Baikalsee

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Baikalsee

Beitragvon Volod313 » 19. März 2020, 19:50

Tja, die Corona Krise wird ja hoffentlich irgendwann Mal vorbei sein. Hoffentlich!

Wo ich schon immer mal hin wollte ist der Baikalsee. Das sind laut Routenplaner fast 8000 km.

Probleme: ich kann kein russisch. Kyrillische Druckbuchstaben lesen geht so einigermaßen.

Mein Niva ist BJ 2009 und hat schon 260.000 km.

Was wäre die beste Jahreszeit? Herbst? Winter?

Mit welchen Problemen muß man sonst noch rechnen?
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Re: Baikalsee

Beitragvon STEVO » 19. März 2020, 20:16

Volod313 hat geschrieben:Tja, die Corona Krise wird ja hoffentlich irgendwann Mal vorbei sein. Hoffentlich!

Wo ich schon immer mal hin wollte ist der Baikalsee. Das sind laut Routenplaner fast 8000 km.

Probleme: ich kann kein russisch. Kyrillische Druckbuchstaben lesen geht so einigermaßen.

Mein Niva ist BJ 2009 und hat schon 260.000 km.

Was wäre die beste Jahreszeit? Herbst? Winter?

Mit welchen Problemen muß man sonst noch rechnen?


Hallo Michael,
dort werden wir auf jeden Fall auch noch aufschlagen.
Aber ncht mit dem Auto hin.
Eine Interessante Reportage/Doku lautet:
Mit dem Robur an den Baikalsee.
Beste Grüße
STEVO
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Re: Baikalsee

Beitragvon Niva-Treiber » 20. März 2020, 06:15

STEVO hat geschrieben:Eine Interessante Reportage/Doku lautet:
Mit dem Robur an den Baikalsee.
Beste Grüße
STEVO


Da gab´s ne Sendung im TV den Beitrag habe ich gesehen, leider nicht komplett.

Baikalsee - ne gute Idee, würde ich gerne mitmachen - wenn ich Zeit hätte!

MfG
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Re: Baikalsee

Beitragvon peregrino » 20. März 2020, 07:07

Da gab´s ne Sendung im TV den Beitrag habe ich gesehen, leider nicht komplett.

https://www.ardmediathek.de/rbb/player/ ... birien-2-4
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Re: Baikalsee

Beitragvon michaniva » 20. März 2020, 08:13

Volod313 hat geschrieben:Wo ich schon immer mal hin wollte ist der Baikalsee.


Das Ziel steht bei uns auch ziemlich weit oben auf der Liste,irgendwann klären wir das mal mit unserem Chef ab.

Probleme: ich kann kein russisch. Kyrillische Druckbuchstaben lesen geht so einigermaßen.


Das stellt normal kein Problem dar, haben wir ja auch schon zweimal durch. Und trotzdem haben wir unsere mangelnden Russischkentnisse immer bedauert, die Leute die man so trifft,sind meistens von deutschen mit Niva in Russland begeistert und möchten gern ein Schwätzchen halten, das ist dann immer sehr schade.

Mein Niva ist BJ 2009 und hat schon 260.000 km.


Da sehe ich eher keine Probleme,es ist ein Niva der auch bewegt wird. Bei dem Alter und erst vielleicht 80000km wäre ich nicht so optimistisch.Abschleppdienste, Werkstattpreise und Teile, sind für Westeuropäer ein absolutes Schnäppchen, falls man es mal brauchen sollte.

Was wäre die beste Jahreszeit? Herbst? Winter?


Also wenn du so fragst,ganz klar WINTER .v.

Mit welchen Problemen muß man sonst noch rechnen?


Ich denke mal nicht mehr oder weniger als bei anderen Reisen auch. Russland ist ein sehr fortschrittliches Land geworden, bei weitem ist noch nicht alles so wie bei uns, aber wir hatten den Eindruck, das unser deutsches Kennzeichen und der Pass, alle Behördenvertreter sofort 2 Gänge zurückschalten ließ(Die etwas störrischen Damen und Herren bei der Ausreisekontrolle mal ausgenommen)

Wenn du noch mehr wissen möchtest schreib mich einfach mal an, da können wir mal die Telefonnummern austauschen.

Grüße Micha
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Re: Baikalsee

Beitragvon Niva-Treiber » 20. März 2020, 11:10



Danke für den Link! ii..
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Re: Baikalsee

Beitragvon STEVO » 20. März 2020, 12:56

Soviel Urlaub für die Strecke werden wir leider nie zusammen bekommen.
Will ja nicht nur im Auto sitzen.
Bin sowieso ein Flugjunkie,
und nehme mir dann lieber ein Fahrzeug vor Ort.
8000 Km im Niva geplant?
Meinen allergrößten Respekt !!
Beste Grüße
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Re: Baikalsee

Beitragvon Volod313 » 22. März 2020, 18:08

Nun ja, ich habe auch nicht so viel Urlaub. Bin aber voraussichtlich in 3 bis 4 Jahren in Rente, wenn alles klappt.
Und für diese Reise kann man, glaube ich, nicht früh genug anfangen zu planen.
Fliegen plus Leihwagen ginge auch, aber wenn man selbst fährt bekommt man ein ganz anderes Gefühl für die Entfernungen.

