super, Sitze weder durchgesessen noch -gescheuert, alles funktioniert. Und der Sound...
Und heute? Könnte man auch, wenn man wollte. Die Benzinmotoren sind mechanisch mindestens für 300.000 km gut. Rost ist bis auf ein paar unrühmliche Ausnahmen auch kein Thema mehr. Was aber die Autos zum Wegwerfprodukten macht sind meiner Meinung nach die ungeheuren Reparaturkosten im Einzelfall. Es ist einfach nichts mehr auf "Reparieren" konstruiert. Beispielsweise hatte ich im Bekanntenkreis kürzlich den Fall, daß bei einer "B-Klasse" in einem Jahr zuerst das Lamellendach und danach das automatische Getriebe defekt war. Reparaturkosten jeweils rund 7.000,- Euro ! Da kann man dann schon drüber nachdenken, ob man sein Fahrzeug nicht vorzeitig wieder in den Rohstoffkreislauf zurückführt.
Um mir ständige Schrauberei zu sparen (ich weiß, da bin ich dann eigentlich beim Niva falsch, aber der ist ja mehr Hobby), würde ich mir auch gerne mal was Aktuelles kaufen. Da stört mich aber vor Allem, daß ich nicht mehr entscheiden darf, welche Ausstattungsdetails an Bord sind. Ich muß mich mit Reifendruck-Kontrolle, Totwinkel-Assistent und Müdigkeitswarner rumschlagen - und im Reparaturfall auch die Kosten dafür tragen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, das Automobil hat sich aktuell etwas selber überholt. In der ganzen Industrie steckt auch zu viel politisches Interesse drin. Aber das ist nun wieder ein ganz anderes Thema...
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