Was auch geht: Transsibirische Eisenbahn, die fährt am Baikalsee entlang.
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Beitragvon 4x4 Rußlandfahrer » 26. März 2020, 12:15

4x4Rußlandfahrer
In 4Jahren mit der Druschbabewegung 60000km durch Rußland gefahren.Drei mal mit einem Daihatsu Cuore auch Offroad,voriges Jahr mit einem Lada Niva 16000km ohne ein Problem in die Hochgebirge des Kaukasus.Durchfahrene Länder:Polen,Baltische Staaten,Rußland mit Fahrt auf die Krim,weiter von dort nach Sotschi,zurück über Abchasien nach Wladikawkas,hier über die Grenze nach Georgien auf die Georgische Heerstraße in das Schitaligebirge,weiter über Tiblissi nach Armenien,Aserbaidschan bis an die iranische Grenze,keine Einreise wegen amerikanischer Kriegsgefahr,wollten eigentlich an die Straße von Hormus,zurück nach Georgien in Batumi Einreise in die Türkei und auf derSchwarzmeerautobahn nach Istambul Lada vor der Blauen Moschee geparkt mit Besichtigung,weiter über die Dardanellenautobahn nach Grichenland,Nordmazedonien,Serbien, Ungarn,Slovakai,Tschechei,Nach D.
Dieses Jahr mit zwei Alradfahrzeugen an den Baikalsee mit längerem Aufenthalt.Von hier Einreise Mongolei 4000km durch die Gobi bis an die russische Grenze,wieder Einreise Rußland in die Autonome Republik Tuwa und Fahrt in den russischen Altai,von hier Offroad ins Hochgebirge,weiter bis Südrußland auf die Krim und wie schon beschrieben nach D.Im Winter von D nach Baikalsee nicht zu empfehlen-40*C und Schneetreiben,Erfahrung von unseren russischen Freunden.Allradfahrzeuge vor Ort mieten rauf auf den Baikalsee,am besten mit der Buchanka.Von D in 4 Wochen hin und zurück sitzt man nur hinter dem Lenkrad.Wir haben dieses Jahr das Buisnesvisum beantragt für 3 Monate mit Zusatzvisum für alle Grenzregionen Rußlands an andere Staaten.Es beinhaltet auch mehrmals die russische Grenze in den 3 Monaten hin und her zu überschreiten.Um dieses Visum zu bekommen muß man im vorherigen Jahr in Rußland gewesen sein.Dieses Viesum kostet bis 300€.Um das Visum zu bekommen muß bei der Einreichung eine deutsche Krankenversicherung für 90Tage mit eingereicht werden,Kosten ca.350€.Die beste Reisezeit Ende Juni bis Ende September,bezieht sich auf den Sibirischen Teil.Auf unserer geplanten Route kommen rund 28000km zusammen.Russisch muß man lesen können,in allen Großstädten geht navigieren nur mit einer russischen Simkarte und Googlemaps runterladen,3GB für 3,50€ ist man gut versorgt.Nachladen geht in jedem Terminal problemlos.Zu essen giebt es überall an den Fernstraßen und einkaufen kann man in Großstädten in jedem Supermarkt alles was es auch bei uns giebt.Übernachtet wird abseits der Fernverkehrsstraßen im Fahrzeug,in meinem Fall Dachzelt.Viele Male sind Russen da,die einen einladen aber in 4Jahren ist von unseren Mitfahrerern nicht einer bestohlen oder überfallen worden.Ob wir fahren können hängt wegen Corona am seidenen Faden.Rußland hat wie wir Raions ( Bundesstaaten ) hier können Ausländer für 10 Tage beim überschreiten in Karantäne geschickt werden,ist nicht angenehm.Es hängt noch ab wie lange die Transitstrecke bis Rußland für Touristen gesperrt ist,Auto muß ja mit.Russisch sprechen ist gut,aber kyrillisch lesen möchte man schon können,die Jugend spricht gut englisch zur Verständigung.Google Übersetzer für Offline auf russisch funktioniert sehr gut zur Verständigung sehr gut.Werkstätten,Reifendienste giebt es an allen Fernstraßen.Lada egal welches Baujahr kann geholfen werden,wir haben es selbst in Ladawerkstätten erfragt,auch in Beziehung auf Elektronikteile,etliche hatte ich an Bord aber nie gebraucht,der Taiga ist fernreisetauglich mir hat nie Rücken oder Gesäß wehgetan,nichts umgebaut Alles Orginal gelassen,das haben uns auch die Russen gesagt wegen Reparatur in der Werkstatt.Nächstes Jahr fahren wir auch wieder,wer in Etappen mitfahren will kann sich melden,wir bleiben immer die 3 Monate.Öfters haben neben mir SUVis aller Luxusmarken gehalten und konnten es nicht fassen,das Deutsche Lada Niva fahren,der Gruß mit Daumen hoch kam von den Russen fast immer,wen sie das Nummernschild und das D in der Heckscheibe erkannt haben.
MfG 4x4 Rußlandfahrer.


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Re: Baikalsee

Beitragvon TaigaPeter » 31. März 2020, 16:01

....wenn ich das so lese, könnte ich kündigen und sofort losfahren.
Leider ist die Realität eine andere.
Drei Wochen Urlaub reichen für solch eine Tour kaum aus.
Bis zur Rente sind es noch ....... viele Jahre.
Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
Ich wünsche Euch allen, sofern Ihr es tut, eine gute Fahrt.
Grüße aus Erfurt
Peter
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